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Tina 13
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Wehe, sündiges Geschlecht, schuldbeladenes Volk, Brut von Frevlern, entartete Kinder! - Doch die Abtrünnigen und Sünder trifft insgesamt das Verderben. Die den Herrn verlassen, gehen zugrunde.

Wehe, sündiges Geschlecht, schuldbeladenes Volk, Brut von Frevlern, entartete Kinder!

Worauf noch soll man euch schlagen, da ihr den Abfall fortsetzt? Ganz krank ist das Haupt. Ganz siech ist das Herz.

Vom Fuß bis zum Scheitel ist nichts daran heil – nur Beulen, Striemen und frische Wunden. Man hat sie nicht ausgedrückt, nicht verbunden, nicht gelindert mit Öl.

Euer Land ward zur Wüste. Eure Städte wurden vom Feuer verzehrt. Eure Äcker: Fremde zehren davon vor euren Augen. Eine Wüste ist es wie bei Sodoms Zerstörung.

Nur die Tochter Zion blieb übrig, wie eine Hütte im Weinberg, wie ein Wachthaus im Gurkenfeld, wie ein Wachtturm.

Ja, hätte der Herr der Heerscharen uns nicht einen Rest gelassen: Wir wären fast wie Sodom, wir glichen Gomorra!

Hört doch das Wort des Herrn, ihr Fürsten von Sodom! Vernimm unseres Gottes Weisung, du Volk von Gomorra!

"Was soll mir eurer Schlachtopfer Menge?", spricht der Herr. "Satt bin ich der Opfer von Widdern, des Fettes der Kälber. Das Blut von Stieren, von Lämmern und Böcken mag ich nicht mehr.

Wenn ihr kommt, vor mir zu erscheinen: wer verlangt von euch, daß meine Vorhöfe ihr zerstampft?

Bringt nicht mehr wertlose Opfer dar! Räucherwerk ist mir ein Greuel Neumond und Sabbat, Aufruf zu festlicher Feier – ich ertrage es nicht: Frevel und Fest.

Meine Seele haßt eure Neumonde und Feste. Sie sind mir zur Last. Ich bin es müde, sie zu ertragen.

Breitet ihr eure Hände aus, so verschließe ich vor euch meine Augen, und wenn ihr noch soviel betet, ich höre euch nicht: Voller Blut sind eure Hände!

Darum spricht der Allmächtige, der Heerscharen Herr, Israels starker Gott: "Ha, ich will mich laben an meinen Feinden, mich rächen an meinen Widersachern!

Meine Hand will ich gegen dich kehren! Läutern will ich wie mit Laugensalz deine Schlacken und ausscheiden all dein Blei.

Doch die Abtrünnigen und Sünder trifft insgesamt das Verderben. Die den Herrn verlassen, gehen zugrunde.

Denn zuschanden sollen sie werden wegen der Terebinthen, die ihr liebt. Ihr werdet euch schämen müssen wegen der Haine, die ihr so gern habt.

Denn ihr sollt werden wie eine Terebinthe, deren Blätter welken, wie ein Hain ohne Wasser.

Zu Werg wird der Starke und zum Funken sein Schnitzbild. Beide verbrennen zusammen, und niemand löscht.

Offenbarung, die Jesaja, der Sohn des Amoz, über Juda und Jerusalem empfing.

Gebeugt wird dann der Hochmut der Menschen. Erniedrigt wird die Hoffart der Männer. Nur der Herr ist erhaben an jenem Tag.

Die Götzen aber schwinden alle dahin!

Man wird sich verkriechen in Felsenhöhlen, in die Klüfte der Erde, vor dem Schreckensanblick des Herrn, vor seiner erhabenen Hoheit, wenn er aufsteht, die Erde zu schrecken.

An jenem Tag wird der Mensch seine Götzen, die er sich aus Silber und Gold gemacht, um sie anzubeten, den Ratten und Fledermäusen hinwerfen und sich verkriechen in Felsenspalten und Bergesklüften vor dem Schreckensanblick des Herrn, vor seiner erhabenen Hoheit, wenn er aufsteht, die Erde zu schrecken.

[Sagt euch doch los von den Menschen, in deren Nase nur ein Hauch ist! Wie wenig sind sie zu achten! ]

Zum Gericht erhebt sich der Herr. Er steht da, die Völker zu richten.

Ins Gericht geht der Herr mit den Ältesten seines Volkes und mit seinen Fürsten: "Abgeweidet habt ihr den Weinberg! In euren Häusern ist der Armen geraubtes Gut.

Wie kommt ihr dazu, mein Volk zu zertreten, zu zermalmen den Armen?" – Spruch des allmächtigen Herrn der Heerscharen.

Wehe, die ihr früh am Morgen der Trunkenheit frönt und bis spät in die Nacht hinein sitzt und vom Wein glüht!

Zither und Harfe, Pauke und Flöte und Wein sind bei euren Gelagen. Doch das Walten des Herrn beachtet ihr nicht und seht nicht das Werk seiner Hände.

Wehe, die ihr die Strafe herbeizieht mit Stricken der Torheit, wie mit dem Wagenseil die Vergeltung!

Die ihr sagt: "Es möge doch eilen, rasch möge kommen sein Werk, damit wir es sehen! Es möge doch nahen, es treffe doch ein der Ratschluß des Heiligen Israels, daß wir ihn kennen!"

Wehe, die ihr Böses gut und Gutes böse nennt! Die ihr Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis, Bitteres zu Süßem und Süßes zu Bitterem macht!

Doch wenn man euch sagt: "Fragt doch die Totengeister, die Wahrsagegeister, die flüstern und murmeln!", so entgegnet: "Soll ein Volk nicht anfragen bei seinem Gott? Soll es für Lebende anfragen bei den Toten?" – Hin zum Gesetz und zur Offenbarung! Denn wer so spricht, für den gibt es kein Morgenrot mehr!

Er wandert umher, bekümmert und hungrig. Und wenn es ihn hungert, gerät er in Zorn und verflucht seinen König und Gott! Er wendet sich nach oben und schaut nieder zur Erde – aber überall sieht er nur Bedrängnis und Finsternis, angstvolles Dunkel.

Prophet Jesaja
Tina 13
Zum Gericht erhebt sich der Herr. Er steht da, die Völker zu richten.
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Tina 13
Worauf noch soll man euch schlagen, da ihr den Abfall fortsetzt? Ganz krank ist das Haupt. Ganz siech ist das Herz.
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Rita 3
Betet, bereut und bessert aus, so lange noch Zeit ist.
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Rita 3
Harte Worte: Brut von Frevlern, entartete Kinder!!
Weh was werd ich Armer sagen, welchen Anwalt mir erfragen, wenn Gerechte selbst verzagen??
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Tina 13
An jenem Tag wird der Mensch seine Götzen, die er sich aus Silber und Gold gemacht, um sie anzubeten, den Ratten und Fledermäusen hinwerfen und sich verkriechen in Felsenspalten und Bergesklüften vor dem Schreckensanblick des Herrn, vor seiner erhabenen Hoheit, wenn er aufsteht, die Erde zu schrecken.
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Tina 13
Breitet ihr eure Hände aus, so verschließe ich vor euch meine Augen, und wenn ihr noch soviel betet, ich höre euch nicht: Voller Blut sind eure Hände!
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