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Theresia Katharina
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Wie ein Heiliger die Deutschen bekehrte – und der Welt den Christbaum schenkte

AACHEN , 29 November, 2018 / 3:51 PM (CNA Deutsch).-

Wenn man an einen Heiligen denkt, dann wahrscheinlich nicht zuerst, dass diese Person wagemutig ist, eine Axt oder einen Hammer nimmt und Bäume wie Eichen fällt. Und doch gibt es einen Heiligen, der so ist – den heiligen Bonifatius.

Dieser Heilige – bekannt als "der Apostel der Deutschen" – wurde in England um das Jahr 680 geboren. Er trat in ein Benediktinerkloster ein und wurde vom Papst gesandt, das Gebiet des heutigen Deutschland zu evangelisieren. Zuerst war er Priester, später vielleicht Bischof.

Unter dem Schutz des großen Karl Martell bereiste Bonifatius ganz Deutschland, stärkte die Regionen, die das Christentum bereits angenommen hatten und brachte das Licht Christi jenen, die es noch nicht kannten.

Über diesen Heiligen sagte Papst Benedikt XVI im Jahr 2009, dass "er mit seiner unermüdlichen Tätigkeit, mit seinem Organisationstalent, mit seinem bei aller Festigkeit anpassungsfähigen und liebenswerten Charakter großartige Ergebnisse erreichte."

Der Schriftsteller Henry Van Dyke beschrieb ihn 1897 folgendermaßen in seinem Buch The First Christmas Tree (Der erste Weihnachtsbaum):

"Was für ein Kerl! Er war gerecht und angenehm, aber aufrichtig wie eine Lanze und stark wie ein Stock aus Eiche. Sein Gesicht war noch jung; seine zarte Haut war leicht gebräunt durch Sonne und Wind. Seine grauen Augen leuchteten wie Feuer, wenn er von seine Abenteuern sprach und von den schlechten Taten der falschen Priester, mit denen er sich auseinandersetzte."

Um das Jahr 723 reiste Bonifatius mit einer kleinen Gruppe in das Gebiet von Niedersachsen. Er kannte eine Gemeinschaft von Heiden, in der Nähe von Geismar, die mitten im Winter Thor, dem Gott des Donners, am Fuß einer Eiche, die als heilig galt und als "Donareiche" bekannt war, ein Menschenopfer brachten, das für gewöhnlich ein Kind war.

Bonifatius wollte auf den Rat eines befreundeten Bischofs hin die Donareiche zerstören; nicht nur, um das Opfer zu retten, sondern um den Heiden zu zeigen, dass er nicht von Thor durch eine Blitz niedergeschmettert würde.

Der Heilige und seine Begleiter kamen am Abend vor dem Weihnachtstag in das Dorf, gerade rechtzeitig, um das Opfer zu unterbrechen. Mit seinem Bischofsstab in der Hand näherte sich Bonifatius den Heiden, die sich am Fuß der Donareiche versammelt hatten und sagte zu ihnen: "Das ist die Donareiche und das hier ist das Kreuz Christi, das den Hammer des falschen Gottes Thor zerschlagen wird."

Der Henker hob den Hammer, um das kleine Kind zu töten, das für das Opfer gebracht worden war. Aber als er niedersauste, streckte der Bischof seinen Stab aus, um den Schlag aufzuhalten und auf wunderbare Weise zerbrach der steinerne Hammer und das Leben des Kindes wurde gerettet.

Man sagt, dass Bonifatius danach so zum Volk sprach:

"Hört, ihr Kinder des Waldes! Heute Nacht wird kein Blut fließen. Denn in dieser Nacht ist Christus geboren, der Sohn des Höchsten, der Retter der Menschheit. Er ist gerechter als Baldur der Schöne, größer als Odin der Weise, freundlicher als Freya die Gute. Nach seiner Ankunft hat das Opfer ein Ende. Die Dunkelheit, Thor, den ihr umsonst angerufen habt, ist der Tod. In den schattigen Tiefen des Nebellandes hat er sich für immer verloren. So ist es, dass ihr jetzt, in dieser Nacht, anfangt zu leben. Dieser blutige Baum wird die Erde nie mehr verdunkeln. Im Namen Gottes werde ich ihn zerstören."

Bonifatius nahm eine Axt, die dort stand, und nach der Tradition erhob sich ein heftiger Sturm, als er sie gegen die Eiche schwang, der den Baum mitsamt den Wurzeln umstürzte. Der Baum fiel zu Boden und zerbrach in vier Stücke.

Danach errichtete der Heilige aus dem Holz der Eiche eine Kapelle.

Der "Apostel Deutschlands" predigte weiter dem germanischen Volk, das erstaunt war und nicht glauben konnte, dass das Fällen der Donar-Eiche nicht von ihrem Gott bestraft wurde. Bonifatius blickte neben den Ort, an dem die Eiche lag, wies auf einen kleinen Baum, der dort stand und sagte: "Dieser kleine Baum, ein junger Spross des Waldes, wird der heilige Baum dieser Nacht sein. Das ist das Holz des Friedens... er ist das Zeichen eines neuen Lebens, das kein Ende haben wird, denn seine Blätter sind immer grün. Seht wie er direkt zum Himmel zeigt. Er soll "Baum des Christuskindes" heißen. Versammelt euch um ihn, aber nicht im düsteren Wald, sondern in euren Häusern. Dort werdet ihr Schutz finden und es wird keine blutigen Taten geben, sondern Gaben der Liebe und Riten der Güte."

So begannen die Deutschen in jener Nacht mit dieser neuen Tradition, die sich bis heute weiter verbreitet hat. Indem sie einen Baum in ihre Häuser brachten, ihn mit Kerzen und Zierrat schmückten, um die Geburt des Erlösers zu feiern, haben uns der Apostel Deutschlands und seine Herde das geschenkt, was wir heute als Christbaum kennen.
Theresia Katharina
Das Fällen der Donareiche bei Fritzlar ist historisch nachgewiesen und auch der Bau einer Kapelle aus dem Holz der Donareiche! In den Bereich der Legende gehört die Empfehlung des hl.Bonifatius eines Christbaumes/ Weihnachtsbaum statt der Donareiche!
Aber es stimmt, dass der hl.Bonifatius die heidnischen Germanen von ihren Göttern, heiligen Bäumen und heiligen Hainen und auch von ihren heidnisch…More
Das Fällen der Donareiche bei Fritzlar ist historisch nachgewiesen und auch der Bau einer Kapelle aus dem Holz der Donareiche! In den Bereich der Legende gehört die Empfehlung des hl.Bonifatius eines Christbaumes/ Weihnachtsbaum statt der Donareiche!
Aber es stimmt, dass der hl.Bonifatius die heidnischen Germanen von ihren Göttern, heiligen Bäumen und heiligen Hainen und auch von ihren heidnischen Bräuchen wegbringen wollte, was ihm auch geglückt ist! Alles ohne Gewalt, er konnte sie überzeugen, denn er war ein guter Prediger und hatte ein gutes Händchen für die deutschen Germanen. Die Germanen brachten keine kleinen Kinder als Opfer den Göttern dar, wie im Buch geschildert, sondern sie opferten denen ihre besiegten Feinde samt deren Waffen, da die Germanen im Regelfall keine Sklaven hielten im Gegensatz zu den Römern.
1897, als der Schriftsteller Henry Van Dyke diese Geschichte schrieb, sollte das eine Aussöhnung der Katholiken mit dem Weihnachtsbaum sein, da damals die Lutheraner den Weihnachtsbaum als Weihnachtsbrauch zuerst übernommen hatten und die Katholiken dagegen hielten, eine Weihnachts-Krippe sei völlig ausreichend!
Die Katholiken übernahmen dann auch später den Brauch des Weihnachtsbaum-Aufstellens in der Wohnung und in der Kirche, der ja heute immer noch gepflegt wird und in vielen lutheranischen Kirchen gibt es heute ja auch Weihnachtskrippen!
Die Idee zur Weihnachtskrippe hatte einst der hl.Franziskus von Assisi im Hochmittelalter!

@Sunamis 46 @Elista @Vered Lavan @Tina 13 @Gestas
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Nicky41
Nicky41
@Theresia Katharina ich mecker nicht, ich habe meine persönliche Meinung geäußert.Wenn sie sich den Schuh anziehen ist das nicht mein Problem. Und ganz davon abgesehen - die Meckertante sind doch eher Sie.
Theresia Katharina
@Vered Lavan Ja, stimmt, den Brauch des Weihnachtsbaumes gibt es popularisiert erst seit dem 18.Jahrhundert, wobei der Brauch in Einzelfällen schon im späten Mittelalter nachgewiesen ist (ab 15. Jhdt. ). Bei den Germanen des 8.Jahrhunderts war der Brauch nicht bekannt, nur dass sie mit Tannenzweigen das Haus außen schmückten.
Die vorliegende Geschichte ist eine fromme Legende aus dem Buch More
@Vered Lavan Ja, stimmt, den Brauch des Weihnachtsbaumes gibt es popularisiert erst seit dem 18.Jahrhundert, wobei der Brauch in Einzelfällen schon im späten Mittelalter nachgewiesen ist (ab 15. Jhdt. ). Bei den Germanen des 8.Jahrhunderts war der Brauch nicht bekannt, nur dass sie mit Tannenzweigen das Haus außen schmückten.
Die vorliegende Geschichte ist eine fromme Legende aus dem Buch The First Christmas Tree (=Der erste Weihnachtsbaum) von 1897 des Schriftsteller Henry Van Dyke !
@Katharina 22 Das Bild stammt aus dem Original-Artikel von CNA (= Catholic News Agency), diese haben ihren Zentralsitz in Illinois/USA! Aber fürchterlich ist das Bild nicht, wie Sie es bezeichnen! Suchen Sie wieder krampfhaft, um irgendwas wieder meckern zu können???
@Sunamis 46 @Elista @Vered Lavan @Tina 13 @Gestas
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Vered Lavan
Seltsam. Ich dachte der Brauch des Weihnachtsbaumes gäbe es erst seit dem 18. Jahrhundert: de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsbaum
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Nicky41
Es gibt so schöne Weihnachtsbäume… wieso wählen sie so einen künstlichen mit rosa Glöckchen? Fürchterliches Bild.
Nicky41
Die katholische Kirche war jedoch in früheren Jahren stets gegen Weihnachtsbäume, sie sah in den Weihnachtskrippen ein genügend aussagekräftiges Symbol für das Weihnachtsfest.
Zum dem gehörten früher der Kirche große Waldgebiete, diese plünderte das Volk den Wald auf der Suche nach Christbäumen.Als christliche Symbolfarben von Advent und Weihnachten gelten die Farben Grün und Rot.
Grün symboli…More
Die katholische Kirche war jedoch in früheren Jahren stets gegen Weihnachtsbäume, sie sah in den Weihnachtskrippen ein genügend aussagekräftiges Symbol für das Weihnachtsfest.
Zum dem gehörten früher der Kirche große Waldgebiete, diese plünderte das Volk den Wald auf der Suche nach Christbäumen.Als christliche Symbolfarben von Advent und Weihnachten gelten die Farben Grün und Rot.
Grün symbolisiert die Hoffnung auf Leben im dunklen Winter und auch die Treue.
Rot erinnert an das Blut Christi, das er vergossen hat, damit die Welt erlöst werde. Grün und Rot versinnbildlicht Christen die übernatürliche Hoffnung. Diese beiden Farben prägen oft den Christbaum und die Tischdekoration, z.B roter Weihnachtsstern , sowie das Verpackungsmaterial der Geschenke.
Das Rot am Grünen nimmt Sterben und Tod Christi schon in seine Geburt hinein. Geburt und Tod des Erlösers werden als eine Einheit gesehen, weshalb in mancher Geburtslegende auch davon die Rede ist, das Holz des Kreuzes und das der Krippe stammten von ein und demselben Baum.
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Theresia Katharina
Korrektur zum Artikel aus CNA: Der heilige Bonifatius (+754) war nicht vielleicht, sondern ganz sicher Bischof, nämlich ab 719 Missionserzbischof von Germanien und gegen Ende seines Lebens auch noch Bischof von Mainz!
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