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Eugenia-Sarto
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Entstellung der Opfermesse durch die Liturgiereform.

Die heilige Messe ist ein Opfer. Auf diesem Bild wird die Vorbereitung, das Offertorium dargestellt, wie es im alten Ritus geschieht.

Hingegen sehen wir in der neuen Messe andere Haltungen, sogar Kinder stehen mit am Altar.
Der Kirchenrechtler Georg May hat die Veränderungen der Liturgie beschrieben.: "Besonders schwerwiegend sind die Eingriffe (der Liturgiereform) bei der sog. Opferung.
Auf die bisherigen Offertoriumsgebete hatten es ja die "Reformer" besonders abgesehen.
Sie nahmen damit ein Anliegen Luthers auf, für den diese Gebete ein Hauptangriffspunkt waren.
Die Bereitung der Gaben hat den Zweck, Brot und Wein darzubringen im Hinblick auf das Opfer , das der Herr in seinem Fleisch und Blut vollzieht, wenn er durch den Dienst des Priesters das Brot in sein Fleisch und den Wein in sein Blut verwandelt.
Diese Darbringung von Brot und Wein ( und unsere Hingabe) bereitet das Opfer Christi vor. Sie ist somit Bestandteil wenn auch vorbereitender Bestandteil des eucharistischen Opfers. Sie ist Zeichen und Ausdruck der Aufopferung von Priester und Volk, der Bereitschaft, in das Opfer Christi einzugehen.
Die dabei gesprochenen Gebet haben eine grosse Bedeutung. Die Opferungsgebete wehren dem Missverständnis, als würde hier nur ein Mahl zum Gedächtnis des Todes Jesu und zur Erinnerung an das letzte Abendmahl gehalten. Von besonderer Tragweite ist der Entfall bedeutsamer Gebete ( in der neuen Messe). Der Reichtum der Aussagen, dass der Priester das Opfer darbringt, dass er es aufopfert für seine zahllosen Sünden, für die Umstehenden und alle lebenden und verstorbenen Gläubigen, auf dass es ihnen zum Heil für das ewige Leben gereiche..."

.Hier nun die Opferungsgebete, wie sie in der überlieferten hl. Messe gebetet werden:
Heiliger Vater, allmächtiger ewiger Gott, nimm diese makellose Opfergabe gnädig an. Dir, meinem lebendigen, wahren gott, bringe ich, Dein unwürdiger Diener, sie dar für meine unzähligen Sünden, Fehler und Nachlässigkeiten. Ich opfere sie auf für alle Umstehenden und alle Christgläubigen, für die Lebenden und Verstorbenen. gib, dass sie mir und ihnen zum Heile gereiche für das ewige Leben. Amen.

Vermischung des Weines mit Wasser
Gott, Du hast den Menschen in seiner Würde wunderbar erschaffen und noch wunderbarer erneuert; lass uns durch das Geheimnis dieses Wassers und Weines teilnehmen an der Gottheit Dessen, der sich herabgelassen hat, unsere Menschennatur anzunehmen, Jesus Christus, Dein Sohn, unser Herr: der mit Dir lebt und herrscht
in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.


Darbringung des Weines
Wir opfern Dir, Herr, den Kelch des Heiles und flehen Dich, den Allgütigen, an: lass ihn, uns zum Segen und der ganzen Welt zum Heile , wie lieblichen Wohlgeruch vor das Angesicht Deiner göttlichen Majestät emporsteigen. Amen.

Selbstaufopferung
Lass uns, Herr, im Geiste der Demut und mit zerknirschten Herzen bei Dir Aufnahme finden. So werde unser Opfer heute vor Deinem Angesichte, auf dass es Dir wohlgefalle, Herr und Gott.

Anrufung des Heiligen Geistes
Komm, Heiligmacher, allmächtiger ewiger Gott, und +segne dieses Opfer, das Deinem heiligen Namen bereitet ist.

Darauf folgen noch die Gebete zur Händewaschung und das Aufopferungsgebet zur allerheilgsten Dreifaltigkeit.

Quellen:1. Georg May, Die Alte und die Neue Messe. 2. Schottmessbuch
Sieglinde
Die Neuerungen werden immer schleichend eingeführt, nur wenige nehmen davon Kenntniss. Wenn dann das grosse Erwachen eintrifft, kommt der Aufschrei, aber dann ist es zu spät. Abgeschafft ist schnell, aber wer führt wieder ein.
Das hat man in den vergangenen Jahre gespürt. Mit dem neunen Messbuch wird es noch viel schlimmer sein. Wer wird sich dann wehren? Der Häresien sind jetzt schon mehr als …More
Die Neuerungen werden immer schleichend eingeführt, nur wenige nehmen davon Kenntniss. Wenn dann das grosse Erwachen eintrifft, kommt der Aufschrei, aber dann ist es zu spät. Abgeschafft ist schnell, aber wer führt wieder ein.
Das hat man in den vergangenen Jahre gespürt. Mit dem neunen Messbuch wird es noch viel schlimmer sein. Wer wird sich dann wehren? Der Häresien sind jetzt schon mehr als genug. Gott sei uns und Europa gnädig.
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prince0357
Die erste Reform des Offertorium 1965 war äußerst subtil und leise. Von da an blieb die Hostie auf der Patene liegen und wurde nicht mehr aufs Corporale gelegt.
Corporale heißt Körper- oder Leichentuch.
MR 1962 Ab der Konsekration blieben Daumen und Zeigefinger geschlossen, die Hände auf dem Corporale. Nach dem Pater Noster nahm der Priester die unters Corporale geschobene Patene und legte die …More
Die erste Reform des Offertorium 1965 war äußerst subtil und leise. Von da an blieb die Hostie auf der Patene liegen und wurde nicht mehr aufs Corporale gelegt.
Corporale heißt Körper- oder Leichentuch.
MR 1962 Ab der Konsekration blieben Daumen und Zeigefinger geschlossen, die Hände auf dem Corporale. Nach dem Pater Noster nahm der Priester die unters Corporale geschobene Patene und legte die konsekrierte Hostie nach dem Libera drauf. Der Kreis schloss sich. Zuerst Opfer danach Speise.
Wie zuhause:
Früher Küche und Schwarzgeschirr, dann Anrichten auf dem Porzellan und im Speisezimmer auf den Esstisch mit Tischtuch servieren.
Heute Schwarzgeschirr ohne Stil auf nackten Tisch gestellt am besten als "Wrap" oder "Döner" im Stehen.
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Eugenia-Sarto
So werden die Menschen betrogen.
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alfredus
Der Altarraum wird immer mehr profanisiert und entsprechend ausgestaltet. In den neuen Kirchbauten ist manchmal kein Platz für den Tabernakel und so wird er seitwärts oder in einer Ecke platziert. Natürlich hängt das auch mit der neuen Liturgie zusammen, die mehr einen Mahl-als Opfercharakter aufweist. Der Laie dringt so immer tiefer in den Altarraum ein, bis zum Hantieren am Tabernakel. Dass …More
Der Altarraum wird immer mehr profanisiert und entsprechend ausgestaltet. In den neuen Kirchbauten ist manchmal kein Platz für den Tabernakel und so wird er seitwärts oder in einer Ecke platziert. Natürlich hängt das auch mit der neuen Liturgie zusammen, die mehr einen Mahl-als Opfercharakter aufweist. Der Laie dringt so immer tiefer in den Altarraum ein, bis zum Hantieren am Tabernakel. Dass dabei die Opfergebete der "Messe aller Zeiten" eine Anklage gegen die neue Messe bedeuten würde, liegt auf der Hand. Genauso ist das neue Gotteslob, ein Gebetbuch ohne Tiefe und erreicht somit die Herzen nicht.
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