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M.RAPHAEL
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Der Selbstbetrug ist schlimmer als geglaubt

Nachdem GloriaTV den guten Vortrag von Dr. Thomas Stark über den Humanismus eingestellt hatte, Im September 2020 hielt der Philosoph Thomas Stark auf Schloss Maxen einen Vortrag über "Klassischer…, habe ich auf Youtube gesucht, was er darüber hinaus unter dem neuen Humanismus versteht. Ich stieß auf seinen Vortrag über Kasper: youtube.com/watch?v=nhhrscvS7nU.

Dieser Vortrag hat bei mir einen Schalter umgelegt. Monatelang haben wir schon die Problematik der Konzilskirche analysiert, aber irgendwie blieb ich doch freundlich gegenüber ihr. Man glaubt die Bosheit ja selbst nicht. Der Vortrag über Kasper aber hat meine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Das Fass ist übergelaufen. Die Konzilskirche baut auf einem eindeutigen Selbstbetrug der Gutmenschen auf. Sie stellt ganz bewusst den Humanismus über Gott. Selbst ein gutwilliger Konzilskleriker legt jeden Sonntag Gott in die Hände, d.h. die Macht, der Menschen. Mit der Zeit weiß jeder, wer eigentlich Gott ist, eben nicht Gott, sondern der Mensch. Die normalen Menschen gehen in die Kirche und glauben, sie hätten eine wahre Gottesbeziehung, tatsächlich aber können sie durch verdeckte Symbolstrukturen fast nicht merken, dass sie nur sich selbst in Form ihres langfristigen Wohllebens anbeten. Motto: „Bitte Herr, mache mich stark und reich. Zerstöre meine Feinde:“ Die Konzilskirche ist eine unglaubliche Lüge. Diese halten nur verdrehte Schwächlinge langfristig aus. Wenn ein frommer Berufener Priester werden will, kommt er in ein Konzilsseminar. Dort wird er geprüft, ob er Gott über die Menschen stellt. Sollte er das tun, fliegt er raus. Dann passt er nicht in die humanistische Selbstbeweihräucherung, die das Kollektiv der globalen Gutmenschen ausmacht. Er ist nicht sozial und einfühlsam genug.

Jeder richtige Mensch fragt sich früher oder später, wozu brauche ich eine Kirche, wenn ich selber Gott bin? Dann tritt er aus. Keiner tut mehr etwas für die Kirche. Alle die noch bleiben, benutzen die Kirche, um sich selbst umfassend und absolut zu bestätigen. Ein Selbstvergötzer will sich heilig fühlen. Er ist ja selber Gott. Er will kein schlechtes Gewissen, weil er von Gott abgefallen ist. Dieses gute Gewissen bietet die Konzilskirche. Weil es nicht um Inhalte geht, sondern nur um Bestätigung durch die Absolutheitsaura der katholischen Kirche, tritt auch kaum ein liberaler Katholik in die altkatholische Kirche über.

Warum gibt es keine Kritik? Warum gibt es keinen Widerstand?

Weil alle modernen Menschen zusammenhalten wie die Pest. Sie wollen in einem kollektiven Selbstbetrug leben, dazu gehört der Feminismus. Die Kritiken an meinem Artikel, Unter dem Pantoffel, sprechen Bände. Gott wird nicht mehr geliebt. Die globale Schutzgemeinschaft aller Selbstvergötzer, mit ihrem lieben Jesulein in der Tasche, liebt sich selbst. Deshalb muss sie vor jeder Kritik bewahrt werden, weil alles verlogen ist. Diese selbstbetrügerische „Lieblichkeit“ muss entlarvt werden. Kein Selbstvergötzer kommt in den Himmel, auch wenn er eine Frau ist.

Das Problem ist folgendes: Wenn jemand glaubt, dass er ein guter Mensch ist und regelmäßig in die Konzilskirche geht, kann er leicht eine entsprechende Selbstlüge der Heiligkeit konstruieren. Seine Wahrheit gehört ja ihm. Er ist ja selber Gott. Da lässt er sich nicht in Frage stellen. So glauben dann viele, dass sie in den Himmel kommen, obwohl sie noch nie vor dem wahren Gott wirklich gekniet haben. So gibt es keinen wirklichen Widerstand gegen die Abtreibung, gegen die Ehescheidung, gegen die Homosexualität und vor allem gegen die Konzilskirche. Alles dient dem globalen Gutmenschenkollektiv, dem neuen Gott in der Welt, dem Gott der egoistischen Selbstvergötzung. Durch ihn spricht man sich heilig. Dann meditiert man zu Hindugöttern. Die Dämonen, die Götter der Esoterik, bieten einen gewissen aber falschen Transzendenzbezug.

Ihr Gutmenschen, ich muss euch warnen. Wer nicht felsenfest davon überzeugt ist, dass eine Frau als Jungfrau in die Ehe kommen und das ganze Leben ihrem Ehemann treu sein muss, stellt den Willen des allmächtigen Gottes in Bezug auf Bund und Treue in Frage. Treue ist Seine innerste Wahrheit. Treulosigkeit wird bestraft. Ich werde das in einem Beitrag über Substanz, Akzidenz und Wahrheit weiter ausführen.

Bitte berücksichtigt das folgende Video:

youtube.com/watch?v=40KcrrfbJ6o

Furcht ist angebracht.

Wenn ihr aber reine Weltmenschen seid und es euch überhaupt nicht darum geht, in den Himmel zu kommen, dann glaubt, was ihr wollt. Das ist euer Recht, solange ihr lebendig seid. Dann habe ich euch nichts zu sagen. Das ist übrigens der Grund, warum ich nur hier auf GTV schreibe. Ich richte mich nur an die, die wirklich in den Himmel kommen wollen. Um Klarheit zu schaffen, reize ich bis zur Weißglut. Nur so erkennt man sich selbst.

Der Vollständigkeit halber: Meine wahre Einstellung zu den Frauen habe ich im Artikel: Das Osterlamm verzehrt den Wolf dargestellt.
Boni
Es ist eines Niemanden Recht, etwas anderes als die geoffenbarte Wahrheit zu Glauben. Die Lüge über die Religionsfreiheit ist der Zentralirrtum der Dignitatis-Humanae-Sekte.
Danke aber für diesen wichtigen Beitrag.