Papst Leo XIV hat die vaticanischen Grotten besucht und dort eine Heilige Messe gefeiert und die Gräber der früheren Päpste besucht. Darunter auch das des ehrwürdigen Benedict XVI, das Ex-Papst Bergoglio nie besucht hat.
Meines Wissens ist es Usus, dass bei einer Hochzeit die Brautleute ggf. an das Grab der verstorbenen Eltern gehen. Was Ähnliches ist es, wenn ein Papst nach der "Verehelichung" mit der Gesamtkirche an das Grab seiner Vorgänger geht.
Diese Verehelichungsmetapher wurde im Konzil von Nizäa eingeführt, hat es immerhin bis zur Leichensynode gebracht, und gilt jetzt nicht mehr in dieser realen Weise. Auch Elisabeth I. hat sie verwendet, sah sich mit England verheiratet.
Im Sinne, dass sich der Bischof ganz seiner Diözese hingeben soll, halte ich sie immer noch für schön, auch wenn er diese heute wechseln darf.
Er hat zu allererst, schon am 10. Mai, das Grab Bergoglios besucht, es mit einer weißen Rose geschmückt und sich davor niedergekniet. Etwas entsprechendes hat noch kein Papst vor ihm gemacht. Wer diese "Ansage" partout nicht verstehen will, der lasse es.
Das verstehe ich schon. Da er das bei den anderen Gräbern offenbar nicht gemacht hat, ist das natürlich kein gutes Zeichen.
Ich vermute, die anderen Grabstätten hat er auch besucht, um seine offensichtliche Verehrung Bergoglios etwas normaler wirken zu lassen. Sehr geschickt, dieser Mensch, und sehr zweifelhaft zugleich.
Der Papst trägt nicht das Brustkreuz Bergoglio-Franziskus'
Das ist doch bekannt. Das nichtchristliche Bergoglio-Kreuz hat er nur relativ kurz getragen, wenn ich mich nicht täusche, dann nach seiner "Weihe" zum Kardinal durch Bergoglio.
Auch das Grab Pius' XII. war dabei.