Über den Antichristen und sein Wirken im Spiegel der Heiligen

Heiliger Benedikt von Nursia, bitte für uns!

Der hl. Benedikt soll von der Muttergottes fünf Verheißungen empfangen haben, von denen die beiden ersten lauten:

"Der Orden wird bis ans Ende der Welt bestehen. In der letzten Zeit wird er der hl. Kirche die treuesten Dienste leisten und viele im Glauben bestärken.

Der Antichrist (vom griechischen anti = wider, gegen, und Christos, also der "Gegenchristus") hat seinen Namen davon, weil er der größte Feind und Gegner Jesu Christi sein wird.

Der hl. Cyrill von Jerusalem sagt: "Er heißt Antichrist, weil er Christo dem Herrn in allen Dingen widersprechen wird."

Die hl. Birgitta († 1373) sagt auch:

"Die Zeit des Antichrists wird sein, wenn die Ungerechtigkeit das Maß überfließen läßt und die Ruchlosigkeit ins Unermeßliche gewachsen sein wird. Wenn die Christen die Ketzereien lieben und wenn die Ungerechten die Geistlichkeit und die Gerechtigkeit mit Füßen treten, das wird ein offenbares Zeichen sein, daß der Antichrist kommt" (Klarus, Leben und Offenbarungen der hl. Birgitta, Regensburg 1888, III, S.168).

Seine Feindschaft gegen Christus wird er auf folgende Weise kundtun:

-- Er wird Christus und dessen Kirche lächerlich machen und beschimpfen,

-- das Andenken an Christus austilgen, besonders durch Verhinderung des hl. Meßopfers,

-- und die Anhänger Christi blutig verfolgen.


Der hl. Hilarius erklärt: "Der Antichrist wird lehren, daß Jesus Christus nicht der Sohn Gottes, sondern unter allen Bösewichten der allerschlimmste gewesen sei" (de Trinitate 6).

Die hl. Hildegard sagt noch: "Der Antichrist wird mit höllischer Kunst Schriften gegen die Taufe und den christlichen Glauben unter den Menschen verbreiten." Insbesondere wird er, um die Menschen mehr für sich zu gewinnen, die christliche Sittenlehre als Tyrannei hinstellen und erklären, man soll sich schrankenlos ausleben und das Leben zu genießen suchen.

Sie sagt weiter: "Er wird den Völkern vollkommene Freiheit von allen göttlichen und kirchlichen Geboten gewähren."

Der Antichrist wird, wenn er zur Macht gelangt sein wird, jedes Andenken an Christus auszutilgen suchen.
Zunächst wird er in Jerusalem und im gelobten Land alles niederreißen lassen, was an Jesus Christus erinnert (hl. Hippolyt), z.B. das Hl. Grab auf dem Kalvarienberg u.a.

Auch die hl. Evangelien und die christlichen Bücher wird der Antichrist, sobald er zur Weltregierung gelangt sein wird, zu verbrennen befehlen; ferner wird er verordnen, daß kein Priester mehr die Hl. Schrift zugunsten Jesu auslegen dürfe (Bellarmin, de rom. Pontif. 3,14).

Dann werden die Anhänger des Antichrists wie Spürhunde in den Kirchen auf die Prediger aufpassen und in die Kirchen, Klöster, Bibliotheken und Häuser, wo sie christliche Bücher vermuten werden, eindringen, die Bücher beschlagnahmen und auf öffentlichen Plätzen verbrennen. (So weissagten auch der hl. Hippolyt und viele Kirchenlehrer.)

In den dreieinhalb Jahren, wo der Antichrist Weltkaiser sein wird, wird er unter Todesstrafe verbieten, die hl. Sakramente zu spenden oder das hl. Meßopfer darzubringen. Dann wird in den christlichen Kirchen des ganzen Erdkreises der christliche Gottesdienst aufhören. Die hl. Messe wird dann höchstens in Wäldern und an verborgenen Orten in größter Stille dargebracht werden, wie es in den ersten Zeiten des Christentums der Fall war (hl. Hippolyt, de consum. saeculi).

Nach der Weissagung des Propheten Daniel wird das tägliche Opfer 1290 Tage hindurch abgeschafft und im Heiligtum der Greuel der Verwüstung sein (Dan 12,11; 11,31). Der Antichrist wird dann befehlen, in der ganzen Welt die christlichen Altäre in den Kirchen zu zerstören sowie die Kruzifixe und Heiligenbilder in den Kirchen und außerhalb der Kirchen zu zerschlagen. Auch wird er die Geistlichen und Ordensleute aus ihren Wohnungen vertreiben lassen.

Dann wird man die Tabernakel mit den hl. Hostien schänden und die Kirchen sowie die Wohnungen der Geistlichen ausplündern. Die wertvollsten Gegenstände aus den Kirchen dürfte sich der Antichrist in seine Residenz nach Jerusalem bringen lassen; auch kann man mit großer Wahrscheinlichkeit annehmen, daß er den babylonischen König Balthasar (Dan 5) nachahmend die hl. Gefäße zum Spott benützen wird.

Auf die Kirchen wird man dann die Wehklagen aus den Klageliedern des Propheten Jeremias anwenden können.

Die gläubigen Christen wird der Antichrist grausam verfolgen. Der Prophet Daniel sagt: "Er wird die Heiligen des Allerhöchsten (die wahren Verehrer Gottes) aufreiben... und sie werden in seine Hand gegeben werden" (Dan 7,25). "Siehe, dieses Horn führt Krieg wider die Heiligen (= Gläubigen) und war ihnen überlegen" (Dan 7,21) und der hl. Evangelist Johannes sagt: "Ihm (= dem Tier) ward Macht gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden" (Offb 13,7).

Der Antichrist wird die gläubigen Christen zum Abfall zu bringen suchen. Die hl. Hildegard sagt: "Wenn der Antichrist die Christus Treugebliebenen weder durch Schmeicheleien noch durch Drohungen wird gewinnen können, so wird er befehlen, sie durch grausame Martern aufzureiben." Ferner sagt sie: "Der Sohn des Verderbens wird die Menschen zuerst freundlich und sanft zu verführen suchen, bis zu jener Zeit, wo er sie schon grausam zu brechen und niederzubeugen sich anschicken wird".

Der hl. Augustinus weist darauf hin, daß man in den ersten Verfolgungen zu den Zeiten des Heidentums die Christen mit Gewalt zu den Götzenopfern zwingen wollte; bei den späteren Verfolgungen durch die Irrlehrer bediente man sich der Heuchelei und List. Viel gefährlicher werde die Verfolgung durch den Antichrist sein, denn da werde sich die Gewalt mit der List und Heuchelei verbinden (Aug. in Ps. 9).

Die Grausamkeit des Antichrists ist angedeutet in der Apokalypse mit den Worten: "Und das Tier, das ich sah, war einem Panther gleich, seine Füße wie Bärenfüße, sein Mund wie ein Löwenmund" (Offb 13,2).

Viele Christen werden sich durch die Flucht zu schützen suchen und sich in Wäldern und Wildnissen verbergen. (Angedeutet in der Apokalypse 12,6; 12,14, wo es heißt, daß die Frau, d.h. die Kirche, in die Wüste floh.) Auch viele Priester werden in die Wildnis eilen, wo sie die Gläubigen trösten und ihnen die hl. Sakramente spenden werden. Nachdem die Verfolgung vorüber sein wird, werden sie wiederkommen, um an der Bekehrung des Volkes zu wirken (Bernh. v. Busto, 2 ros. sermo II).

Viele eifrige Priester und Ordensleute werden in der Einöde oder Wildnis von Gott wunderbar erhalten werden (Th. Malvenda de Antichr. 6, 16).

Einige von ihnen aber werden in der Christenheit herumreisen und die Christen zur Standhaftigkeit im Glauben ermahnen und ihr Leben aufopfern (Bernh. v. Busto).

Ferner wird Gott durch Henoch und Elias in den dreieinhalb Jahren der ärgsten antichristlichen Verfolgung der Christenheit zu Hilfe kommen.

Auszug aus: Franz Spirago: Über den Antichrist, kath-zdw.ch
Theresia Katharina
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Theresia Katharina
Heiliger Bonifatius (+ 5.Juni 754):
Über allem das Schlimmste sind die Ränke falscher Brüder, die die Bosheit ungläubiger Heiden noch überbieten! Er fühlte sich inmitten von Wölfen: Überall Mühsal, überall Leid! Außen Kämpfe, innen Ängste!
Wir wollen nicht stumme Hunde sein, nicht schweigende Späher, nicht Mietlinge, die vor dem Wolf fliehen , sondern besorgte Hirten, die über die Herde …More
Heiliger Bonifatius (+ 5.Juni 754):
Über allem das Schlimmste sind die Ränke falscher Brüder, die die Bosheit ungläubiger Heiden noch überbieten! Er fühlte sich inmitten von Wölfen: Überall Mühsal, überall Leid! Außen Kämpfe, innen Ängste!
Wir wollen nicht stumme Hunde sein, nicht schweigende Späher, nicht Mietlinge, die vor dem Wolf fliehen , sondern besorgte Hirten, die über die Herde wachen, die dem Großen und dem Kleinen, dem Reichen und dem Armen, jedem Stand und Alter, gelegen oder ungelegen, den Rat Gottes verkünden!
Theresia Katharina
Der AC wird überall Handlanger haben, die an der De-Stabilisierung von Staaten Anteil haben. Der MERKEL Plan ist George SOROS Plan für Europa (sub)