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Kleinlauter Kardinal Marx: „Wir wollen die Kirche nicht neu erfinden.“

Die deutsche Kirche ist über die Münchner Acies Ordinata am 18. Januar in Aufruhr, wobei nie offen über das Ereignis gesprochen wird.

Thomas Sternberg, der Vorsitzende des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) wetterte laut Kirche-Und-Leben.de (22. Januar) gegen Kritiker des Synodalen Wegs:

„Nur weil eine kleine Gruppe von Bischöfen [Viganò] und Webseiten [Gloria.tv] laut und immer schärfer gegen den einstimmig von der Deutschen Bischofskonferenz beschlossenen Prozess wettern, bilden sie nicht die Realität ab.“

Sogar Kardinal Marx fühlte sich bemüßigt, den heftig attackierten Synodalen Weg zu rechtfertigen (Kirche-Und-Leben.de, 22. Januar): „Wir wollen die Kirche nicht neu erfinden,“ winselte er.

[Bei Politikern und anderen Lügnern gilt, dass deren Beteuerungen verneint werden müssen, um sie so zu verstehen, wie sie gemeint sind.]

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Mal eine Verständnis-Frage: Was ist denn eigentlich ein Weg-Weg?
Synode kommt von syn (mit, zusammen) und hódos (Weg), heißt also etwa "gemeinsamer Weg".
Synodaler Weg heißt dann in etwa Synodaler Weg-Weg.
Ich weiß nur nicht, was ein Weg-Weg ist.
Eine gut beschilderte Sackgasse.
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Elista
@nujaas Nachschlag
"Eine gut beschilderte Sackgasse "
In die alle gemeinsam hineingeführt werden sollen
Wer da alle sind, ist mir weniger klar. Verbands- und Vereinsfunktionäre ganz eindeutig, in den Pfarreien interessiert sich eigentlich kaum jemand.
Die Bischöfe finde ich völlig undurchschaubar. Eigentlich ist jede Bischofskonferenz eine kleine Synode. Ein Beschluß der Bischofskonferenz wird wirksam, dadurch dass die Bischöfe jeder in seinem Bistum ihn ins Amtsblatt schreiben. Wenn sie sich …More
Wer da alle sind, ist mir weniger klar. Verbands- und Vereinsfunktionäre ganz eindeutig, in den Pfarreien interessiert sich eigentlich kaum jemand.
Die Bischöfe finde ich völlig undurchschaubar. Eigentlich ist jede Bischofskonferenz eine kleine Synode. Ein Beschluß der Bischofskonferenz wird wirksam, dadurch dass die Bischöfe jeder in seinem Bistum ihn ins Amtsblatt schreiben. Wenn sie sich nicht einigen können, gibt es keinen Beschluß der Bischofskonferenz, die Bischöfe, die glauben, es müsse was passieren, beschlie0en und veröffentlichen jeder für sich, was sie für richtig halten, die anderen machen gar nichts. Sollten sie den Eindruck haben, ein Beschluß der Bischofskonferenz müsse zu einem ganz wichtigen Thema unbedingt her und können sich nicht einigen, suchen sie Formulierungen, die so vage sind, dass sie sie alle veröffentlichen können und jeder trotzdem machen kann, was er will. Beim synodalen Weg wird es durch die Laienbeteiligung noch viel komplzierter und wegen der Öffentlichkeit unvermeidlich viel peinlicher, aber de facto entscheidet jeder einzelne Bischof, was von den Beschlüssen des synodalen Wegs in seinem Bistum ankommt. Wenn es denn überhaupt Beschlüsse geben wird, die irgendwie umgesetzt werden sollen. Sternberger zieht sich schon auf ein Votum, das als Bitte an den Papst geschickt werden soll, zurück.
Diese Taktik hatten wir doch schon beim vatikanischen Räuberkonzil! Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen!
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