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Haiti: Zwei Nonnen ermordet

Zwei Schwestern der Kongregation der Kleinen Schwestern von St. Theresia, Schwester Evanette Onezaire und Schwester Jeanne Voltaire, wurden am Montag getötet, als die Stadt Mirebalais von der kriminellen Koalition Viv Ansanm angegriffen wurde.

Msgr. Max Leroy Mésidor, der Erzbischof von Port-au-Prince, bezeichnete den Tod der beiden Schwestern als "einen großen Verlust für die Gemeinschaft".

Zu den Gewalttaten gehörten auch Angriffe auf Geschäfte, Polizeistationen und sogar ein Gefängnis, aus dem mehr als 500 Insassen entkamen.

Die beiden Nonnen arbeiteten in einer Schule in Mirebalais und hatten sich während der Angriffe mit einem Mädchen in ein Haus geflüchtet, doch bewaffnete Kriminelle drangen in das Haus ein, eröffneten das Feuer und töteten die beiden Nonnen.

In Mirebalais lagen die verwesenden Leichen auf den Straßen und verbreiteten einen üblen Gestank. Die städtischen Behörden sind abwesend und viele Einwohner sind aus der Stadt geflohen.

Nach Angaben der UNO hat die Gewalt in Haiti im Jahr 2023 mindestens 5.600 Todesopfer gefordert, 1.000 mehr als im Vorjahr.

AI-Übersetzung
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Vates

Haiti war von Anfang an ein "failed state", und zwar nicht nur durch die Schuld der frz. ehemaligen Kolonialherren, der USA, der meist herrschenden Freimaurerei, der Unbilden der Natur mit den vielen Erdbeben und dem furchtbaren Klima.
Die Armut, die Bandenkriminalität, aber auch der greuliche Voodookult der Mischbevölkerung, mit dem die Kirche nie fertig wurde, spielen eine traurige Rolle in diesem heillosen Inselstaat, der unrettbar zu sein scheint.... .
R.I.P. für die beiden ermordeten Nonnen, deren Mörder hoffentlich bestraft werden, aber auch bereuen mögen!

a.t.m

Mögen sie ruhen in Frieden und möge ihnen das Ewige Licht leuchten.

Sunamis 49

rip