Der gewaltsame Tod eines elfjährigen Mädchens hat Frankreich in eine politische und juristische Krise gestürzt. Zehntausende Menschen demonstrierten in den vergangenen Tagen im ganzen Land gegen Behördenversagen und forderten einen besseren Schutz von Kindern. Im Zentrum der Kritik steht die Justiz, weil gegen den mutmaßlichen Täter bereits vor der Tat schwere Vorwürfe vorlagen. Die elfjährige Lyhanna war am 29. Mai nach Schulschluss in der südfranzösischen Kleinstadt Fleurance verschwunden. Wenige Tage später wurde ihre Leiche gefunden. Ein 41-jähriger Mann, der Vater der angeblich besten Freundin des Mädchens, sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen Entführung und Mordes ermittelt. Er bestreitet die Vorwürfe. Gewalt Belfast: Anti-Migrations-Krawalle nach Messerattacke – Häuser brennen, Familien fliehen Ausbeutung Gangs in London zwingen minderjährige Mädchen systematisch zu Sex – Bericht Verdächtiger war Behörden bereits bekannt Gegen den Mann lagen bereits …