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Tina 13
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Als der Priester bei der Beerdigungsfeier den Satz sagte: - «Responde mihi: Quantas habes iniquitates et peccata ...» (Antworte mir: Wie viele Sünden und Vergehen hast du?), hörte man unter dem Schleier eine Grabesstimme: «Nach dem gerechten Gottesgericht wurde ich für schuldig erklärt!»

In Paris starb ein Professor der Sorbonne

Raimond Diocré: Ich werde das Ereignis erzählen, das vor vielen Tausenden Zeugen geschah und das ausführlich von Gelehrten erwähnt wurde. In Paris starb ein Professor der Sorbonne, Raimond Diocré. Seine Leiche wurde in der Kirche Notre Dame aufgebahrt. Viele Gläubige, Professoren und Studenten begleiteten ihn. Der Tote wurde in das Mittelschiff gelegt und wie es damals Brauch war, unter einem einfachen Schleier.

Als der Priester bei der Beerdigungsfeier den Satz sagte:

- «Responde mihi: Quantas habes iniquitates et peccata ...» (Antworte mir: Wie viele Sünden und Vergehen hast du?), hörte man unter dem Schleier eine Grabesstimme: «Nach dem gerechten Gottesgericht wurde ich für schuldig erklärt!»

Man nahm sofort das Todestuch weg, aber die Leiche war unbeweglich und kalt. Nach der allgemeinen Erschütterung fuhr der Priester fort und wiederholte den Satz. Die Leiche erhob sich bei diesen Worten und schrie noch lauter:

- «Nach dem gerechten Gottesgerichte wurde ich verurteilt!»

Die Anwesenden waren ganz erschrocken. Einige Ärzte näherten sich dem Toten, der wieder unbeweglich war, und sie stellten fest, dass er wirklich tot war. An diesem Tag hatte man keinen Mut mehr die Beerdigung zu beendigen und man wartete bis zum nächsten Tage.

Die religiösen Behörden wussten nicht, was zu tun sei. Einige sagten: «Er ist verdammt, er ist nicht würdig, die Gebete der Kirche zu bekommen», andere: «Es ist nicht sicher, dass Diocré verdammt ist! Er sagte, er wurde für schuldig erklärt und verurteilt.» Der Bischof war auch dieser Meinung, und am anderen Tag wiederholte man die traurige Andacht. Aber als man den Satz sagte: «Responde mihi … » stand die Leiche auf und schrie:

- «Nach dem gerechten Gottesgericht bin ich für immer in der Hölle verdammt!» Nach dieser schrecklichen Bestätigung hörte die Beerdigung auf. Man begrub den Toten nicht in den geweihten Friedhof.

Das Ereignis war klar und viele Leute bekehrten sich. Dabei war auch ein gewisser Bruno, Schüler und Bewunderer von Diocré, der schon ein guter Christ war, aber danach verließ er die Welt, um Sühne zu leisten. Andere folgten seinem Beispiele. Bruno gründete einen religiösen Orden, den strengsten der katholischen Kirche, den Orden der Karthäuser. Er starb wie ein heiliger Mann.

Wer heute Serra San Bruno besucht, in Kalabrien, kann dieses Kloster sehen, das von dem Heiligen gebaut wurde, wo viele Menschen lebten, sogar berühmte Leute und Professoren, die mit dem Gebet, mit der Arbeit, mit der strengen Buße und mit dem Schweigen sich heiligen wollten. Die Welt kann denken, dass diese Leute verrückt sind, sie sind in Wirklichkeit weise Menschen. Sie folgen den Spuren des Gründers, der an die Hölle dachte.

(Zeugen der Wahrheit)

kath-zdw.ch/maria/verdamm.html
Adelita
Entsetzlich!
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Rita 3
..trotzdem behaupten heute wieder Viele, es gibt keine Hölle, wie töricht.
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Tina 13
„Wer heute Serra San Bruno besucht, in Kalabrien, kann dieses Kloster sehen, das von dem Heiligen gebaut wurde, wo viele Menschen lebten, sogar berühmte Leute und Professoren, die mit dem Gebet, mit der Arbeit, mit der strengen Buße und mit dem Schweigen sich heiligen wollten. Die Welt kann denken, dass diese Leute verrückt sind, sie sind in Wirklichkeit weise Menschen. Sie folgen den Spuren des …More
„Wer heute Serra San Bruno besucht, in Kalabrien, kann dieses Kloster sehen, das von dem Heiligen gebaut wurde, wo viele Menschen lebten, sogar berühmte Leute und Professoren, die mit dem Gebet, mit der Arbeit, mit der strengen Buße und mit dem Schweigen sich heiligen wollten. Die Welt kann denken, dass diese Leute verrückt sind, sie sind in Wirklichkeit weise Menschen. Sie folgen den Spuren des Gründers, der an die Hölle dachte.“
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Tina 13
„Das Ereignis war klar und viele Leute bekehrten sich. Dabei war auch ein gewisser Bruno, Schüler und Bewunderer von Diocré, der schon ein guter Christ war, aber danach verließ er die Welt, um Sühne zu leisten. Andere folgten seinem Beispiele. Bruno gründete einen religiösen Orden, den strengsten der katholischen Kirche, den Orden der Karthäuser. Er starb wie ein heiliger Mann.“
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Tina 13
„Als der Priester bei der Beerdigungsfeier den Satz sagte:

- «Responde mihi: Quantas habes iniquitates et peccata ...» (Antworte mir: Wie viele Sünden und Vergehen hast du?), hörte man unter dem Schleier eine Grabesstimme: «Nach dem gerechten Gottesgericht wurde ich für schuldig erklärt!»
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