de.news
Kardinal von Florenz: "Eine der größten Wunden meiner Amtszeit"

Im nächsten Jahr wird niemand in sein Priesterseminar eintreten, sagte Kardinal Giuseppe Betori von Florenz in einer Weihnachts-Videokonferenz an die Medien.

"Ich betrachte das als eine der größten Wunden meiner Amtszeit". Im Jahr nach seiner Ernennung nach Florenz weihte er sieben Neupriester. Dieses Jahr gibt es keine Weihen, nächstes Jahr eine einzige.

Laut Betori ist dies "eine wirklich tragische Situation", aber "nicht weniger tragisch als die der Ehen."

Er meint, dass die gegenwärtige Kultur eine Kultur des Provisorischen sei. Die Position des Priesters sei heute "weniger attraktiv" als in der Vergangenheit, weil es in der heutigen Gesellschaft "weniger Humus" gebe.

Es ist unter Bischöfen üblich geworden, "die Kultur" und die “Gesellschaft" für die Folgen ihrer eigenen Fehler anzuklagen.

Bild: Giuseppe Betori © wikicommons, CC BY-SA, #newsSlmhipsqxm

12K
sedisvakanz

Wirklich gutes Bild! Das war leider schon vor mehr als vierzig Jahren so.
Ich kenne einen, der in München anfing Theologie zu studieren.
Nach einem Semester erzählte er dann, dass man einen starken Glauben haben müsse, wenn man ihn bei diesem Studium nicht verlieren will!
Man lehrte sie auch, dass Jesus höchstwahrscheinlich schwul gewesen sei! Das sei ja in dieser Zeit bei den Römern und 'Griechen auch "normal" gewesen!
Da musste ich ihm erst einmal klar machen, welche Strafe das mosaische Gesetz für homosexuelle Handlungen von Juden vorschrieb: Die Steinigung!