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Stellungnahme der Erzdiözese Wien

Gloria.tv
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Gloria.TV erhielt heute eine Stellungnahme der Erzdiözese Wien zur Nachrichtensendung Gloria Global vom 3. September: "Die Erzdiözese Wien intrigiert nicht gegen Lebensschützer, die es ernst meinen. …More
Gloria.TV erhielt heute eine Stellungnahme der Erzdiözese Wien zur Nachrichtensendung Gloria Global vom 3. September:

"Die Erzdiözese Wien intrigiert nicht gegen Lebensschützer, die es ernst meinen. Bei einem Gespräch zwischen einem Sekretär des Wiener Erzbischofs und einer Mitorganisatorin der Demonstration fielen keine Drohungen.“
Florence
@EvTh

Bravo !
So ist es !

Und zum Thema Demonstration:
Wäre Jesus so feige und "diplomatisch" gewesen wie unser Kardinal und seine Bischöfe (es gibt einige Ausnahmen), wäre ER sicher nicht gekreuzigt worden !

@Erzbischof Lefebvre

Sie haben vollkommen recht !!
Franziskus-Fan
Danke für den Beitrag.

Was da genau passiert ist, wissen wir nicht.
Sicher ist, dass sich die Amtskirche stärker engagieren muss.
Sehr schön, Aglona, wir können Gottes Segen noch so herab flehen, es wird nix helfen, wenn wir weiter morden...ob als Christen oder Muslime.
Irgendwie ist es fast schon zum "Derbarmen", wie einfältig manche Christlichen Führungskräfte argumentieren, agieren, lamentieren, suggerieren usw.
Es merkt niemand, dass Gott uns längst schon mit den eigenen Waffen schlägt....wir brauchen keine Sintflut, …More
Sehr schön, Aglona, wir können Gottes Segen noch so herab flehen, es wird nix helfen, wenn wir weiter morden...ob als Christen oder Muslime.
Irgendwie ist es fast schon zum "Derbarmen", wie einfältig manche Christlichen Führungskräfte argumentieren, agieren, lamentieren, suggerieren usw.
Es merkt niemand, dass Gott uns längst schon mit den eigenen Waffen schlägt....wir brauchen keine Sintflut, keinen Kometeneinschlag, keine Tsunamis..
.Aids, Grippen aller Art, Abtreibung, Sexereien ....usw...wir machen alles selber....Leben, Tod, Krankheit, Gesundheit...über alles ist der Mensch Herr!!!
Aglona
Und, verehrte Frau von Thüringen, wo ist jetzt das Problem? So ist es nun mal und wir werden wenig daran ändern können. Wir sind doch selbst schuld, daß wir in unserem Egoismus nicht mehr Kindern das Leben schenken. Im Islam denkt man ganz anders, dort hat die Familie einen anderen Stellenwert. Und abtreiben tun die Muslime auch nicht.

Wir sollten den Islam nicht grundsätzlich als etwas "schreck…More
Und, verehrte Frau von Thüringen, wo ist jetzt das Problem? So ist es nun mal und wir werden wenig daran ändern können. Wir sind doch selbst schuld, daß wir in unserem Egoismus nicht mehr Kindern das Leben schenken. Im Islam denkt man ganz anders, dort hat die Familie einen anderen Stellenwert. Und abtreiben tun die Muslime auch nicht.

Wir sollten den Islam nicht grundsätzlich als etwas "schreckliches" begreifen und uns ernsthaft damit auseinander setzen. So wie heute die Katholische und Evangelische Kirche in Nordrhein-Westfalen, die den Muslimen folgende Botschaft zum Fastenbrechen übermittelt haben.

Sehr geehrte Verantwortliche in den muslimischen Gemeinschaften, liebe muslimische Gläubige,

zum Fastenmonat Ramadan und zum bevorstehenden Fest des Fastenbrechens übermitteln wir Ihnen unsere herzlichen Grüße. Wir wünschen Ihnen auch im Namen der evangelischen und katholischen Christen in unseren Landeskirchen und (Erz-)Bistümern eine segensreiche Zeit, in der Sie durch Fasten, Beten und Feiern den Glauben an den einen Gott und die Gemeinschaft untereinander vertiefen können.

Gleichzeitig danken wir Ihnen für die in diesen Tagen vielfach geübte Gastfreundschaft, die bei den zahlreichen Einladungen zum gemeinsamen Fastenbrechen zum Ausdruck kommt. Wir hoffen, dass durch diese Begegnungen die guten Kontakte zwischen Christen und Muslimen in den Städten und Gemeinden unseres Bundeslandes Nordrhein-Westfalen vertieft und ausgebaut werden.
Mit Sorge haben wir in den vergangenen Monaten wahrgenommen, dass eine kleine rechtspopulistische Gruppierung mit dem Namen „Pro NRW“ versucht hat, politischen Einfluss zu gewinnen. Diese Gruppierung schürt gezielt Vorurteile gegen den Islam, macht pauschal die Ausländer für die sozialen Probleme in Städten und Stadtteilen verantwortlich und versucht, sowohl die Integrationspolitik wie auch das kirchliche Engagement für einen Dialog der Religionen als falsch und gefährlich darzustellen.

Die Positionen dieser Gruppierung sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar. Die evangelische und die katholische Kirche haben sich in der Vergangenheit immer wieder zu einem respektvollen Umgang mit Fremden und einer gleichberechtigten Beheimatung von Muslimen in unserer Gesellschaft bekannt. Dazu gehört auch das Recht, würdige Moscheen zu errichten, und – sofern die in der Verfassung benannten Voraussetzungen erfüllt sind – die Einführung eines islamischen Religionsunterrichtes als ordentliches Lehrfach in deutscher Sprache.

Durch Aktionen wie die jährliche „Interkulturelle Woche“ oder das Projekt „Weißt du, wer ich bin?“ engagieren wir uns für ein friedliches Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten, von Christen und Muslimen. Wir sind dankbar für die vielen lokalen Projekte, in denen sich christliche Gemeinden und Moscheevereine gemeinsam für Verständigung und Dialog einsetzen und Verantwortung für den Stadtteil übernehmen. Der gemeinsame Einsatz für ein gelingendes Zusammenleben ist das beste Mittel im Kampf gegen Extremismus. Daher ermutigen wir Sie, die muslimischen Verantwortlichen, ebenso wie unsere Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die Mitglieder der Presbyterien und Pfarrgemeinderäte, dort, wo dies noch nicht geschehen ist, den Kontakt zu suchen und für den gegenseitigen Abbau von Vorurteilen einzutreten.

Wie wichtig es ist, dass Gläubige unterschiedlicher Religionen friedlich zusammen leben und vor Diskriminierung und gewaltsamen Übergriffen geschützt werden, ist uns in den letzten Monaten mit Blick auf unsere christlichen Schwestern und Brüder im Irak deutlich geworden. Wir sind sehr froh, dass sich Deutschland bereit erklärt hat, im Rahmen eines auf europäischer Ebene abgestimmten Verfahrens besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus dem Irak aufzunehmen. Unter ihnen sind viele Christen, die in ihrer Heimat aus religiösen Gründen verfolgt wurden.
Das Schicksal dieser Menschen mahnt uns, nicht nachzulassen im weltweiten Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit sowie die Rechte religiöser Minderheiten. In diesem Zusammenhang sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie als Teil der weltweiten Glaubensgemeinschaft der Muslime Ihre Möglichkeiten nutzen und für die Rechte der Christen in mehrheitlich islamischen Ländern eintreten. Viele Kontakte zwischen Repräsentanten des Christentums und des Islam auf internationaler Ebene geben Anlass zu der Hoffnung, dass wir unsere Religionen mehr und mehr als Inspiration und Kraftquelle entdecken, die uns zum Engagement für das Wohl aller Menschen drängen.

In diesem Sinne sprechen wir Ihnen unsere besten Wünsche aus und erbitten für Sie und Ihre Gemeinden, für unser Land und die Welt den Frieden Gottes.

1. September 2009

Erzbischof Hans-Josef Becker, Erzbistum Paderborn
Präses Dr. h.c. Alfred Buß, Evangelische Kirche von Westfalen
Landessuperintendent Dr. Martin Dutzmann, Lippische Landeskirche
Bischof Dr. Felix Genn, Bistum Münster
Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, Erzbistum Köln
Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff, Bistum Aachen
Präses Nikolaus Schneider, Evangelische Kirche im Rheinland
Diözesanadministrator Weihbischof Franz Vorrath, Bistum Essen

Die neuesten Zahlen der "Statistik Austria" zeigen einen dramatischen Wandel in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien - Nur mehr 36,7 Prozent werden römisch-katholisch geboren, bereits 24,1 Prozent islamisch

Wien (kath.net)
Der Islam-Anteil in Österreich wächst und wächst. Dies ergeben die neuesten Zahlen der "Statistik Austria" wie die "Krone" berichtet. Noch vor 25 …More

Die neuesten Zahlen der "Statistik Austria" zeigen einen dramatischen Wandel in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien - Nur mehr 36,7 Prozent werden römisch-katholisch geboren, bereits 24,1 Prozent islamisch

Wien (kath.net)
Der Islam-Anteil in Österreich wächst und wächst. Dies ergeben die neuesten Zahlen der "Statistik Austria" wie die "Krone" berichtet. Noch vor 25 Jahren, 1984, waren von rund 89.200 Babys in Österreich 78.000 (87,4 Prozent) römisch-katholisch, 2200 (2,5 Prozent) islamisch. Bereits 1990 stieg der Anteil der muslimischen Babys auf 3,8 Prozent. In Wien waren es damals bereits 9 Prozent. 1997 machte der Islamanteil bei den Geburten in Wien bereits 14,4 Prozent aus, jener der römisch-katholischen Kirche nur mehr 54,3 Porzent. Im Jahr 2000 war der römisch-katholische Anteil österreichweit dann 72 Prozent und der islamische Anteil bei 10 Prozent. In Wien war im Jahr 2000 bereits mehr als 18 Prozent islamische Babys. Bei der letzten Erhebung im Jahr 2008 waren von insgesamt 77.752 Geburten nur noch 49.444 römisch-katholisch. Das waren 63,6 Prozent. Die Zahl Neugeborener mit Müttern islamischen Glaubens macht 2008 10.883 aus. Das sind 14 Prozent. In Wien sind die Veränderungen allerdings noch weit dramatischer. Dort sind nur mehr 36,7 Prozent römisch-katholisch geboren und bereits 24,1 Prozent islamisch. Ähnlich verläuft die Entwicklung in Vorarlberg mit 21 Prozent Neugeborener islamischen Glaubens.
niclaas
Wer könnte es in dieser Angelegenheit nicht ernst meinen?

Das Amt eines »Lebensschutzbeauftragten« schöpft seinen Ernst auch nicht allein aus den Grenzen politischer Korrektheit ...
Gregor
Daß die Gegendarstellung etwas halbherzig wirkt, liegt an deren Wortlaut. Nicht an Gloria.TV.
Gregor
Nett ist die Einschränkung "Lebensschützer, die es ernst meinen."
wiener
seriös wäre es nun, das ursprüngliche video zu ändern (bzw. die falschmeldung herauszunehmen) und nicht nur eine halbherzige gegendarstellung nachzuschieben.
jabulon
Das ging aber schnell mit der Beschwerde! Schaut die ED Wien etwa gloria.tv?
Kardinal Schönborn seien Sie auf der Hut. Auch Sie müssen einmal vor Ihrem Schöpfer erscheinen! Die Seele jedes unter Ihrer Hinnahme gemarterten Kindes wird Sie vor Gottes Thron anklagen!