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Katechismus - Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.

Tina 13
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Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. 161. Warum ist die Kirche eine? Die Kirche ist eine, weil sie die Einheit des einzigen Gottes in der Dreiheit der Personen als Ursprung und …More
Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.

161. Warum ist die Kirche eine?

Die Kirche ist eine, weil sie die Einheit des einzigen Gottes in der Dreiheit der Personen als Ursprung und Vorbild hat; weil Jesus Christus, der die Einheit aller Völker in einem einzigen Leib wiederherstellt, ihr Gründer und Haupt ist; weil der Heilige Geist, der alle Gläubigen in der Gemeinschaft in Christus verbindet, ihre Seele ist. Sie hat nur einen Glauben, nur ein sakramentales Leben, nur eine apostolische Sukzession, eine gemeinsame Hoffnung und ein und dieselbe Liebe.

162. Wo besteht die einzige Kirche Christi?

Die einzige Kirche Christi, in der Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet, besteht in (subsistit in) der katholischen Kirche, die vom Nachfolger des Petrus und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird. Nur durch sie kann man die ganze Fülle der Heilsmittel erlangen. Denn einzig dem Apostelkollegium, dessen Haupt Petrus ist, hat der Herr alle Güter des Neuen Bundes anvertraut.

163. Wie sind die nicht katholischen Christen zu betrachten?

In den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die sich von der vollen Gemeinschaft der katholischen Kirche getrennt haben, sind vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden. Alle diese Güter stammen von Christus und drängen auf die katholische Einheit hin. Die Mitglieder dieser Kirchen und Gemeinschaften sind in der Taufe Christus eingegliedert. Darum werden sie von uns als Brüder und Schwestern anerkannt.

164. Wie kann man sich für die Einheit der Christen einsetzen?

Das Verlangen, die Einheit aller Christen wiederherzustellen, ist eine Gabe Christi und ein Ruf des Geistes. Dieses Verlangen betrifft die ganze Kirche und verwirklicht sich durch die Bekehrung des Herzens, das Gebet, die gegenseitige brüderliche Kenntnis und den theologischen Dialog.

165. In welchem Sinn ist die Kirche heilig?

Die Kirche ist heilig, weil der heilige Gott ihr Urheber ist. Christus hat sich für sie hingegeben, um sie zu heiligen und heiligend zu machen. Der Heilige Geist belebt sie mit der Liebe. In ihr ist die Fülle der Heilsmittel vorhanden. Die Heiligkeit ist die Berufung aller ihrer Glieder und das Ziel aller ihrer Tätigkeiten. In der Mitte der Kirche befinden sich die Jungfrau Maria und viele Heilige als Vorbilder und Fürsprecher. Die Heiligkeit der Kirche ist die Quelle der Heiligung ihrer Kinder, die sich hier auf Erden alle als Sünder bekennen und ständig der Umkehr und der Läuterung bedürfen.

166. Warum wird die Kirche katholisch genannt?

Die Kirche ist katholisch, das heißt allumfassend, weil in ihr Christus zugegen ist. „Wo Christus Jesus ist, ist die katholische Kirche“ (hl. Ignatius von Antiochien). Sie verkündet den ganzen, unverfälschten Glauben. Sie besitzt und spendet die Fülle der Heilsmittel. Sie ist zu allen Völkern aller Zeiten gesandt, welcher Kultur sie auch angehören.
diana 1
Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.

161. Warum ist die Kirche eine?

Die Kirche ist eine, weil sie die Einheit des einzigen Gottes in der Dreiheit der Personen als Ursprung und Vorbild hat; weil Jesus Christus, der die Einheit aller Völker in einem einzigen Leib wiederherstellt, ihr Gründer und Haupt ist; weil der Heilige Geist, der alle Gläubigen in der Gemeinschaft in …More
Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.

161. Warum ist die Kirche eine?

Die Kirche ist eine, weil sie die Einheit des einzigen Gottes in der Dreiheit der Personen als Ursprung und Vorbild hat; weil Jesus Christus, der die Einheit aller Völker in einem einzigen Leib wiederherstellt, ihr Gründer und Haupt ist; weil der Heilige Geist, der alle Gläubigen in der Gemeinschaft in Christus verbindet, ihre Seele ist. Sie hat nur einen Glauben, nur ein sakramentales Leben, nur eine apostolische Sukzession, eine gemeinsame Hoffnung und ein und dieselbe Liebe."
Tina 13
Tina 13
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kath. Kirchenfreund
Jeder, auch alle Arten von Christen, haben sich immer großartig gefühlt, wenn sie gegen die Kirche waren mit einem vernichtenden Urteil. Ich war da immer für die Kirche, auch bei ihren Fehlern und menschlichem Versagen, weil als Intellektueller sehe ich die Dinge alle von der Seite ihrer Essenz unabhängig von den handelnden Personen. Aber der geistige Verfall, der heute in der Kirche, aber in …More
Jeder, auch alle Arten von Christen, haben sich immer großartig gefühlt, wenn sie gegen die Kirche waren mit einem vernichtenden Urteil. Ich war da immer für die Kirche, auch bei ihren Fehlern und menschlichem Versagen, weil als Intellektueller sehe ich die Dinge alle von der Seite ihrer Essenz unabhängig von den handelnden Personen. Aber der geistige Verfall, der heute in der Kirche, aber in der gesamten Gesellschaft auf allen Gebieten ist, ist derart ungeheuerlich, daß man die Flucht ergreifen muss in ein Klausendasein. Und sicher, vom Priester aus gesehen, ist auch das Kirchenvolk heilig und während der Eucharistie-Feier sündigen sie nicht. Das muss man ihnen zugute halten
diana 1
165. In welchem Sinn ist die Kirche heilig?

Die Kirche ist heilig, weil der heilige Gott ihr Urheber ist. Christus hat sich für sie hingegeben, um sie zu heiligen und heiligend zu machen. Der Heilige Geist belebt sie mit der Liebe. In ihr ist die Fülle der Heilsmittel vorhanden. Die Heiligkeit ist die Berufung aller ihrer Glieder und das Ziel aller ihrer Tätigkeiten. In der Mitte der Kirche …More
165. In welchem Sinn ist die Kirche heilig?

Die Kirche ist heilig, weil der heilige Gott ihr Urheber ist. Christus hat sich für sie hingegeben, um sie zu heiligen und heiligend zu machen. Der Heilige Geist belebt sie mit der Liebe. In ihr ist die Fülle der Heilsmittel vorhanden. Die Heiligkeit ist die Berufung aller ihrer Glieder und das Ziel aller ihrer Tätigkeiten. In der Mitte der Kirche befinden sich die Jungfrau Maria und viele Heilige als Vorbilder und Fürsprecher. Die Heiligkeit der Kirche ist die Quelle der Heiligung ihrer Kinder, die sich hier auf Erden alle als Sünder bekennen und ständig der Umkehr und der Läuterung bedürfen."
Tina 13
166. Warum wird die Kirche katholisch genannt?

Die Kirche ist katholisch, das heißt allumfassend, weil in ihr Christus zugegen ist. „Wo Christus Jesus ist, ist die katholische Kirche“ (hl. Ignatius von Antiochien). Sie verkündet den ganzen, unverfälschten Glauben. Sie besitzt und spendet die Fülle der Heilsmittel. Sie ist zu allen Völkern aller Zeiten gesandt, welcher Kultur sie auch angehören.…More
166. Warum wird die Kirche katholisch genannt?

Die Kirche ist katholisch, das heißt allumfassend, weil in ihr Christus zugegen ist. „Wo Christus Jesus ist, ist die katholische Kirche“ (hl. Ignatius von Antiochien). Sie verkündet den ganzen, unverfälschten Glauben. Sie besitzt und spendet die Fülle der Heilsmittel. Sie ist zu allen Völkern aller Zeiten gesandt, welcher Kultur sie auch angehören.

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Tina 13
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Tina 13
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Tina 13
Katechismus der Katholischen Kirche §§ 863-865

Timotheus und Titus, Nachfolger der Apostel

Die ganze Kirche ist apostolisch in dem Sinn, daß sie durch die Nachfolger des hl. Petrus und der Apostel in Lebens- und Glaubensgemeinschaft mit ihrem Ursprung bleibt. Die ganze Kirche ist apostolisch auch in dem Sinn, daß sie in die ganze Welt „gesandt“ ist. Alle Glieder der Kirche haben, wenn auch auf …More
Katechismus der Katholischen Kirche §§ 863-865

Timotheus und Titus, Nachfolger der Apostel

Die ganze Kirche ist apostolisch in dem Sinn, daß sie durch die Nachfolger des hl. Petrus und der Apostel in Lebens- und Glaubensgemeinschaft mit ihrem Ursprung bleibt. Die ganze Kirche ist apostolisch auch in dem Sinn, daß sie in die ganze Welt „gesandt“ ist. Alle Glieder der Kirche haben, wenn auch auf verschiedene Weisen, an dieser Sendung teil. „Die christliche Berufung ist ihrer Natur nach auch Berufung zum Apostolat.“ Als „Apostolat“ bezeichnet man „jede Tätigkeit des mystischen Leibes“, die darauf gerichtet ist, „die gesamte Welt ... auf Christus hinzuordnen“ (Apostolicam actuositatem (AA) 2).

„Da Christus, vom Vater gesandt, Quell und Ursprung des gesamten Apostolates der Kirche ist, kann es nicht anders sein, als dass die Fruchtbarkeit des Apostolates“ - der geweihten Amtsträger wie der Laien - „von ihrer lebendigen Vereinigung mit Christus abhängt“ (AA 4) (vgl. Joh 15,5). Je nach den Berufungen, den Erfordernissen der Zeit und den vielfältigen Gaben des Heiligen Geistes nimmt das Apostolat die verschiedensten Formen an. Stets aber ist die Liebe, die vor allem aus der Eucharistie geschöpft wird, „sozusagen die Seele des gesamten Apostolates“ (AA 3).

Die Kirche ist die eine, heilige, katholische und apostolische in ihrer tiefen, letzten Identität, denn in ihr existiert schon „das Himmelreich“, „das Reich Gottes“ (vgl. Offb 19,6); in ihr wird es am Ende der Zeiten vollendet sein. In der Person Christi ist es gekommen und im Herzen derer, die ihm eingegliedert sind, wächst es geheimnisvoll bis zu seiner endzeitlichen Vollendung. Dann werden alle Menschen, die von ihm erlöst und in ihm heilig und untadelig vor Gott (vgl. Eph 1,4) geworden sind, versammelt werden als das einzige Volk Gottes, als „die Frau des Lammes“ (vgl. Offb 21,9), „die Heilige Stadt Jerusalem, [die] von Gott her aus dem Himmel herabkommt, erfüllt von der Herrlichkeit Gottes“ (vgl. Offb 21,10-11). „Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes“ (Offb 21,14).

§§ 863-865
Tina 13
„Viele werden von Osten und Westen kommen und […] im Himmelreich zu Tisch sitzen“

Die Kirche ist katholisch [...] Das Wort „katholisch“ bedeutet „allumfassend“ im Sinn von „ganz“ oder „vollständig“. Die Kirche ist katholisch in einem doppelten Sinn: Sie ist katholisch, weil in ihr Christus zugegen ist. „Wo Christus Jesus ist, ist die katholische Kirche“ (hl. Ignatius v. Antiochien, Smyrn. 8,2). …More
„Viele werden von Osten und Westen kommen und […] im Himmelreich zu Tisch sitzen“

Die Kirche ist katholisch [...] Das Wort „katholisch“ bedeutet „allumfassend“ im Sinn von „ganz“ oder „vollständig“. Die Kirche ist katholisch in einem doppelten Sinn: Sie ist katholisch, weil in ihr Christus zugegen ist. „Wo Christus Jesus ist, ist die katholische Kirche“ (hl. Ignatius v. Antiochien, Smyrn. 8,2). In ihr ist der mit seinem Haupt vereinte Leib Christi in Fülle verwirklicht (vgl. Eph 1,22−23) [...] In diesem grundlegenden Sinn war die Kirche schon am Pfingsttag katholisch (vgl. AG 4) und sie wird es bis zum Tag der Wiederkunft Christi bleiben.

Sie ist katholisch, weil sie von Christus zum ganzen Menschengeschlecht gesandt worden ist (vgl. Mt 28,19): „Zum neuen Volk Gottes werden alle Menschen gerufen. Deswegen muss dieses Volk eines und ein einziges bleiben und sich über die ganze Welt und durch alle Zeiten hin ausbreiten. So soll sich die Absicht des Willens Gottes erfüllen, der die Menschennatur am Anfang als eine gegründet und beschlossen hat, seine Kinder, die zerstreut waren, schließlich zur Einheit zu versammeln [...]“ (LG 13).

Jede Teilkirche ist „katholisch“ [...] Diese Teilkirchen sind „nach dem Bild der Gesamtkirche gestaltet. In ihnen und aus ihnen besteht die eine und einzige katholische Kirche“ (LG 23). Die Teilkirchen sind im Vollsinn katholisch durch die Gemeinschaft mit einer von ihnen: mit der Kirche von Rom, „die den Vorsitz in der Liebe führt“ (hl. Ignatius v. Antiochien, Rom. 1,1). „Mit dieser Kirche nämlich muss wegen ihres besonderen Vorranges notwendig jede Kirche übereinstimmen, das heißt die Gläubigen von überall“ (hl. Irenäus, hær. 3,3,2 [...]) [...] Die reiche Vielfalt von Kirchenordnungen, liturgischen Riten, theologischen und geistlichen Erbgütern, die den Ortskirchen zu eigen sind, „zeigt die Katholizität der ungeteilten Kirche in besonders hellem Licht“ (LG 23).

Katechismus der Katholischen Kirche
§§ 830−835
Tina 13
Katechismus der Katholischen Kirche, §§ 547–550

Das Reich Gottes ist schon zu euch gekommen

Jesus begleitet seine Worte durch zahlreiche „machtvolle Taten, Wunder und Zeichen“ (Apg 2,22). Diese zeigen, daß das Reich in ihm gegenwärtig ist. Sie bezeugen, daß Jesus der angekündigte Messias ist. Die von Jesus vollbrachten Zeichen bezeugen, daß der Vater ihn gesandt hat. Sie laden ein, an ihn zu …More
Katechismus der Katholischen Kirche, §§ 547–550

Das Reich Gottes ist schon zu euch gekommen

Jesus begleitet seine Worte durch zahlreiche „machtvolle Taten, Wunder und Zeichen“ (Apg 2,22). Diese zeigen, daß das Reich in ihm gegenwärtig ist. Sie bezeugen, daß Jesus der angekündigte Messias ist. Die von Jesus vollbrachten Zeichen bezeugen, daß der Vater ihn gesandt hat. Sie laden ein, an ihn zu glauben. Denen, die sich gläubig an ihn wenden, gibt er, was sie erbitten. So stärken die Wunder den Glauben an ihn, der die Werke seines Vaters tut: sie bezeugen, daß er der Sohn Gottes ist. Sie können aber auch Anlaß zum „Anstoß“ sein (vgl. Mt 11,6). Sie wollen nicht Neugier und magische Wünsche befriedigen. Trotz seiner so offensichtlichen Wunder wird Jesus von einzelnen abgelehnt ja man bezichtigt ihn, mit Hilfe der Dämonen zu wirken.

Indem er einzelne Menschen von irdischen Übeln: von Hunger, Unrecht, Krankheit und Tod befreit, setzt Jesus messianische Zeichen. Er ist jedoch nicht gekommen, um alle Übel auf Erden zu beheben, sondern um die Menschen aus der schlimmsten Sklaverei, der Sünde, zu befreien. Diese hindert sie an ihrer Berufung zu Kindern Gottes und bringt sie in vielerlei Abhängigkeiten.

Das Kommen des Gottesreiches ist die Niederlage des Reiches Satans: „Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen“ (Mt 12,28). Die von Jesus vorgenommenen Exorzismen befreien die Menschen aus der Macht der Dämonen. Sie nehmen den großen Sieg Jesu über den „Herrscher dieser Welt“ (vgl. Joh 12,31) vorweg. Das Reich Gottes wird durch das Kreuz Christi endgültig errichtet: „Vom Holz herab herrscht unser Gott“ (LH, Hymnus „Vexilla Regis“).
Tina 13
Katechismus der Katholischen Kirche

§§ 1961−1967

„Ich bin nicht gekommen, um [das Gesetz und die Propheten] aufzuheben, sondern um zu erfüllen“

Gott, unser Schöpfer und Erlöser, hat sich Israel zu seinem Volk erwählt und ihm sein Gesetz geoffenbart. So hat er das Kommen Christi vorbereitet. […] Das alte Gesetz ist die erste Stufe des geoffenbarten Gesetzes. Seine sittlichen Vorschriften sind …More
Katechismus der Katholischen Kirche

§§ 1961−1967

„Ich bin nicht gekommen, um [das Gesetz und die Propheten] aufzuheben, sondern um zu erfüllen“

Gott, unser Schöpfer und Erlöser, hat sich Israel zu seinem Volk erwählt und ihm sein Gesetz geoffenbart. So hat er das Kommen Christi vorbereitet. […] Das alte Gesetz ist die erste Stufe des geoffenbarten Gesetzes. Seine sittlichen Vorschriften sind in den zehn Geboten zusammengefaßt. Die Gebote des Dekalogs legen die Grundlagen der Berufung des Menschen, der nach dem Bilde Gottes geschaffen ist. Sie untersagen, was gegen die Liebe zu Gott und zum Nächsten verstößt, und schreiben vor, was für sie wesentlich ist. Der Dekalog ist ein Licht für das Gewissen jedes Menschen, um ihn auf den Ruf und die Wege Gottes hinzuweisen und ihn vor dem Bösen zu schützen. „Gott hat auf die Gesetzestafeln das geschrieben, was die Menschen nicht in ihren Herzen lasen“ (Augustinus, Psal. 57,1).

Gemäß der christlichen Überlieferung ist das heilige (vgl. Röm 7,12), geistige (vgl. Röm 7,14) und gute (vgl. Röm 7,16) Gesetz noch unvollkommen. Wie ein Lehrmeister (vgl. Gal 3,24) zeigt es uns, was zu tun ist, gibt aber nicht von sich aus die Kraft, die Gnade des Heiligen Geistes, zu seiner Erfüllung. Weil es die Sünde nicht wegnehmen kann, bleibt es ein Gesetz der Knechtschaft. […] Das alte Gesetz ist eine Vorbereitung auf das Evangelium. […]

Das neue Gesetz, das Gesetz des Evangeliums, ist die vollendete irdische Gestalt des natürlichen und geoffenbarten göttlichen Gesetzes. Es ist das Werk Christi und kommt vor allem in der Bergpredigt zum Ausdruck. Es ist auch das Werk des Heiligen Geistes und wird durch ihn zum inneren Gesetz der Liebe: Ich werde „mit dem Haus Israel ... einen neuen Bund schließen ... Ich lege meine Gesetze in ihr Inneres hinein und schreibe sie ihnen in ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein“ (Hebr 8,8.10; vgl. Jer 31,31−34).

Das neue Gesetz ist die Gnade des Heiligen Geistes, die den Gläubigen durch den Glauben an Christus geschenkt wird. […] Das Gesetz des Evangeliums „erfüllt" (vgl. Mt 5,17−19), verfeinert, überragt und vervollkommnet das alte Gesetz. In den Seligpreisungen erfüllt es die göttlichen Verheißungen, indem es sie erhebt und auf das Himmelreich hinordnet. Es wendet sich an jene, die bereit sind, diese neue Hoffnung gläubig anzunehmen: an die Armen, Demütigen, Betrübten, die Menschen reinen Herzens und die um Christi willen Verfolgten. So bahnt es die überraschenden Wege des Reiches Gottes.
Tina 13
Katechismus der Katholischen Kirche §§ 1391−1395

Christus gibt sich selber als Nahrung

Der Empfang der Eucharistie in der Kommunion bringt als Hauptfrucht die innige Vereinigung mit Christus Jesus. Der Herr sagt ja: „Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm“ (Joh 6,56). Das Leben in Christus hat seine Grundlage im eucharistischen Mahl: „Wie mich der …More
Katechismus der Katholischen Kirche §§ 1391−1395

Christus gibt sich selber als Nahrung

Der Empfang der Eucharistie in der Kommunion bringt als Hauptfrucht die innige Vereinigung mit Christus Jesus. Der Herr sagt ja: „Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm“ (Joh 6,56). Das Leben in Christus hat seine Grundlage im eucharistischen Mahl: „Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich ißt, durch mich leben“ (Joh 6,57). [...]

Was die leibliche Speise in unserem leiblichen Leben, bewirkt die Kommunion auf wunderbare Weise in unserem geistlichen Leben. Die Kommunion mit dem Fleisch des auferstandenen Christus, „das durch den Heiligen Geist lebt und Leben schafft“ (Presbyterorum ordinis, 5), bewahrt, vermehrt und erneuert das in der Taufe erhaltene Gnadenleben. Damit das christliche Leben wächst, muss es durch die eucharistische Kommunion, das Brot unserer Pilgerschaft, genährt werden bis zur Todesstunde, in der es uns als Wegzehrung gereicht wird.

Die Kommunion trennt uns von der Sünde. Der Leib Christi, den wir in der Kommunion empfangen, ist „für uns hingegeben“, und das Blut, das wir trinken, ist „vergossen worden für die Vielen zur Vergebung der Sünden“. Darum kann uns die Eucharistie nicht mit Christus vereinen, ohne uns zugleich von den begangenen Sünden zu reinigen und vor neuen Sünden zu bewahren. „,Sooft wir ihn empfangen, verkünden wir den Tod des Herrn ‘ (vgl. 1 Kor 11,26). Wenn wir den Tod des Herrn verkünden, verkünden wir die Vergebung der Sünden. [...]“ (hl. Ambrosius, sacr. 4, 28).

Wie die leibliche Nahrung dazu dient, die verbrauchten Kräfte wiederherzustellen, so stärkt die Eucharistie die Liebe, die im täglichen Leben zu erlahmen droht. Diese neubelebte Liebe tilgt die läßlichen Sünden [...] Durch diese Liebe, die die Eucharistie in uns entzündet, bewahrt sie uns vor zukünftigen Todsünden.
Tina 13
Katechismus der Katholischen Kirche
§§ 976−982
„Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!“

„Ich glaube ... die Vergebung der Sünden“: Das apostolische Glaubensbekenntnis verbindet den Glauben an die Sündenvergebung mit dem Glauben an den Heiligen Geist, aber auch mit dem Bekenntnis zur Kirche und zur Gemeinschaft der Heiligen. Als Christus den Aposteln den Heiligen Geist spendete, übertrug er …More
Katechismus der Katholischen Kirche
§§ 976−982
„Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!“

„Ich glaube ... die Vergebung der Sünden“: Das apostolische Glaubensbekenntnis verbindet den Glauben an die Sündenvergebung mit dem Glauben an den Heiligen Geist, aber auch mit dem Bekenntnis zur Kirche und zur Gemeinschaft der Heiligen. Als Christus den Aposteln den Heiligen Geist spendete, übertrug er ihnen seine göttliche Vollmacht, Sünden zu vergeben: „Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Joh 20, 22−23). [...]

„Eine einzige Taufe zur Vergebung der Sünden“: Unser Herr hat die Sündenvergebung mit dem Glauben und der Taufe verbunden: „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Mk 16,15−16). Die Taufe ist das erste und bedeutsamste Sakrament der Sündenvergebung. Sie vereint uns nämlich mit Christus, der für unsere Sünden gestorben ist und wegen unserer Rechtfertigung auferweckt wurde (vgl. Röm 4,25), damit „auch wir als neue Menschen leben“ (Röm 6,4). „Wenn wir zum ersten Mal den Glauben bekennen und in der heiligen Taufe abgewaschen werden, wird uns die Vergebung so reichlich geschenkt, daß keinerlei Schuld − sei es, daß sie durch die Abstammung an uns haftet, sei es, daß wir etwas durch eigenen Willen unterlassen oder getan haben zu tilgen und keinerlei Strafe zu verbüßen bleibt. Jedoch wird niemand durch die Taufgnade von aller Schwachheit der Natur befreit; vielmehr hat jeder gegen die Regungen der Begierlichkeit, welche uns unablässig zu Sünden anregt, zu kämpfen“ (Catech. R. 1,11,3).

Wer aber wäre tapfer und wachsam genug, um in diesem Kampf mit der Neigung zum Bösen durch gar keine Sünde verletzt zu werden? „Da es also notwendig war, daß in der Kirche die Gewalt der Sündenvergebung [...] bestehe, sind ihr die Schlüssel des Himmelreiches anvertraut, wodurch einem jeden Reuigen, und hätte er auch bis zum letzten Lebenstag gesündigt, die Sünden vergeben werden können“ (Catech. R. 1,11,4). Durch das Bußsakrament kann der Getaufte mit Gott und mit der Kirche versöhnt werden. [...]

Es gibt keine Verfehlung, mag sie auch noch so schlimm sein, die durch die heilige Kirche nicht vergeben werden könnte. „Es kann keinen Menschen geben, der so schlecht und verworfen wäre, daß ihm nicht die sichere Hoffnung auf Vergebung in Aussicht stehen müßte, wenn er seine Verirrungen wahrhaft bereut“ (Catech. R. 1,11,5). Christus, der für alle Menschen gestorben ist, will, daß in seiner Kirche jedem, der sich von der Sünde abwendet, die Pforten zur Vergebung immer offenstehen (vgl. Mt 18, 21−22).
Tina 13
Katechismus der Katholischen Kirche

§§ 2168-2173

„Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat“

Das dritte Gebot des Dekalogs betont die Heiligkeit des Sabbat. „Der siebte Tag ist Sabbat, Ruhetag, heilig für den Herrn“ (Ex 31,15).

Die Heilige Schrift gedenkt in diesem Zusammenhang der Schöpfungstat: „In sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am …More
Katechismus der Katholischen Kirche

§§ 2168-2173

„Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat“

Das dritte Gebot des Dekalogs betont die Heiligkeit des Sabbat. „Der siebte Tag ist Sabbat, Ruhetag, heilig für den Herrn“ (Ex 31,15).

Die Heilige Schrift gedenkt in diesem Zusammenhang der Schöpfungstat: „In sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt“ (Ex 20,11).

Die Schrift offenbart im Tag des Herrn auch ein Gedenken an die Befreiung Israels aus der Knechtschaft Ägyptens: „Denk daran: Als du in Ägypten Sklave warst, hat dich der Herr, dein Gott, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm dort herausgeführt. Darum hat es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht, den Sabbat zu halten“ (Dtn 5,15).

Gott hat Israel den Sabbat anvertraut, damit es ihn zum Zeichen des unverbrüchlichen Bundes halte (vgl. Ex 31,16). Der Sabbat ist für den Herrn da; er ist dem Lobpreis Gottes, seines Schöpfungswerkes und seiner Heilstaten für Israel vorbehalten und geweiht [...]

Das Evangelium berichtet von zahlreichen Zwischenfällen, bei denen Jesus beschuldigt wird, das Sabbatgebot zu verletzen. Jesus verstößt jedoch nie gegen die Heiligkeit dieses Tages (vgl. Mk 1,21; Joh 9,16). Er gibt mit Autorität dessen wahren Sinn an: „Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat“ (Mk 2,27). Voll Mitleid beansprucht Christus das Recht, am Sabbat Gutes zu tun statt Böses, ein Leben zu retten, statt es zu verderben (vgl. Mk 3,4). Der Sabbat ist der Tag des barmherzigen Herrn und der Gottesverehrung (vgl. Mt 12,5; Joh 7,23). „Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat“ (Mk 2,28).
Tina 13
Tina 13
Tina 13
Katechismus der Katholischen Kirche
§§ 446-451

„David selbst also nennt ihn Herr“

In der griechischen Übersetzung der Bücher des Alten Testamentes [LXX] wird der nicht auszusprechende Name JHWH, unter dem sich Gott offenbart hat [Vgl. Ex 3,14], mit „Kyrios" [Herr] wiedergegeben. „Herr" wird somit zur gebräuchlichsten Bezeichnung für die Gottheit des Gottes Israels. In diesem strengen Sinn …More
Katechismus der Katholischen Kirche
§§ 446-451

„David selbst also nennt ihn Herr“

In der griechischen Übersetzung der Bücher des Alten Testamentes [LXX] wird der nicht auszusprechende Name JHWH, unter dem sich Gott offenbart hat [Vgl. Ex 3,14], mit „Kyrios" [Herr] wiedergegeben. „Herr" wird somit zur gebräuchlichsten Bezeichnung für die Gottheit des Gottes Israels. In diesem strengen Sinn verwendet das Neue Testament den Titel „Herr" für den Vater, aber auch zugleich - und das ist das Neue - für Jesus, der so als Gott selbst anerkannt wird [Vgl. 1 Kor 2,8]. Jesus selbst nimmt auf verhüllte Weise diesen Titel in Anspruch, als er mit den Pharisäern über den Sinn des Psalmes 110 diskutiert [Vgl. Mt 22,41-46 sowie Apg 2,34-36; Hebr 1,13]. Ausdrücklich gebraucht er den Titel „Herr" im Gespräch mit den Jüngern [Vgl. Joh 13,13]. Während seines ganzen öffentlichen Lebens zeigen seine Taten, daß er Herr ist über die Natur, die Krankheiten, die Dämonen, den Tod und die Sünde und somit göttliche Herrschaft besitzt.

In den Berichten der Evangelien nennen Menschen, die sich an Jesus wenden, ihn sehr oft „Herr". In dieser Betitelung äußern sich die Hochachtung und das Vertrauen derer, die sich Jesus nahen und von ihm Hilfe und Heilung erwarten [Vgl. z. B. Mt 8,2;14,30; 15,22]. Wenn vom Heiligen Geist eingegeben, spricht aus dieser Anrede die Erkenntnis des göttlichen Mysteriums Jesu [Vgl. Lk 1,43; 2,11]. In der Begegnung mit dem auferweckten Jesus wird sie zur Anbetung: „Mein Herr und mein Gott!" (Joh 20,28). „Herr" erhält dann einen Klang von Liebe und Zuneigung, der in der christlichen Tradition immer mitschwingen wird: „Es ist der Herr!" (Joh 21,7).

Die ersten Glaubensbekenntnisse der Kirche legen Jesus von Anfang an den göttlichen Würdetitel „Herr" bei [Vgl. Apg 2,34-36]. Damit sagen sie, dass die Macht, die Ehre und Herrlichkeit, die Gott gebühren, auch Jesus zukommen [Vgl. Röm 9,5; Tit 2,13; Offb 5,13], weil er „Gott gleich" ist (Phil 2,6). Der Vater hat diese Herrscherwürde Jesu kundgetan, indem er ihn von den Toten auferweckte und in seine Herrlichkeit erhob [Vgl. Röm 10,9; 1 Kor 12,3; Phil 2,9-11]. Vom Beginn der christlichen Geschichte an bedeutet die Aussage, dass Jesus Herr über die Welt und die Geschichte ist [Vgl. Offb 11,15], auch, dass der Mensch seine personale Freiheit keiner irdischen Gewalt absolut unterwerfen darf, sondern einzig Gott dem Vater und dem Herrn Jesus Christus: Nicht Cäsar ist „der Herr"… Der Titel „Herr" gibt dem christlichen Gebet sein Gepräge. Denken wir an die Gebetseinladung „Der Herr sei mit euch" oder an den Gebetsschluß „durch Jesus Christus, ... unseren Herrn" oder auch an den vertrauens- und hoffnungsvollen Ruf „Maran atha" [Der Herr kommt] oder „Maräna tha" [Komm, Herr!] (1 Kor 16,22). „Amen. Komm, Herr Jesus!" (Offb 22,20).
Tina 13
240 Jesus hat geoffenbart, daß Gott in einem ungeahnten Sinn ,,Vater" ist:
nicht nur als Schöpfer, sondern von Ewigkeit her Vater seines eingeborenen Sohnes, der nur in bezug auf seinen Vater Sohn ist: ,,Niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will" (Mt 11,27).

241 Deshalb bekannten die Apostel Jesus als das Wort, das …More
240 Jesus hat geoffenbart, daß Gott in einem ungeahnten Sinn ,,Vater" ist:
nicht nur als Schöpfer, sondern von Ewigkeit her Vater seines eingeborenen Sohnes, der nur in bezug auf seinen Vater Sohn ist: ,,Niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will" (Mt 11,27).

241 Deshalb bekannten die Apostel Jesus als das Wort, das bei Gott war und Gott ist [Vgl. Joh 1,1.], als ,,das Ebenbild des unsichtbaren Gottes" (Kol 1,15), als ,,der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens" (Hebr 1,3).

242 Ihr Bekenntnis wird von der apostolischen Überlieferung bewahrt, in deren Gefolge die Kirche im Jahr 325 auf dem ersten Ökumenischen Konzil in Nizäa bekannt hat, daß der Sohn ,,eines Wesens [homoúsios, consubstantialis] mit dem Vater", das heißt mit ihm ein einziger Gott ist. Das zweite Ökumenische Konzil, das sich 381 in Konstantinopel versammelt hatte, behielt in seiner Formulierung des Credo von Nizäa diesen Ausdruck bei und bekannte ,,Gottes eingeborenen Sohn" als ,,aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater" (DS 150).

(Katechismus)
Tina 13
II Die Offenbarung Gottes als Dreifaltigkeit

Der Vater wird geoffenbart durch den Sohn

238 In vielen Religionen wird Gott als ,,Vater" angerufen. Die Gottheit wird oft als ,,Vater der Götter und der Menschen" betrachtet. In Israel wird Gott ,,Vater" genannt als Erschaffer der Welt [Vgl. Dtn 32,6; Mal 2,10.]. Gott ist erst recht Vater aufgrund des Bundes und der Gabe des Gesetzes an Israel, …More
II Die Offenbarung Gottes als Dreifaltigkeit

Der Vater wird geoffenbart durch den Sohn

238 In vielen Religionen wird Gott als ,,Vater" angerufen. Die Gottheit wird oft als ,,Vater der Götter und der Menschen" betrachtet. In Israel wird Gott ,,Vater" genannt als Erschaffer der Welt [Vgl. Dtn 32,6; Mal 2,10.]. Gott ist erst recht Vater aufgrund des Bundes und der Gabe des Gesetzes an Israel, seinen ,,Erstgeborenen" (Ex 4,22). Er wird auch Vater des Königs von Israel genannt [Vgl. 2 Sam 7,14.]. Ganz besonders ist er ,,der Vater der Armen", der Waisen und Witwen [Vgl. Ps 68,6.], die unter seinem liebenden Schutz stehen.

239 Wenn die Sprache des Glaubens Gott ,,Vater" nennt, so weist sie vor allem auf zwei Aspekte hin: daß Gott Ursprung von allem und erhabene Autorität und zugleich Güte und liebende Besorgtheit um alle seine Kinder ist. Diese elterliche Güte Gottesläßt sich auch durch das Bild der Mutterschaft zum Ausdruck bringen [Vgl. Jes 66,13; Ps 131,2.], das mehr die Immanenz Gottes, die Vertrautheit zwischen Gott und seinem Geschöpf andeutet. Die Sprache des Glaubens schöpft so aus der Erfahrung des Menschen mit seinen Eltern, die für ihn gewissermaßen die ersten Repräsentanten Gottes sind. Wie die Erfahrung aber zeigt, können menschliche Eltern auch Fehler begehen und so das Bild der Vaterschaft und der Mutterschaft entstellen. Deswegen ist daran zu erinnern, daß Gott über den Unterschied der Geschlechter beim Menschen hinausgeht. Er ist weder Mann noch Frau; er ist Gott. Er geht auch über die menschliche Vaterschaft und Mutterschaft hinaus [Vgl. Ps 27,10.], obwohl er deren Ursprung und Maß ist [Vgl. Eph 3,14; Jes 49,15.]: Niemand ist Vater so wie Gott.

(Katechismus)
Tina 13
Absatz 2 DER VATER

I ,,Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes"

232 Die Christen werden im ,,Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" (Mt 28,19) getauft. Vorher antworten sie auf die dreifache Frage, ob sie an den Vater, an den Sohn und an den Heiligen Geist glauben, mit: ,,Ich glaube". ,,Der Inbegriff des Glaubens aller Christen ist die Dreifaltigkeit" (…More
Absatz 2 DER VATER

I ,,Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes"

232 Die Christen werden im ,,Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes" (Mt 28,19) getauft. Vorher antworten sie auf die dreifache Frage, ob sie an den Vater, an den Sohn und an den Heiligen Geist glauben, mit: ,,Ich glaube". ,,Der Inbegriff des Glaubens aller Christen ist die Dreifaltigkeit" (Cæsarius v. Arles, symb.).

233 Die Christen werden ,,im Namen" (Einzahl) und nicht ,,auf die Namen" (Mehrzahl) des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft[Vgl. das Glaubensbekenntnis des Papstes Vigilius im Jahre 552: DS 415.], denn es gibt nur einen einzigen Gott, den allmächtigen Vater und seinen eingeborenen Sohn und den Heiligen Geist: die heiligste Dreifaltigkeit.

234 Das Mysterium der heiligsten Dreifaltigkeit ist das zentrale Geheimnis des christlichen Glaubens und Lebens. Es ist das Mysterium des inneren Lebens Gottes, der Urgrund aller anderen Glaubensmysterien und das Licht, das diese erhellt. Es ist in der ,,Hierarchie der Glaubenswahrheiten" (DCG 43) die grundlegendste und wesentlichste. ,,Die ganze Heilsgeschichte ist nichts anderes als die Geschichte des Weges und der Mittel, durch die der wahre, einzige Gott - Vater, Sohn und Heiliger Geist - sich offenbart, sich mit den Menschen, die sich von der Sünde abwenden, versöhnt und sie mit sich vereint" (DCG 47).

235 In diesem Absatz wird kurz dargelegt, wie das Mysterium der heiligsten Dreifaltigkeit geoffenbart wurde (II), wie die Kirche die Glaubenslehre über dieses Mysterium formulierte (III) und wie der Vater durch die göttlichen Sendungen des Sohnes und des Heiligen Geistes seinen ,,gnädigen Ratschluß" der Erschaffung, Erlösung und Heiligung verwirklicht (IV).

236 Die Kirchenväter unterscheiden zwischen der ,,Theologia" und der ,,Oikonomia". Mit dem ersten Begriff bezeichnen sie das Mysterium des inneren Lebens des dreifaltigen Gottes, mit dem zweiten alle Werke, durch die dieser sich offenbart und sein Leben mitteilt. Durch die ,,Oikonomia" wird uns die ,,Theologia" enthüllt; umgekehrt aber erhellt die ,,Theologia" die ganze ,,Oikonomia". Die Werke Gottes offenbaren uns sein inneres Wesen, und umgekehrt läßt uns das Mysterium seines inneren Wesens alle seine Werke besser verstehen. Ähnlich verhält es sich in der Beziehung zwischen menschlichen Personen: Die Person äußert sich in ihrem Tun, und je besser wir eine Person kennen, desto besser verstehen wir ihr Handeln.

237 Die Trinität ist ein Glaubensmysterium im strengen Sinn, eines der ,,in Gott verborgenen Geheimnisse ... die, wenn sie nicht von Gott geoffenbart wären, nicht bekannt werden könnten" (1. Vatikanisches K.: DS 3015). Zwar hat Gott in seinem Schöpfungswerk und in seiner Offenbarung im Laufe des Alten Bundes Spuren seines trinitarischen Wesens hinterlassen. Aber sein innerstes Wesen als heilige Dreifaltigkeit stellt ein Geheimnis dar, das der Vernunft nicht zugänglich ist und vor der Menschwerdung des Sohnes Gottes und der Sendung des Heiligen Geistes auch dem Glauben Israels unzugänglich war.

(Katechismus)
Tina 13
Katechismus der Katholischen Kirche
„Aus Wasser und Geist geboren“

Die heilige Taufe ist die Grundlage des ganzen christlichen Lebens, das Eingangstor zum Leben im Geiste und zu den anderen Sakramenten. Durch die Taufe werden wir von der Sünde befreit und als Söhne Gottes wiedergeboren; wir werden Glieder Christi, in die Kirche eingefügt und an ihrer Sendung beteiligt: „Die Taufe ist das …More
Katechismus der Katholischen Kirche
„Aus Wasser und Geist geboren“

Die heilige Taufe ist die Grundlage des ganzen christlichen Lebens, das Eingangstor zum Leben im Geiste und zu den anderen Sakramenten. Durch die Taufe werden wir von der Sünde befreit und als Söhne Gottes wiedergeboren; wir werden Glieder Christi, in die Kirche eingefügt und an ihrer Sendung beteiligt: „Die Taufe ist das Sakrament der Wiedergeburt durch das Wasser im Wort" (Catech. R. 2,2,5).
Man nennt es Taufe nach dem in seinem Vollzug wesentlichen Ritus: taufen [auf griechisch „baptizein"] bedeutet „eintauchen". Das Eintauchen ins Wasser versinnbildet das Begrabenwerden des Katechumenen in den Tod Christi, aus dem er durch die Auferstehung mit ihm [Vgl. Röm 6,3-4; Kol 2,12] als eine „neue Schöpfung" hervorgeht (2 Kor 5,17; Gal 6, 15). Dieses Sakrament wird auch „Bad der Wiedergeburt und der Erneuerung im Heiligen Geist" (Tit 3,5) genannt, denn es bezeichnet und bewirkt die Geburt aus dem Wasser und dem Geist, ohne die niemand „in das Reich Gottes kommen kann" (Joh 3,5). „Dieses Bad wird Erleuchtung genannt, denn wer diese [katechetische] Unterweisung erhält, wird im Geiste erleuchtet" (Justin, apol. 1,61,12). Da er in der Taufe das Wort, „das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet" (Joh 1,9), erhalten hat, ist der Getaufte nach der „Erleuchtung" (Hebr 10,32) zu einem Sohn „des Lichtes" (1 Thess 5,5) geworden, ja zum „Licht" selbst (Eph 5,8). „Die Taufe ist die schönste und herrlichste der Gaben Gottes ... Wir nennen sie Gabe, Gnade, Salbung, Erleuchtung, Gewand der Unverweslichkeit, Bad der Wiedergeburt, Siegel, und nach allem, was besonders wertvoll ist. Gabe, denn sie wird solchen verliehen, die nichts mitbringen; Gnade, denn sie wird sogar Schuldigen gespendet; Taufe, denn die Sünde wird im Wasser begraben; Salbung, denn sie ist heilig und königlich (wie die, die gesalbt werden); Erleuchtung, denn sie ist strahlendes Licht; Gewand, denn sie bedeckt unsere Schande; Bad, denn sie wäscht; Siegel, denn sie behütet uns und ist das Zeichen der Herrschaft Gottes" (Gregor von Nazianz, or. 40,3-4).

§ 1213-1216
Tina 13
V Die Bedeutung des Glaubens an den einzigen Gott

222 An Gott, den Einzigen, zu glauben und ihn mit unserem ganzen Wesen zu lieben, hat für unser ganzes Leben unabsehbare Folgen:

223 Wir wissen um Gottes Größe und Majestät: ,,Sieh, Gott ist groß, nicht zu begreifen" (Ijob 36,26). Darum gilt: ,,Gott kommt an erster Stelle" (Jeanne d‘Arc).

224 Wir leben in Danksagung: Wenn Gott der Einzige ist, …More
V Die Bedeutung des Glaubens an den einzigen Gott

222 An Gott, den Einzigen, zu glauben und ihn mit unserem ganzen Wesen zu lieben, hat für unser ganzes Leben unabsehbare Folgen:

223 Wir wissen um Gottes Größe und Majestät: ,,Sieh, Gott ist groß, nicht zu begreifen" (Ijob 36,26). Darum gilt: ,,Gott kommt an erster Stelle" (Jeanne d‘Arc).

224 Wir leben in Danksagung: Wenn Gott der Einzige ist, kommt alles, was wir sind und haben, von ihm: ,,Was hast du, das du nicht empfangen hättest?" (1 Kor 4,7). ,,Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, was er mir Gutes getan hat?" (Ps 116,12).

225 Wir wissen um die Einheit und die wahre Würde aller Menschen: Sie alle sind nach dem Abbild Gottes ihm ähnlich erschaffen [Vgl. Gen 1,26].

226 Wir gebrauchen die geschaffenen Dinge richtig: Der Glaube an den einzigen Gott läßt uns alles, was nicht Gott ist, soweit gebrauchen, als es uns ihm näher bringt, und uns soweit davon lösen, als es uns von ihm entfernt [Vgl. Mt 5,29-30; 16,24; 19,23-24.].

,,Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.
Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir.
Mein Herr und mein Gott, o nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir" (Niklaus von Flüe, Gebet)

227 Wir vertrauen auf Gott in jeder Lage, selbst in Widerwärtigkeiten. Ein Gebet der hl. Theresia von Jesus bringt dies eindrucksvoll zum Ausdruck:

Nichts dich verwirre; / nichts dich erschrecke. Alles geht vorbei. / Gott ändert sich nicht. Geduld erlangt alles. / Wer Gott hat, dem fehlt nichts. / Gott allein genügt. (poes. 30)

(Katechismus)
Tina 13
Gott ist Liebe

218 Im Laufe seiner Geschichte konnte Israel erkennen, daß Gott nur einen einzigen Grund hatte, sich ihm zu offenbaren und es unter allen Völkern zu erwählen, damit es ihm gehöre: seine gnädige Liebe [Vgl. Dtn 4,37; 7,8; 10,15.]. Dank seiner Propheten hat Israel begriffen, daß Gott es aus Liebe immer wieder rettet [Vgl. Jes 43,1-7.] und ihm seine Untreue und seine Sünden verzeiht …More
Gott ist Liebe

218 Im Laufe seiner Geschichte konnte Israel erkennen, daß Gott nur einen einzigen Grund hatte, sich ihm zu offenbaren und es unter allen Völkern zu erwählen, damit es ihm gehöre: seine gnädige Liebe [Vgl. Dtn 4,37; 7,8; 10,15.]. Dank seiner Propheten hat Israel begriffen, daß Gott es aus Liebe immer wieder rettet [Vgl. Jes 43,1-7.] und ihm seine Untreue und seine Sünden verzeiht [Vgl. Hos 2.].

219 Die Liebe Gottes zu Israel wird mit der Liebe eines Vaters zu seinem Sohn verglichen [Vgl. Hos 11,1.]. Diese Liebe ist größer als die Liebe einer Mutter zu ihren Kindern [Vgl. Jes 49,14-15.]. Gott liebt sein Volk mehr als ein Bräutigam seine Braut [Vgl. Jes 62,4-5.]. Diese Liebe wird sogar über die schlimmsten Treulosigkeiten siegen [Vgl. Ez 16; Hos 11.]sie wird so weit gehen, daß sie selbst das Liebste hergibt: ,,Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab" (Joh 3,16).

220 Die Liebe Gottes ist ,,ewig" (Jes 54,8): ,,Auch wenn die Berge von ihrem Platz weichen und die Hügel zu wanken beginnen - meine Huld wird nie von dir weichen" (Jes 54,10). ,,Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dir so lange die Treue bewahrt" (Jer 31,3).

221 Der hl. Johannes geht noch weiter und sagt: ,,Gott ist die Liebe" (1 Joh 4,8.16): Liebe ist das Wesen Gottes. Indem er in der Fülle der Zeit seinen einzigen Sohn und den Geist der Liebe sendet, offenbart Gott sein innerstes Geheimnis [Vgl.1 Kor 2,7-16; Eph 3,9-12.]: Er selbst ist ewiger Liebesaustausch - Vater, Sohn und Heiliger Geist - und hat uns dazu bestimmt, daran teilzuhaben

(Katechismus)
Tina 13
„Ich glaube … das ewige Leben“

207. Was ist das ewige Leben?

Das ewige Leben ist das Leben, das gleich nach dem Tod beginnt. Es wird kein Ende haben. Ein besonderes Gericht durch Christus, den Richter der Lebenden und der Toten, wird für jeden Menschen dem ewigen Leben vorangehen, und durch das Letzte Gericht wird es bestätigt werden.

208. Was ist das besondere Gericht?

Es ist das Gericht …More
„Ich glaube … das ewige Leben“

207. Was ist das ewige Leben?

Das ewige Leben ist das Leben, das gleich nach dem Tod beginnt. Es wird kein Ende haben. Ein besonderes Gericht durch Christus, den Richter der Lebenden und der Toten, wird für jeden Menschen dem ewigen Leben vorangehen, und durch das Letzte Gericht wird es bestätigt werden.

208. Was ist das besondere Gericht?

Es ist das Gericht der unmittelbaren Vergeltung, die jeder gleich nach seinem Tod in seiner unsterblichen Seele entsprechend seinem Glauben und seinen Werken von Gott erhält. Diese Vergeltung besteht im Eintreten in die Seligkeit des Himmels, unmittelbar oder nach einer entsprechenden Läuterung, oder im Eintreten in die ewige Verdammnis der Hölle.

209. Was versteht man unter „Himmel“?

Unter „Himmel“ versteht man den Zustand höchsten, endgültigen Glücks. Jene, die in der Gnade Gottes sterben und keiner weiteren Läuterung bedürfen, werden mit Jesus und Maria, mit den Engeln und den Heiligen vereinigt. Sie bilden so die Kirche des Himmels, wo sie Gott „von Angesicht zu Angesicht“ (1 Kor 13, 12) schauen, in einer Liebesgemeinschaft mit der heiligsten Dreifaltigkeit leben und für uns eintreten.

„Der Vater ist seinem Wesen nach und in Wahrheit das Leben. Über alles gießt er durch seinen Sohn und im Heiligen Geist seine himmlischen Gaben aus. Das ewige Leben aber hat er in seiner Menschenfreundlichkeit uns Menschen untrüglich verheißen“ (hl. Cyrill von Jerusalem).

Katechismus
Tina 13
„Ich glaube … die Auferstehung der Toten (des Fleisches)“

202. Was bezeichnet der Ausdruck Fleisch und worin liegt seine Bedeutung?

Der Ausdruck Fleisch (wie die Formulierung im apostolischen Glaubensbekenntnis wörtlich lautet) bezeichnet den Menschen in seiner Schwäche und Sterblichkeit. „Das Fleisch ist der Angelpunkt des Heils“ (Tertullian). Wir glauben an Gott, den Schöpfer des Fleisches; …More
„Ich glaube … die Auferstehung der Toten (des Fleisches)“

202. Was bezeichnet der Ausdruck Fleisch und worin liegt seine Bedeutung?

Der Ausdruck Fleisch (wie die Formulierung im apostolischen Glaubensbekenntnis wörtlich lautet) bezeichnet den Menschen in seiner Schwäche und Sterblichkeit. „Das Fleisch ist der Angelpunkt des Heils“ (Tertullian). Wir glauben an Gott, den Schöpfer des Fleisches; wir glauben an das Wort, das Fleisch geworden ist, um das Fleisch zu erlösen; wir glauben an die Auferstehung des Fleisches, in der sich seine Schöpfung und Erlösung vollenden.

203. Was bedeutet „Auferstehung des Fleisches“?

Es bedeutet, dass der endgültige Zustand des Menschen nicht nur die vom Leib getrennte Geistseele betrifft, sondern dass auch unsere sterblichen Leiber einst wieder lebendig werden.

204. Welche Beziehung besteht zwischen der Auferstehung Christi und unserer Auferstehung?

Wie Christus wahrhaft von den Toten auferstanden ist und für immer lebt, so wird er selbst alle am Letzten Tag mit einem unvergänglichen Leib auferwecken: „Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, zum Gericht“ (Joh 5, 29).

205. Was geschieht im Tod mit unserer Seele und unserem Leib?

Durch den Tod wird die Seele vom Leib getrennt. Der Leib fällt der Verwesung anheim. Die Seele, die unsterblich ist, geht dem Gericht Gottes entgegen und wartet darauf, wieder mit dem Leib vereint zu werden, der bei der Wiederkunft des Herrn verwandelt auferstehen wird. Das Wie dieser Auferstehung übersteigt unsere Vorstellung und unser Verstehen.

206. Was bedeutet Sterben in Christus Jesus?

Es bedeutet, in der Gnade Gottes, ohne Todsünde, zu sterben. Wer an Christus glaubt und seinem Beispiel folgt, kann den eigenen Tod zu einem Akt des Gehorsams und der Liebe zum Vater machen. „Das Wort ist glaubwürdig: Wenn wir mit Christus gestorben sind, werden wir auch mit ihm leben“ (2 Tim 2, 11).

Katechismus
Tina 13
„Ich glaube … die Vergebung der Sünden“

200. Wie werden die Sünden vergeben?

Das erste und grundlegende Sakrament der Sündenvergebung ist die Taufe. Für die nach der Taufe begangenen Sünden hat Christus das Sakrament der Versöhnung oder der Buße eingesetzt, durch das der Getaufte mit Gott und mit der Kirche versöhnt wird.

201. Warum hat die Kirche die Vollmacht, Sünden zu vergeben?

Die Kirch…More
„Ich glaube … die Vergebung der Sünden“

200. Wie werden die Sünden vergeben?

Das erste und grundlegende Sakrament der Sündenvergebung ist die Taufe. Für die nach der Taufe begangenen Sünden hat Christus das Sakrament der Versöhnung oder der Buße eingesetzt, durch das der Getaufte mit Gott und mit der Kirche versöhnt wird.

201. Warum hat die Kirche die Vollmacht, Sünden zu vergeben?

Die Kirche hat die Sendung und die Vollmacht, Sünden zu vergeben, weil Christus selbst sie ihr verliehen hat: „Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Joh 20, 22–23).

Katechismus
Tina 13
Maria - Mutter Christi, Mutter der Kirche

196. In welchem Sinn ist die selige Jungfrau Maria Mutter der Kirche?

Die selige Jungfrau Maria ist Mutter der Kirche in der Ordnung der Gnade, weil sie Jesus geboren hat, den Sohn Gottes, das Haupt des Leibes, der die Kirche ist. Der am Kreuz sterbende Jesus hat sie dem Jünger als Mutter gegeben mit den Worten: „Siehe, deine Mutter“ (Joh 19, 27).

197.…More
Maria - Mutter Christi, Mutter der Kirche

196. In welchem Sinn ist die selige Jungfrau Maria Mutter der Kirche?

Die selige Jungfrau Maria ist Mutter der Kirche in der Ordnung der Gnade, weil sie Jesus geboren hat, den Sohn Gottes, das Haupt des Leibes, der die Kirche ist. Der am Kreuz sterbende Jesus hat sie dem Jünger als Mutter gegeben mit den Worten: „Siehe, deine Mutter“ (Joh 19, 27).

197. Wie hilft die Jungfrau Maria der Kirche?

Nach der Himmelfahrt ihres Sohnes steht die Jungfrau Maria den Anfängen der Kirche mit ihren Gebeten zur Seite. Auch nach ihrer Aufnahme in den Himmel fährt sie fort, für ihre Kinder einzutreten, allen ein Vorbild im Glauben und in der Liebe zu sein und einen heilsamen Einfluss auf sie auszuüben, der aus dem Überfluss der Verdienste Christi hervorströmt. Die Gläubigen sehen in ihr ein Bild und eine Vorwegnahme der Auferstehung, die sie erwarten, und sie rufen sie an als Fürsprecherin, Helferin, Beistand und Mittlerin.

198. Welche Art der Verehrung wird der heiligen Jungfrau entgegengebracht?

Die Marienverehrung ist eine einzigartige Verehrung, die sich aber wesentlich vom Kult der Anbetung unterscheidet, der allein der heiligsten Dreifaltigkeit dargebracht wird. Diese besondere Verehrung findet ihren eigenen Ausdruck in den der Gottesmutter gewidmeten liturgischen Festen und im marianischen Gebet, etwa im Rosenkranz, der Kurzfassung des ganzen Evangeliums.

199. In welcher Weise ist die selige Jungfrau Maria die eschatologische Ikone der Kirche?

Indem die Kirche auf Maria blickt, die ganz heilig und schon mit Leib und Seele verherrlicht ist, betrachtet sie an ihr das, was sie selbst auf Erden zu sein berufen ist und was sie in der himmlischen Heimat sein wird.

Katechismus
Tina 13
„Ich glaube … die Gemeinschaft der Heiligen“

194. Was bedeutet der Ausdruck Gemeinschaft der Heiligen?

Dieser Ausdruck bezeichnet zunächst die gemeinsame Teilhabe aller Glieder der Kirche an den heiligen Dingen (sancta): am Glauben, an den Sakramenten, besonders an der Eucharistie, an den Charismen und an den anderen geistlichen Gaben. An der Wurzel der Gemeinschaft ist die Liebe, die „nicht …More
„Ich glaube … die Gemeinschaft der Heiligen“

194. Was bedeutet der Ausdruck Gemeinschaft der Heiligen?

Dieser Ausdruck bezeichnet zunächst die gemeinsame Teilhabe aller Glieder der Kirche an den heiligen Dingen (sancta): am Glauben, an den Sakramenten, besonders an der Eucharistie, an den Charismen und an den anderen geistlichen Gaben. An der Wurzel der Gemeinschaft ist die Liebe, die „nicht ihren Vorteil“ sucht (1 Kor 13, 5), sondern die Gläubigen drängt, „alles gemeinsam“ zu haben (Apg 4, 32) und auch mit den eigenen materiellen Gütern den Bedürftigen zu dienen.

195. Welche weitere Bedeutung hat der Ausdruck Gemeinschaft der Heiligen?

Dieser Ausdruck bezeichnet auch die Gemeinschaft zwischen den heiligen Personen (sancti), also zwischen denen, die durch die Gnade mit dem gestorbenen und auferstandenen Christus vereint sind. Die einen pilgern auf Erden; andere sind aus diesem Leben geschieden und werden, auch durch die Hilfe unserer Gebete, geläutert; wieder andere schließlich genießen bereits die Herrlichkeit Gottes und treten für uns ein. Alle zusammen bilden in Christus eine einzige Familie, die Kirche, zum Lob und zur Ehre der Dreifaltigkeit.

Katechismus
Tina 13
183. Welche Aufgabe hat das Bischofskollegium?

Das Bischofskollegium übt - in Gemeinschaft mit dem Papst und niemals ohne ihn - ebenfalls die höchste und ganze Vollmacht über die Kirche aus.

184. Wie erfüllen die Bischöfe ihre Sendung zu lehren?

Die Bischöfe haben in Gemeinschaft mit dem Papst die Pflicht, als authentische, mit der Autorität Christi versehene Zeugen des apostolischen Glaubens …More
183. Welche Aufgabe hat das Bischofskollegium?

Das Bischofskollegium übt - in Gemeinschaft mit dem Papst und niemals ohne ihn - ebenfalls die höchste und ganze Vollmacht über die Kirche aus.

184. Wie erfüllen die Bischöfe ihre Sendung zu lehren?

Die Bischöfe haben in Gemeinschaft mit dem Papst die Pflicht, als authentische, mit der Autorität Christi versehene Zeugen des apostolischen Glaubens allen getreu und mit Vollmacht das Evangelium zu verkünden. Durch den übernatürlichen Glaubenssinn hält das Volk Gottes unter der Leitung des lebendigen Lehramtes der Kirche den Glauben unverlierbar fest.

185. Wann ist das Lehramt unfehlbar?

Das Lehramt ist unfehlbar, wenn der Papst kraft seiner Autorität als oberster Hirte der Kirche oder das Bischofskollegium in Gemeinschaft mit dem Papst, vor allem auf einem Ökumenischen Konzil, eine Lehre über den Glauben oder die Sitten in einem endgültigen Akt verkünden. Das Lehramt ist auch unfehlbar, wenn der Papst und die Bischöfe in ihrem ordentlichen Lehramt übereinstimmend eine Lehre als endgültig vorlegen. Solchen Lehren muss jeder Gläubige im Glaubensgehorsam anhangen.

186. Wie üben die Bischöfe den Dienst der Heiligung aus?

Die Bischöfe heiligen die Kirche, wenn sie durch den Dienst am Wort und an den Sakramenten, insbesondere der Eucharistie, die Gnade Christi verwalten. Sie heiligen die Kirche auch durch ihr Gebet, ihr Vorbild und ihre Arbeit.

187. Wie üben die Bischöfe das Leitungsamt aus?

Jeder Bischof trägt als Glied des Bischofskollegiums zusammen mit den anderen Bischöfen in Einheit mit dem Papst kollegial die Sorge für alle Teilkirchen und für die ganze Kirche. Der Bischof, dem eine Teilkirche anvertraut wird, leitet diese mit der Autorität seiner eigenen, ordentlichen und unmittelbaren heiligen Vollmacht, die er in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche und unter der Leitung des Nachfolgers Petri im Namen Christi, des guten Hirten, ausübt.

Katechismus
Tina 13
Der Name des Herrn ist heilig

2142 Das zweite Gebot schreibt vor, den Namen des Herrn zu achten. Wie das erste Gebot gehört es zur Tugend der Gottesverehrung und bestimmt insbesondere unseren Wortgebrauch in heiligen Dingen.

2143 Unter allen Offenbarungsworten nimmt der geoffenbarte Name Gottes eine einzigartige Stellung ein. Gott vertraut seinen Namen jenen an, die an Ihn glauben. Er gibt …More
Der Name des Herrn ist heilig

2142 Das zweite Gebot schreibt vor, den Namen des Herrn zu achten. Wie das erste Gebot gehört es zur Tugend der Gottesverehrung und bestimmt insbesondere unseren Wortgebrauch in heiligen Dingen.

2143 Unter allen Offenbarungsworten nimmt der geoffenbarte Name Gottes eine einzigartige Stellung ein. Gott vertraut seinen Namen jenen an, die an Ihn glauben. Er gibt sich ihnen im Mysterium Seiner Person zu erkennen. Diese Preisgabe des Namens ist ein Zeichen des Vertrauens und der Freundschaft. „Der Name des Herrn ist heilig.“ Darum darf der Mensch ihn nicht missbrauchen. Er soll ihn in schweigender, liebender Anbetung im Gedächtnis behalten. Er darf ihn nur gebrauchen, um Gott zu preisen, zu loben und zu verherrlichen.

(Katechismus)
Tina 13
2144 In der Ehrfurcht vor dem Namen Gottes äußert sich die Ehrfurcht, die man dem Mysterium Gottes selbst und allem Heiligen schuldet. Der Sinn für das Heilige gehört zur Tugend der Gottesverehrung.

„Sind Scheu und Ehrfurcht christliche Gefühle oder nicht? Niemand kann vernünftigerweise daran zweifeln. Es sind die Gefühle, die wir - und zwar ganz intensiv - hätten, wenn wir den erhabenen Gott …More
2144 In der Ehrfurcht vor dem Namen Gottes äußert sich die Ehrfurcht, die man dem Mysterium Gottes selbst und allem Heiligen schuldet. Der Sinn für das Heilige gehört zur Tugend der Gottesverehrung.

„Sind Scheu und Ehrfurcht christliche Gefühle oder nicht? Niemand kann vernünftigerweise daran zweifeln. Es sind die Gefühle, die wir - und zwar ganz intensiv - hätten, wenn wir den erhabenen Gott schauten. Es sind tatsächlich die Gefühle, die wir haben sollen, wenn wir seiner Gegenwart bewußt werden. In dem Maß, als wir glauben, daß er zugegen ist, müssen wir sie haben. Sie nicht haben, heißt, sich nicht bewußt sein, nicht glauben, daß er zugegen ist" (J. H. Newman, par. 5,2).

2145 Der Gläubige soll den Namen des Herrn bezeugen, indem er furchtlos seinen Glauben bekennt [Vgl. Mt 10,32; 1 Tim 6,12]. Predigt und Katechese sollen von Anbetung und Achtung gegenüber dem Namen des Herrn Jesus Christus durchdrungen sein.

(Katechismus)
Tina 13
Die Gläubigen - Hierarchie, Laien, gottgeweihtes Leben

177. Wer sind die Gläubigen?

Gläubige sind jene, die durch die Taufe Christus eingegliedert und zum Volk Gottes gemacht worden sind. Da sie gemäß ihrer eigenen Stellung am priesterlichen, prophetischen und königlichen Amt Christi teilhaben, sind sie zur Ausübung der Sendung berufen, die Gott der Kirche anvertraut hat. Unter ihnen besteht …More
Die Gläubigen - Hierarchie, Laien, gottgeweihtes Leben

177. Wer sind die Gläubigen?

Gläubige sind jene, die durch die Taufe Christus eingegliedert und zum Volk Gottes gemacht worden sind. Da sie gemäß ihrer eigenen Stellung am priesterlichen, prophetischen und königlichen Amt Christi teilhaben, sind sie zur Ausübung der Sendung berufen, die Gott der Kirche anvertraut hat. Unter ihnen besteht eine wahre Gleichheit in ihrer Würde als Kinder Gottes.

178. Wie ist das Volk Gottes gestaltet?

Aufgrund göttlicher Einsetzung gibt es in der Kirche geistliche Amtsträger, die das Weihesakrament empfangen haben und die Hierarchie der Kirche bilden. Die anderen Gläubigen werden Laien genannt. In beiden Gruppen gibt es Gläubige, die sich durch das Bekenntnis zu den evangelischen Räten der Keuschheit in Ehelosigkeit, der Armut und des Gehorsam in besonderer Weise Gott weihen.

179. Warum hat Christus die kirchliche Hierarchie eingesetzt?

Christus hat die kirchliche Hierarchie eingesetzt, um das Volk Gottes in seinem Namen zu weiden. Zu diesem Zweck hat er ihr Vollmacht verliehen. Die Hierarchie setzt sich zusammen aus den geweihten Amtsträgern: den Bischöfen, Priestern und Diakonen. Aufgrund des Weihesakramentes handeln die Bischöfe und die Priester bei der Ausübung ihres Amtes im Namen und in der Person Christi, des Hauptes. Die Diakone dienen dem Volk Gottes in der Diakonie (im Dienst) des Wortes, der Liturgie und der Liebe.

180. Wie zeigt sich die kollegiale Dimension des kirchlichen Amtes?

Nach dem Beispiel der zwölf Apostel, die von Christus miteinander erwählt und ausgesandt wurden, steht die Einheit der Mitglieder der kirchlichen Hierarchie im Dienst der Gemeinschaft aller Gläubigen. Jeder Bischof übt seinen Dienst als Glied des Bischofskollegiums in Gemeinschaft mit dem Papst aus und hat mit ihm teil an der Sorge für die Gesamtkirche. Die Priester üben ihren Dienst im Presbyterium der Teilkirche in Gemeinschaft mit ihrem Bischof und unter seiner Leitung aus.

181. Warum hat das kirchliche Amt auch einen persönlichen Charakter?

Das kirchliche Amt hat auch einen persönlichen Charakter, weil jeder kraft des Weihesakramentes verantwortlich ist vor Christus, der ihn persönlich berufen und ihm die Sendung erteilt hat.

182. Welche Sendung hat der Papst?

Der Papst, der Bischof von Rom und Nachfolger des heiligen Petrus, ist das immerwährende und sichtbare Prinzip und Fundament für die Einheit der Kirche. Er ist der Stellvertreter Christi, das Haupt des Bischofskollegiums und der Hirte der Gesamtkirche. Aufgrund göttlicher Einsetzung hat er über die ganze Kirche die höchste, volle, unmittelbare und allgemeine Vollmacht.

Katechismus
Tina 13
174. Warum ist die Kirche apostolisch?

Die Kirche ist apostolisch aufgrund ihres Ursprungs, da sie „auf das Fundament der Apostel“ gebaut ist (Eph 2, 20); aufgrund ihrer Lehre, welche die Lehre der Apostel ist; und aufgrund ihrer Struktur, weil sie bis zur Wiederkunft Christi von den Aposteln belehrt, geheiligt und geleitet wird – und zwar durch ihre Nachfolger, die Bischöfe in Gemeinschaft mit …More
174. Warum ist die Kirche apostolisch?

Die Kirche ist apostolisch aufgrund ihres Ursprungs, da sie „auf das Fundament der Apostel“ gebaut ist (Eph 2, 20); aufgrund ihrer Lehre, welche die Lehre der Apostel ist; und aufgrund ihrer Struktur, weil sie bis zur Wiederkunft Christi von den Aposteln belehrt, geheiligt und geleitet wird – und zwar durch ihre Nachfolger, die Bischöfe in Gemeinschaft mit dem Nachfolger des Petrus.

175. Worin besteht die Sendung der Apostel?

Das Wort Apostel bedeutet Gesandter. Jesus, der vom Vater Gesandte, rief zwölf von seinen Jüngern zu sich und setzte sie als seine Apostel ein. Er machte sie zu den erwählten Zeugen seiner Auferstehung und zu den Fundamenten seiner Kirche. Er gab ihnen den Auftrag, seine Sendung fortzusetzen, indem er sagte: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch“ (Joh 20, 21). Er versprach
ihnen, bis zum Ende der Welt bei ihnen zu sein.

176. Was ist die apostolische Sukzession?

Die apostolische Sukzession ist die Übertragung der Sendung und der Vollmacht der Apostel auf ihre Nachfolger, die Bischöfe, durch das Sakrament der Weihe. Dank dieser Übertragung bleibt die Kirche in einer Glaubens- und Lebensgemeinschaft mit ihrem Ursprung, während sie die Jahrhunderte hindurch ihr ganzes Apostolat darauf ausrichtet, das Reich Christi auf der Erde zu verbreiten.

Katechismus
Tina 13
🙏

171. Was bedeutet die Aussage: „Außerhalb der Kirche kein Heil“?

Diese Aussage bedeutet, dass alles Heil von Christus, dem Haupt, durch die Kirche, seinen Leib, kommt. Darum können jene Menschen nicht gerettet werden, die wissen, dass die Kirche von Christus gegründet wurde und zum Heil notwendig ist, in sie aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollen. Zugleich können durch …More
🙏

171. Was bedeutet die Aussage: „Außerhalb der Kirche kein Heil“?

Diese Aussage bedeutet, dass alles Heil von Christus, dem Haupt, durch die Kirche, seinen Leib, kommt. Darum können jene Menschen nicht gerettet werden, die wissen, dass die Kirche von Christus gegründet wurde und zum Heil notwendig ist, in sie aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollen. Zugleich können durch Christus und seine Kirche diejenigen das ewige Heil erlangen, die ohne eigene Schuld das Evangelium Christi und seine Kirche nicht kennen, Gott jedoch aufrichtigen Herzens suchen und sich unter dem Einfluss der Gnade bemühen, seinen durch den Anruf des Gewissens erkannten Willen zu erfüllen.
Tina 13
170. Welche Verbindung besteht zwischen der katholischen Kirche und den nichtchristlichen Religionen?

Es gibt eine Verbindung, die vor allem auf dem gemeinsamen Ursprung und Ziel des ganzen Menschengeschlechtes beruht. Die katholische Kirche anerkennt, dass alles, was sich in den anderen Religionen an Gutem und Wahrem findet, von Gott kommt, ein Strahl seiner Wahrheit ist, auf die Annahme des …More
170. Welche Verbindung besteht zwischen der katholischen Kirche und den nichtchristlichen Religionen?

Es gibt eine Verbindung, die vor allem auf dem gemeinsamen Ursprung und Ziel des ganzen Menschengeschlechtes beruht. Die katholische Kirche anerkennt, dass alles, was sich in den anderen Religionen an Gutem und Wahrem findet, von Gott kommt, ein Strahl seiner Wahrheit ist, auf die Annahme des Evangeliums vorbereiten und zur Einheit der Menschen in der Kirche Christi hindrängen kann.

171. Was bedeutet die Aussage: „Außerhalb der Kirche kein Heil“?

Diese Aussage bedeutet, dass alles Heil von Christus, dem Haupt, durch die Kirche, seinen Leib, kommt. Darum können jene Menschen nicht gerettet werden, die wissen, dass die Kirche von Christus gegründet wurde und zum Heil notwendig ist, in sie aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollen. Zugleich können durch Christus und seine Kirche diejenigen das ewige Heil erlangen, die ohne eigene Schuld das Evangelium Christi und seine Kirche nicht kennen, Gott jedoch aufrichtigen Herzens suchen und sich unter dem Einfluss der Gnade bemühen, seinen durch den Anruf des Gewissens erkannten Willen zu erfüllen.

172. Warum muss die Kirche das Evangelium der ganzen Welt verkünden?

Weil Christus befohlen hat: „Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ (Mt 28, 19). Dieser Missionsauftrag des Herrn hat seinen Ursprung in der ewigen Liebe Gottes, der seinen Sohn und seinen Geist gesandt hat, weil er „will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1 Tim 2, 4).

173. Inwiefern ist die Kirche missionarisch?

Geführt vom Heiligen Geist, setzt die Kirche die Geschichte hindurch die Sendung Christi selbst fort. Deshalb müssen die Christen allen die von Christus gebrachte frohe Botschaft verkünden, indem sie seinem Weg folgen und sogar zum Selbstopfer bis hin zum Martyrium bereit sind.

Katechismus
Tina 13
167. Ist die Teilkirche katholisch?

Katholisch ist jede Teilkirche (das heißt jede Diözese oder Eparchie), die aus einer Gemeinschaft von Christen besteht, die im Glauben und in den Sakramenten vereint sind mit ihrem Bischof, der in der apostolischen Sukzession steht, und mit der Kirche von Rom, „die den Vorsitz in der Liebe führt“ (hl. Ignatius von Antiochien).

168. Wer gehört zur katholischen…More
167. Ist die Teilkirche katholisch?

Katholisch ist jede Teilkirche (das heißt jede Diözese oder Eparchie), die aus einer Gemeinschaft von Christen besteht, die im Glauben und in den Sakramenten vereint sind mit ihrem Bischof, der in der apostolischen Sukzession steht, und mit der Kirche von Rom, „die den Vorsitz in der Liebe führt“ (hl. Ignatius von Antiochien).

168. Wer gehört zur katholischen Kirche?

Alle Menschen gehören auf verschiedene Weise der katholischen Einheit des Gottesvolkes an oder sind ihr zugeordnet. Der Kirche voll eingegliedert ist, wer sich, im Besitz des Geistes Christi, durch die Bande des Glaubensbekenntnisses, der Sakramente und der kirchlichen Leitung und Gemeinschaft mit ihr verbindet. Die Getauften, die diese katholische Einheit nicht voll verwirklichen, stehen in einer gewissen, wenn auch nicht vollkommenen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche.

169. In welchem Verhältnis steht die katholische Kirche zum jüdischen Volk

Die katholische Kirche erkennt ihr Verhältnis zum jüdischen Volk in der Tatsache, dass Gott dieses Volk als erstes unter allen Völkern erwählt hat, um sein Wort aufzunehmen. Das jüdische Volk besitzt „die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihm ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen, sie haben die Väter, und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus“ (Röm 9, 4-5). Im Unterschied zu den anderen nichtchristlichen Religionen ist der jüdische Glaube schon Antwort auf die Offenbarung Gottes im Alten Bund.

Katechismus
Tina 13
164. Wie kann man sich für die Einheit der Christen einsetzen?

Das Verlangen, die Einheit aller Christen wiederherzustellen, ist eine Gabe Christi und ein Ruf des Geistes. Dieses Verlangen betrifft die ganze Kirche und verwirklicht sich durch die Bekehrung des Herzens, das Gebet, die gegenseitige brüderliche Kenntnis und den theologischen Dialog.

165. In welchem Sinn ist die Kirche heilig?

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164. Wie kann man sich für die Einheit der Christen einsetzen?

Das Verlangen, die Einheit aller Christen wiederherzustellen, ist eine Gabe Christi und ein Ruf des Geistes. Dieses Verlangen betrifft die ganze Kirche und verwirklicht sich durch die Bekehrung des Herzens, das Gebet, die gegenseitige brüderliche Kenntnis und den theologischen Dialog.

165. In welchem Sinn ist die Kirche heilig?

Die Kirche ist heilig, weil der heilige Gott ihr Urheber ist. Christus hat sich für sie hingegeben, um sie zu heiligen und heiligend zu machen. Der Heilige Geist belebt sie mit der Liebe. In ihr ist die Fülle der Heilsmittel vorhanden. Die Heiligkeit ist die Berufung aller ihrer Glieder und das Ziel aller ihrer Tätigkeiten. In der Mitte der Kirche befinden sich die Jungfrau Maria und viele Heilige als Vorbilder und Fürsprecher. Die Heiligkeit der Kirche ist die Quelle der Heiligung ihrer Kinder, die sich hier auf Erden alle als Sünder bekennen und ständig der Umkehr und der Läuterung bedürfen.

166. Warum wird die Kirche katholisch genannt?

Die Kirche ist katholisch, das heißt allumfassend, weil in ihr Christus zugegen ist. „Wo Christus Jesus ist, ist die katholische Kirche“ (hl. Ignatius von Antiochien). Sie verkündet den ganzen, unverfälschten Glauben. Sie besitzt und spendet die Fülle der Heilsmittel. Sie ist zu allen Völkern aller Zeiten gesandt, welcher Kultur sie auch angehören.
Tina 13
162. Wo besteht die einzige Kirche Christi?

Die einzige Kirche Christi, in der Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet, besteht in (subsistit in) der katholischen Kirche, die vom Nachfolger des Petrus und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird. Nur durch sie kann man die ganze Fülle der Heilsmittel erlangen. Denn einzig dem Apostelkollegium, dessen Haupt Petrus ist, hat der …More
162. Wo besteht die einzige Kirche Christi?

Die einzige Kirche Christi, in der Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet, besteht in (subsistit in) der katholischen Kirche, die vom Nachfolger des Petrus und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird. Nur durch sie kann man die ganze Fülle der Heilsmittel erlangen. Denn einzig dem Apostelkollegium, dessen Haupt Petrus ist, hat der Herr alle Güter des Neuen Bundes anvertraut.

163. Wie sind die nicht katholischen Christen zu betrachten?

In den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die sich von der vollen Gemeinschaft der katholischen Kirche getrennt haben, sind vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden. Alle diese Güter stammen von Christus und drängen auf die katholische Einheit hin. Die Mitglieder dieser Kirchen und Gemeinschaften sind in der Taufe Christus eingegliedert. Darum werden sie von uns als Brüder und Schwestern anerkannt.
Tina 13
Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.

161. Warum ist die Kirche eine?

Die Kirche ist eine, weil sie die Einheit des einzigen Gottes in der Dreiheit der Personen als Ursprung und Vorbild hat; weil Jesus Christus, der die Einheit aller Völker in einem einzigen Leib wiederherstellt, ihr Gründer und Haupt ist; weil der Heilige Geist, der alle Gläubigen in der Gemeinschaft in …More
Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.

161. Warum ist die Kirche eine?

Die Kirche ist eine, weil sie die Einheit des einzigen Gottes in der Dreiheit der Personen als Ursprung und Vorbild hat; weil Jesus Christus, der die Einheit aller Völker in einem einzigen Leib wiederherstellt, ihr Gründer und Haupt ist; weil der Heilige Geist, der alle Gläubigen in der Gemeinschaft in Christus verbindet, ihre Seele ist. Sie hat nur einen Glauben, nur ein sakramentales Leben, nur eine apostolische Sukzession, eine gemeinsame Hoffnung und ein und dieselbe Liebe.