Tina 13
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Grüne Mörder: Bergarbeiter in Kongo sterben, um den Hunger der Welt nach Elektrofahrzeugen zu stillen

Grüne Mörder: Bergarbeiter in Kongo sterben, um den Hunger der Welt nach Elektrofahrzeugen zu stillen

Ausgebeutet von chinesischen Firmen riskieren Arbeiter ihr Leben, um den wachsenden Hunger der Welt nach Kobalt zu stillen. Einige dieser Arbeiter sind teilweise nicht einmal neun Jahre alt.
Solange Kanena sitzt auf ihrem kaputten Sofa, hochschwanger, und ruht sich aus. Sie schaut sich in ihrer Behausung mit den drei Räumen um und fragt sich, wie sie ihre acht Kinder satt bekommen soll. Ihr Mann starb vor 10 Tagen bei einem Unfall in der Mine.

Sie hatte niemals ein iPhone in der Hand und keine Ahnung, was ein Elektrofahrzeug ist. Aber als der tiefe, schlammige Tunnel über ihrem Mann zusammenbrach, war er gerade dabei, einen Stoff aus der Erde zu wühlen, welcher für die Batterien von beidem unabdingbar ist: Kobalt.

Im vorigen Jahr deckte der Stoff aus der Demokratischen Republik Kongo etwa 70% des Weltbedarfs. Das Land ist eines der ärmsten, korruptesten und von höchster Gewalt gekennzeichnetes Land der Erde. Das meiste Kobalt stammt aus der Gegend um diese Stadt.

„Ohne die DR Kongo gäbe es keine Industrie für Elektrofahrzeuge und keine grüne Revolution“, sagt Anneke van Woudenberg, Leiterin einer in UK ansässigen Kampagnen-Gruppe (Rights and Accountability in Development (Raid)). Es wird geschätzt, dass bis zum Jahre 2030 125 Millionen E-Fahrzeuge auf den Straßen rollen werden, das ist 40 mal mehr als heute. UK findet sich unter einer ganzen Reihe von Ländern, welche während der nächsten 20 Jahre Petroleum und Diesel auslaufen lassen wollen.

Während jedoch E-Auto-Besitzer glücklich sein mögen, Kohlenstoff-Emissionen zu kappen, ist die dunkle Seite der grünen Revolution in Kolwezi im Zuge des Goldrauschs der heutigen Zeit nur allzu deutlich sichtbar.

Im Schatten der Schächte, gegraben von riesigen multinationalen Unternehmen wie Glencore, sieht es aus wie ein menschlicher Ameisenhaufen – an einer der von Hand gegrabenen Minen, welche etwa 20% der Produktion liefern. Kinderarbeit ist allgemein üblich, und Sicherheits-Standards sind nicht existent.

Im Distrikt Cinq Ans befindet sich unter jedem Haus ein Wirrwarr von Tunneln und Löchern, überzogen mit Schichten von orangenen Planen. Hunderte Männer und Frauen graben sich darunter in den roten Schlamm, und Kinder wuseln umher und schleppen gelbe Wasserkanister. Sogar neben einer Kirche, wo ein Gospelchor seinen nächsten Auftritt probt, befindet sich ein Loch.

Die Bergarbeiter haben nichts Besseres als Spaten, Schaufeln und Plastikhelme mit daran befestigten Taschenlampen. Damit wühlen sie sich in den Untergrund, immer auf der Suche nach den sagenhaften blauen Adern mit Kobalt. Die Glücklichen unter ihnen füllen Säcke mit dem metallischen grauen Schlamm.

Zwei Löcher im Garten von Tabue Joseph sind atemberaubend tief, während magere Hühner an der Oberfläche picken. „Vor einigen Jahren wollte ein Anwohner eine Latrine in seinem Garten graben und stieß auf Kobalt. So hat alles angefangen“, sagte er.

„Die Bedingungen in den Minen sind schrecklich“, sagte Josue Kashal, ein Anwalt der Bergarbeiter. „Jederzeit kann ein Tunnel einstürzen, aber sie machen immer weiter“.

Kanena wusste, wie gefährlich die Arbeit war. „Ich wusste, es war riskant, vor allem an Tagen mit Regen. Aber es gibt keine andere Arbeit!“ sagte sie.

An einem 28. Februar, als Alain nicht von der Arbeit nach Hause kam, lief sie zum Krankenhaus. „Ich fand seine Leiche dort und brach weinend zusammen“.

Neun Leichen lagen dort. Es gab aber keinen Bericht über einen Unfall. Kashal zufolge werden Unfälle oft verschwiegen: „Sie wissen, dass die Regierung und Andere Unfälle als eine Entschuldigung anführen, die von Hand gegrabenen Minen zu schließen und das Land zu übernehmen“.

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www.eike-klima-energie.eu/…/gruene-moerder-…
Rita 3
schrecklich, was menschliche Gier anrichtet
Melchiades
Es ist einfach nicht in Worte zu fassen !
Doch ist uns diese Form der Menschenverachtung nicht bekannt ? Besonders von solchen Gruppen, die vorgeben in ihrer Scheinheiligkeit die Erde und den Hunger in der Welt bekämpfen zu wollen ?
Bedenkt doch wie oft uns schon der eigentlich dahinter steckende Zynismus früher oder später ins Auge gefallen ist. Erinnert Ihr Euch noch an die ganzen Förderprogramme …Mehr
Es ist einfach nicht in Worte zu fassen !
Doch ist uns diese Form der Menschenverachtung nicht bekannt ? Besonders von solchen Gruppen, die vorgeben in ihrer Scheinheiligkeit die Erde und den Hunger in der Welt bekämpfen zu wollen ?
Bedenkt doch wie oft uns schon der eigentlich dahinter steckende Zynismus früher oder später ins Auge gefallen ist. Erinnert Ihr Euch noch an die ganzen Förderprogramme für die Landwirtschaft auf den afrikanischen Kontinent ? Und dann an den Bericht, dass in Europa die eher industrielle Landwirtschaft produziert, produziert und produziert; und weil die Lagerhaltung auf dauer zu teuer und Klima schädlich ist, dieser riesige Überschuss zu Schleuderpreisen verkauft wird ? Nun ratet mal welchen Kontinent sich die EU für diese riesigen Überschüsse ausgesucht hat und die dortige Landwirtschaft ins Aus getrieben hat?
Genau den Kontinent, den sie vorher mit Unsummen im Bereich der Landwirtschaft gefördert hat und was war ihre Ausrede für diese zynische Scheinheiligkeit " man wolle dort den Hunger bekämpfen!" Oder war es im Grunde nicht eher, wie schon so oft " man wollte Überschuss beseitigen ,um hohe Lagerhaltungskosten zu vermeiden, gleichzeitig noch etwas Geld machen, die dortige, sich im aufbau befindende, Landwirtschaft nieder machen, damit die Menschen dort hübsch artig in der direkten und indirekten Abhängigkeit des Westens verbleiben. Also mal wieder nichts weiter als Scheinheiligkeit, Menschenverachtung und Zynismus pur !!!
Joannes Baptista
Mein Sohn hat diese vergangene Woche ein Referat über den Dieselskandal gehalten. Darin hat er dieses dunkle Kapitel genannt. Ich wusste darum über die Tagesschau-Homepage, die die Sache zwar scheinbar nicht gut heißt, das Dunkle aber wie immer als alternativlos hinstellt.
Typisch Freimaurer. Sie mögen nur einen Tag mit den Menschen im Kongo tauschen, die übrigens schon früher sehr sehr schlecht …Mehr
Mein Sohn hat diese vergangene Woche ein Referat über den Dieselskandal gehalten. Darin hat er dieses dunkle Kapitel genannt. Ich wusste darum über die Tagesschau-Homepage, die die Sache zwar scheinbar nicht gut heißt, das Dunkle aber wie immer als alternativlos hinstellt.

Typisch Freimaurer. Sie mögen nur einen Tag mit den Menschen im Kongo tauschen, die übrigens schon früher sehr sehr schlecht von ihren belgischen Kolonialherren ausgebeutet wurden. In diesem Land gab es mit die schlimmste Sklaverei auf der Welt. Kaum andere Kolonialherren waren schlimmer als die Belgier. Und heute? Alle Öko-Heuchler treiben dasselbe Spiel wie einst die hohen belgischen Kolonialherren....
Joannes Baptista
Dieser Artikel sollte bei Gloria TV auf die Überblicksleiste...
Elista
Diesen Artikel sollte man Greta schicken, damit sie über den Tellerrand schauen kann. Sie ist noch jung und durchschaut Vieles nicht (und ist sichtlich indoktriniert).
Wenn an die Welt verbessern oder sogar retten will, braucht man einen guten Überblick!
Bibiana
Am besten, Greta und ihre Bewunderer schauen sich das mal vor Ort an.
Tina 13
„Ausgebeutet von chinesischen Firmen riskieren Arbeiter ihr Leben, um den wachsenden Hunger der Welt nach Kobalt zu stillen. Einige dieser Arbeiter sind teilweise nicht einmal neun Jahre alt.
Solange Kanena sitzt auf ihrem kaputten Sofa, hochschwanger, und ruht sich aus. Sie schaut sich in ihrer Behausung mit den drei Räumen um und fragt sich, wie sie ihre acht Kinder satt bekommen soll. Ihr Mann …Mehr
„Ausgebeutet von chinesischen Firmen riskieren Arbeiter ihr Leben, um den wachsenden Hunger der Welt nach Kobalt zu stillen. Einige dieser Arbeiter sind teilweise nicht einmal neun Jahre alt.
Solange Kanena sitzt auf ihrem kaputten Sofa, hochschwanger, und ruht sich aus. Sie schaut sich in ihrer Behausung mit den drei Räumen um und fragt sich, wie sie ihre acht Kinder satt bekommen soll. Ihr Mann starb vor 10 Tagen bei einem Unfall in der Mine.“
Tina 13
„Es wird geschätzt, dass bis zum Jahre 2030 125 Millionen E-Fahrzeuge auf den Straßen rollen werden, das ist 40 mal mehr als heute. UK findet sich unter einer ganzen Reihe von Ländern, welche während der nächsten 20 Jahre Petroleum und Diesel auslaufen lassen wollen.“