Katholiken wählten Hitler nicht!
Die politisch-historische Landkarte Deutschlands weist einen bemerkenswerten Unterschied auf: In katholischen Regionen waren die Nationalsozialisten bei Wahlen unterdurchschnittlich erfolgreich. Davon profitierten nach 1945 die Unionsparteien
Die Geschichte hat für alles eine Nemesis, wusste der Historiker Theodor Mommsen. Die erscheint oft als Rückschlag des Pendels und lässt dann auch nicht lange auf sich warten. So folgt gegenwärtig auf Jahre weithin ausgreifender Begeisterung für alles Katholische und insbesondere den Papst eine Neubelebung des antikatholischen Affekts in Deutschland. Zuletzt ließ sich sogar die Bundeskanzlerin Angela Merkel, protestantisch, im einst preußischen Nordosten des Landes aufgewachsen, dazu hinreißen, Benedikt XVI. zu mahnen, beim Thema Holocaust energisch und angemessen aufzutreten.
Diese Mahnung hat eine Debatte eröffnet, inwieweit deutsche Katholiken dereinst den nationalsozialistischen Ungeist abgelehnt hätten oder …Mehr
Bei der letzten freien Wahl zum Reichstag (6. Nov. ’32) erhielt die NSDAP überhaupt nur 33,1 % der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 80,6 %.
Diese Wahlen erinnern an die aktuellen Wahlen, wo viele Wähler eigentlich wissen hätten können, wohin sie ihr Wahlverhalten führen kann! Heute wie damals: In einen Krieg?