Bischof Williamson sagte über Jopa II: "He didn't have all his knives sharpened".
Wenn dem so ist, könnte er schon im Himmel sein.
…hat den Koran geküsst, muslimische Jugend in Jerusalem ermutigt ihrer Religion treu zu bleiben, sich von indischen Hindu- Götzendienerinnen „segnen“ lassen,
unseren HERRN in Assisi mit Götzen und Dämonen auf eine Stufe gestellt….
Überschwang gegenüber Menschen, die ihm etwas Wertvolles schenken und ihm hinduistisch Liebevolles wünschen wollten. Man kann das auch als Schwäche ansehen, aber schwierig in der Situation. Die Aufforderung an junge Muslime, ihrer Religion treu zu bleiben -er sagte das auch in Deutschland- ist einerseits grundfalsch und galt andererseits der modernen Säkularisierung, dem Atheismus: besser Moslem bleiben als Atheist werden.
Ich bete dafür, daß Gott sein Fegefeuer abkürzen möge.
Ich glaube nicht, daß er schon im Himmel ist.
Wenn einer im Himmel ist und diesen mit Sicherheit verdient hat, dann Johannes Paul II. Und dank ihm existiert der sehr gnadenvolle Barmherzigkeitsrosenkranz
Johannes-Paul II. hat tapfer und erfolgreich gegen die Tötungslizenzen der katholischen Abtreibungsberatung innerhalb der Staatsnormen gekämpft, nannte die Ausübung von Homosexualtät ein himmelschreiendes Verbrechen, wandte sich in einer Moralenzyklika gegen die Zweckethik. setzte den ersten Schritt zur Befreiung des Tridentinischen Ritus durch den Indult,. Zwar war das Treffen von Assisi mit der Idee, den Weltfrieden durch friedliches Miteinander der Religionen zu fördern, ein Fehler, und er ließ sich durch Kardinal Villot von einem großzügigen Umgasng mit Erzbischof Lefebvre abbringen, ließ sich einschüchtern. Aber mit Gottes Hilfe hat er den Kommunismus in Osteuropa besiegt! Und seine Parkinson-Krankheit ertrug er nicht nur heroisch, sonderen wollte sogar noch zu den Menschen sprechen, hilflos, schämte sich nicht, das Jammerbild am Ostersonntag abzugeben - wer darf sagen, da hätte Gott auf keinen Fall aus Johannes-Paul II. einen Heiligen gemacht? Ein solcher Satz ist, scheint, mir gegen das Erste und Zweite Gebot des Dekalogs.
Papst Franziskus hat selbst behauptet, daß er Heiligsprechungen nicht für unfehlbar halte. Dann sollte man ihnen auch keine Unfehlbarkeit zuschreiben.
Es ist und bleibt eine Tragödie, daß die Aufrufe der Piusbruderschaft zu seiner Seligsprechung weder in Krakau, noch in Rom ernstgenommen wurden, sondern einfach unter den Tisch gekehrt wurden.
Spätere Generationen werden dies aufgreifen. Das wird dann sehr peinlich werden - wenn man in einem Heiligsprechungsverfahren so oberflächlich und einseitig vorgegangen ist.
Allein in seiner Zeit als Erzbischof in Krakau hat er pädophile Priester viel zu schonend behandelt, die Opfer gar nicht berücksichtigt.
Dies sieht man schon heute ganz anders.
Es wäre klüger gewesen, man hätte die jahrhundertealte Weisheit der Kirche befolgt und ein Heiligsprechungsverfahren erst 40 Jahre nach seinem Tod eröffnet!
Bitte mich nicht falsch verstehen: es ist nicht so, daß ich ihm die Heiligkeit nicht gönne. Ich wollte nie behaupten, er sei in der Hölle. Aber wenn man von Papst Innozenz III. (+1216) sagt, er müsse bis zum Jüngsten Tag im Fegefeuer bleiben, dann wird daraus klar, daß das mit den "Fehlern" eines Papstes keine leichte Sache ist!
Ich denke die meisten Heiligen waren vorher im Fegefuer...vielleicht nur kurz... das widerspricht sich nicht;-).
Eben darum glaub ich nicht, daß Johannes Paul schon im Himmel ist: weil es bei ihm mit einem "Kurz" wohl nicht getan sein wird...
Er ist heilig, also ist er inzwischen im Himmel; ausserdem ist die Erdenzeit eine andere als die Ewigkeit!
Sie wollen also, @Bethlehem 2014, den hl. Johannes.Paul II. nun doch nicht in die Hölle schicken. Merken Sie Ihre Anmaßung nicht? Und Sie wägen tatsächlich ab, ob er schon aus dem Fegefeuer sein könnte, und kommen zu Ihrem Urteil und sagen: Nein. Ich bin schockiert über Ihre Verirrung. Damit meine ich nicht, dass Sie ihn nicht für heilig halten, sondern dass Sie gottgleich seine angebliche Schuld abwägen und in Relation zu einer Ihnen angemessen erscheinenden Bußzeit im Fegefeuer setzen. "Du sollst keine fremden Götter neben mir haben", auch dich selbst nicht.
@Maria Elisabeth Magdalena Jesus hat bei seiner Heiligsprechung des guten Schächers, der ersten, gesagt: "Heute noch wirst du bei mir im Paradiese sein." Und nicht: "Wenn Du geläutert sein wirst, dann ...".Wir können zu Armen Seelen und Verstorbenen im Himmel beten. Bevor wir aber Heilige verehren, gibt es einen juristischen Prozess und betreibt die Kirche viel Aufwand, auch liturtgisch, Dazu passt kein Fegefeuer. Was Sie sagen, mag für Seliggesprochene gelten. Heilige sind jene, die ohne Sündenlast starben und sofort in den Himmel kamen.
Ein weiterer Kommentar von Klaus Elmar Müller
@Boni Nach diesem KI-Bild des brennenden Papstes -viel Mühe gemacht?- ist Ihr Reden von "Fürbitte" und "Opfer" die reinste Heuchelei. Sehen Sie sich vor Gottes Urteil darüber vor!
@Klaus Elmar Müller; der rechte Schächer kam mir heute auch in den Sinn; ein Augustiner sagte mir aber, dass er trotzdem noch kurz im Fegefeuer hat sein können; aber egal; jedenfalls hat Jesus zu ihm nichtgesagt: Ja, du wirst mit mir im Paradies sein; aber erst nach 100 Jahren Fegefeuer: @Bethlehem 2014
Jesus sprach vom "Paradiese", definitiv nicht vom Himmel! - Wer wollte so anmaßend sein, und die Hl. Schrift verändern wollen?
Es geht meinerseits gar nicht um Anmaßung, lediglich darum, daß es nicht im Glauben verbindlich ist, Johannes Paul II. als Heiligen verehren zu müssen.
Jesuiten hatten schon vor Jahrzehnten behauptet, Heiligsprechungen seien fehlbar - Pius XII. hat ihnen hart widersprochen: der Papst wolle für jede Heiligsprechung seine Unfehlbarakeit in Anspruch nehmen. So hat es die Kirche auch bis zum letzten Konzil gelehrt.
Wenn nun Papst Franziskus (Jesuit!) etwas anderes lehrt, darf man ihn auch nicht für verbindlich erklären. - Wer wollte sich schon über ihn stellen und sagen, Johannes Paul II. sei definitiv im Himmel, wenn Papst Franziskus etwas anderes gelehrt hat? Zumal die Richtlinien, die Papst Benedikt XIV. für Heiligsprechungen hinterlassen hat, bei dem Verfahren Johannes Pauls II. keineswegs eingehalten wurden?
FROHE OSTERN!