Klaus Elmar Müller

Die Leugnung von Mariens Miterlöserschaft: Stufe zum Dritten Vatikanum

Das große Aufräumen geht weiter. Mit der katholischen Moral hat Papst Franziskus aufgeräumt (Segnung für sündige Lebensweise). Auf eine römische Korrektur der deutschen Bischöfe mit deren These von gottebenbildlicher und von Christus gar geheiligter Trans- und Homosexualität ist nicht zu hoffen.

Den Kampf Pauls VI. gegen die liturgische Überlieferung hatte Papst Franziskus wieder aufgegriffen. Leo XIV. lässt schweigend dessen „Traditionis Custodes“ in den USA weiterwüten.

Nun ging Leo XIV. gegen theologische Aussagen vor, mit denen Heilige und Päpste die Muttergottes gepriesen haben: „Miterlöserin“, „Mittlerin aller Gnaden“.
Mit seinem Dokument „Mater populi fidelis“ spaltet der Papst die Marienverehrer in leidenschaftliche und „gemäßigte“. Aber es geht ihm, der angeblich Polarisierungen um jeden Preis meiden will, um etwas“Größeres“: den Umbau der katholischen Kirche.

Die neu zu schaffende geistdurchwehte, charismatische Kirche von Papst Franziskus hat schon jetzt widersprüchlich ihre amtskirchlichen Behörden: Synodalrat, Synodalsekretariat, Synodalteam.
Nicht wie seinerzeit Johannes XXIII. hat Leo XIV. ein Vatikanisches Konzil ausgerufen, sondern überließ das einer Synodalbehörde.
Der Synodalrat nämlich beschloss für 2028 eine „Allgemeine Kirchenversammlung“. Der Audruck ist ein Synonym für „Ökumenisches Konzil“.
Es erwartet uns 2028 das Dritte Vatikanum.

Was soll das kaum verkappte Dritte Vatikanum anderes als die von Papst Franziskus zur "Kirchenlehre" deklarierten Beschlüsse der bisherigen Weltsynode umzusetzen?

1. Die Ortsbischöfe werden durch die nationale Bischofskonferenz um ihr Lehramt gebracht.
2. Die nationalen Bischofskonferenzen ihrerseits lehren unabhängig von der Gesamtkirche, um den regionalen Mentalitäten gerecht zu werden.
3. Neue Liturgiereform für den "Glanz" außereuropäischer Bräuche! Vom "Glanz" außereuropäischer Rituale schwärmte schon das Zweite Vatikanum, zugleich der römischen Liturgie Schlichtheit und Verschlankung auferlegend.
4. Hinzu kommen gewiss jene Gedanken, mit denen Leo XIV. eine neue Kirche bauen will: die universale Verbrüderung der Menschheit unabhängig von Christus. Aber doch wohl auch "der Schrei der Erde", die gepeinigt werde vom CO2 reicher Völker.

Es wird unter der Flagge "katholisch" eine neue Kirche gebaut.

Wie kann dann die geschrumpfte, wahre katholische Kirche noch sichtbar bleiben innerhalb der neuen Kirche, die Leo XIV. zu bauen („construire“) gefordert hat?

Quellen:

- Geschaffen, erlöst und geliebt. Sichtbarkeit und Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten in der Schule, herausgegeben von Die deutschen Bischöfe. Kommission für Erziehung und Schule, Bonn 2025
(Hervorhebung von mir)
dbk- … Seite 11: "Diese unbedingte Anerken-
nung des gemeinsamen Menschseins im Primat der Liebe ergibt
sich aus der Gottebenbildlichkeit des Menschseins zum göttli-
chen Logos, in dem alles geschaffen ist. Zugleich erweist Gott
diesem nach seinem Bild geschaffenen Menschen seine ganze
Liebe in der Inkarnation des Logos und seinem Erlösungswerk.
Dieses Geliebtsein in Schöpfung und Erlösung gilt dem Men-
schen in seiner gesamten Vielfalt, und davon kann auch die Di-
versität der sexuellen Identitäten nicht ausgenommen werden.
Jede menschliche Identität erlangt ihre Validität und Heiligung
allein in Christus."

-“Mater populi fidelis“: Mater Populi fidelis - Lehrmäßige Note zu …
- Bericht über den Auftrag zur Planung der Allgemeinen Kirchenversammlung bei kath.net: Synodenrat gibt Auftrag für allgemeine …
- Über die Erhebung des Weltsynoden-Schlussdokumentes zur "Kirchenlehre": Papst: Weltsynoden-Schlussdokument ist Teil des …
- Analyse der Synodenbeschlüsse von 2024: Diktator-Weltsynode: Bischöfe und Pfarrer an die …
- Das Zweite Vatikanum über die neue römische Liturgie und die Einbeziehung außereuropäischer Bräuche unter III C 34 und D 37-39 in: Sacrosanctum Concilium
- Forderung Leos XIV. einer "universalen Brüderlichkeit" unter Verzicht auf die kirchliche Lehre aus dem Evangelium: cooperatores- …
- Leos XIV. Forderung nach einer neuen Kirche: Zitat vom 26. Oktober 2025: "Liebe Freunde, wir müssen von einer demütigen Kirche träumen und sie bauen (im italienischen Wortlaut "construire"). Eine Kirche, die nicht aufrecht steht wie der Pharisäer, triumphierend und aufgebläht von sich selbst, sondern sich senkt, um die Füße der Menschheit zu waschen; eine Kirche, die nicht urteilt wie der Pharisäer mit dem Steueraufzug, sondern sich zu einer Gaststätte für alle und für jeden macht; eine Kirche, die sich nicht in sich selbst verschließt, sondern Gott zuhört, um alle gleichermaßen zu hören. Lassen Sie uns daran arbeiten, eine Kirche aufzubauen, die ganz und gar synodal ist, ganz und gar dienstbar, ganz und gar von Christus angezogen und daher in den Dienst der Welt gestellt." Maschinell übersetzter italienischer Text unter der Video-Mitschnitt: Basilica di San Pietro, 26 ottobre 2025: …
.
41,5K
Pfr. Name Name teilt das
1734
Heribert Nuhn

"Wie kann dann die geschrumpfte, wahre katholische Kirche noch sichtbar bleiben?" Laß den Lieben Gott auch was tun!

Sunamis 49

a k emnerick sah das alles voraus: afterkirche

ingrid kaletka

Der finstere Feind im Hintergrund will die Wichtigkeit und Größe unserer geliebten Gottesmutter als Königin des Himmels und der Herzen minimieren, weil er genau weiß, dass unsere HEILIGE MUTTER seinen Kopf zertreten wird!