Alice von Hildebrand, Verteidigerin der traditionellen Liturgie, verstorben

Alice von Hildebrand - die Witwe Dietrichs von Hildebrand (1889-1977), beide Verteidiger der römischen Liturgie - ist am 14. Januar im Alter von 98 Jahren nach kurzer Krankheit zu Hause friedlich entschlafen. Requiescat in pace.

Die gesetzte Frau von nur körperlich kleiner Gestalt, von ihren Freunden Lily genannt, war eine lebenssatte Greisin, die von sich sagte, dass ihr Kerzendocht kürzer und kürzer werde.

Alice von Hildebrand erblickte als Alice Jourdain am 11. März 1923 in Belgien das Licht der Welt. Als Kriegsflüchtling kam sie 1940 nach New York City. Bald darauf lernte sie Dietrich von Hildebrand kennen, wurde seine Studentin, seine Sekretärin und später Mitautorin seiner Bücher. Als Hildebrands erste Frau nach fünfundvierzig Ehejahren starb (1957), heiratete er Alice (1959).

Sie unterrichtete am New Yorker Hunter College von 1947 bis 1984.

In ihrem Ruhestand wirkte sie weiterhin als Referentin und Publizistin.

Eines ihrer Zitate: „Es ist zutiefst bedauerlich, dass die katholische Erziehung seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil so beklagenswert ist, dass viele 'gute' Katholiken nicht nur über ihren Glauben, sondern auch über die grundlegenden Lehren des Naturrechts, das sie mit allen Menschen teilen, schlichtweg unwissend sind.“

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Seidenspinner
Freundin von Burke
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Episch: Der Ehemann ist 1889 geboren und sie starb gestern. Sie nannte ihre Biographie: "Erinnerungen eines glücklichen Scheiterns"
Ursula Sankt
Alice von Hildebrand über Papst Benedikt XVI.: "Zweifellos wird sein Name in die Geschichte eingehen als einer der vielen großen Geister, mit denen Gott seine Kirche von Anfang an gesegnet hat." ( @Tradition und Kontinuität)
Anna2020
R.I.P
Schönheit des Katholizismus
Ihre Bücher
Heilwasser
O Herr, gib ihr die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihr. Herr, lasse sie ruhen in Frieden. Amen.
Cavendish
R.I.P. Ihre Fackel wird weiter getragen werden.