"Ich betrachte das als eine der größten Wunden meiner Amtszeit". Im Jahr nach seiner Ernennung nach Florenz weihte er sieben Neupriester. Dieses Jahr gibt es keine Weihen, nächstes Jahr eine einzige.
Laut Betori ist dies "eine wirklich tragische Situation", aber "nicht weniger tragisch als die der Ehen."
Er meint, dass die gegenwärtige Kultur eine Kultur des Provisorischen sei. Die Position des Priesters sei heute "weniger attraktiv" als in der Vergangenheit, weil es in der heutigen Gesellschaft "weniger Humus" gebe.
Es ist unter Bischöfen üblich geworden, "die Kultur" und die “Gesellschaft" für die Folgen ihrer eigenen Fehler anzuklagen.
Bild: Giuseppe Betori © wikicommons, CC BY-SA, #newsSlmhipsqxm