Leoncio
@Bonifatius
Also wenn ich mich zurück erinnere an meine Zeit als Unterprimaner….da habe ich eine Arbeit über das Mördergesindel NSDAP geschrieben….wir haben noch von den Heimkehrern aus dem Krieg Gräuel Geschichten gehört… das ganze dokumentarische Filmmaterial war noch so niederschmetternd nahe…wir waren betroffene Jugendliche, die sich gefragt haben: „Wer sind wir? Was haben wir gemacht?“

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@Bonifatius
Also wenn ich mich zurück erinnere an meine Zeit als Unterprimaner….da habe ich eine Arbeit über das Mördergesindel NSDAP geschrieben….wir haben noch von den Heimkehrern aus dem Krieg Gräuel Geschichten gehört… das ganze dokumentarische Filmmaterial war noch so niederschmetternd nahe…wir waren betroffene Jugendliche, die sich gefragt haben: „Wer sind wir? Was haben wir gemacht?“

Und jetzt? Der CoCaColaZucker und die HambörgerChemie hat wohl die Gehirne ganz aufgeweicht?

Aber so sind die Menschen…was dir ein Barkeeper an den Tresen verklickert hat wohl mehr Glaubwürdigkeit.

Komische Welt..Komische Menschen

Wir werden jetzt eine Pastoralkonzeption für Rammelparties auf Katholikentagen konzipieren..gelle.? Damit der Zollitsch richtig aufbrechen kann.
Iacobus
@Leoncio:
"Der Bischof als Kirchenmann hat sicher eine andere Aufgabe, nämlich Zeugnis von der Wahrheit Christie zu geben. Wenn der Bischof u.a. ein Historiker ist (z. B. Bischof Brandmüller) kann er mit Recht diese Angelegenheit auch diskutieren."

Sic est. Das sagte ich auch, in anderen Worten, in meinen Postings weiter unten.
Bonifatius-Franz
Leonico und Jacobus:

Wenn die Geschichte "Allgemeinwissen" ist, dann dürfte kein vernünftiger Mensch an der Auferstehung des Herrn zweifeln.
Die allerhonorigsten Zeugen haben alles dazu schriftlich dokumentiert.

Trotzdem brüsten sich viele Zweifler und halten ihre Zweifel für intelligent.

So ist es eben auch beim Holocaust. Das muss man wohl akzeptieren.
Monika Elisabeth
Man darf nicht denken und nicht sprechen, wenn es um ein gewisses Thema geht.

Es ist ja all zu offensichtlich.

Mit dem Ausschweigen wird man allerdings das Gegenteil erreichen, das muss euch schon klar sein.
Leoncio
@jacobus

Der Bischof als Kirchenmann hat sicher eine andere Aufgabe, nämlich Zeugnis von der Wahrheit Christie zu geben. Wenn der Bischof u.a. ein Historiker ist (z. B. Bischof Brandmüller) kann er mit Recht diese Angelegenheit auch diskutieren.

Aber ansonsten ist der Bischof immer in erster Linie Kirchenmann.

Aber auch hier kann er aufgrund seiner Aufgabenstellung z.B. in einen Kontext hinei…More
@jacobus

Der Bischof als Kirchenmann hat sicher eine andere Aufgabe, nämlich Zeugnis von der Wahrheit Christie zu geben. Wenn der Bischof u.a. ein Historiker ist (z. B. Bischof Brandmüller) kann er mit Recht diese Angelegenheit auch diskutieren.

Aber ansonsten ist der Bischof immer in erster Linie Kirchenmann.

Aber auch hier kann er aufgrund seiner Aufgabenstellung z.B. in einen Kontext hineingestellt sein, wo er Stellung zum Holocaust beziehen muß. Da darf er natürlich keinen Unsinn verzapfen. ZB. sagen: “Äh… Leute, ich muß mich erst schlau machen, dann sag ich was dazu.“

Wir als Deutsche, oder als Europäer, die wir alle von dieser Geschichte direkter betroffen sind, als z.B. ein Mexikaner, sollten soviel in der Schule gelernt haben, dass wir nicht erst ein Geschichtsstudium absolvieren müssen, bevor wir hierzu was sinnvolles sagen können.

Diese Geschichte ist Allgemeinwissen. Und jetzt so tun, ja, als sei das alles nicht sicher…was für eine unheilvolle Kultur des Vergessens. Mein Gott, ich habe das Gefühl, da gibt es junge Leute, die mehr unter Demenz leiden als ich.
Iacobus
@Leoncio:
Es gibt einen quasi protoreligiösen "Kult" rund um den Holocaust vergleichbar mit den protoreligiösen Toten- und Heldengedenken wie sie die Ideologien des 20. Jh. inszeniert haben....

Meineserachtens ist die Diskussion auch sinnlos insofern, daß es klar sein müßte daß es kontraproduktiv für die Sache der Kirche ist wenn ein Bischof dieses Thema debattiert.
Leoncio
@jacobus

wie wird der Holocaust als Zivilreligion mißbracht? Indem er als Rechtfertigung für andere Verbrechen herhalten muß?

Was soll denn diese Diskussion? Für mich völlig sinnlos.
Iacobus
Um sich gegen den Mißbrauch des "Holocaust" als Zivilreligion zu wenden ist es nicht notwendig eine Diskussion über Art, Weise und Ausmaß zu führen, denn dies ist nicht der Kernpunkt dieses Mißbrauchs...
Leoncio
Ein Verbrechen zu ignorieren, totzuschweigen, zu vergessen oder zu leugnen ist unchristlich weil unwahrhaftig. Ein solches Verhalten bereitet den Boden für das nächste Verbrechen.

Aus Sassen-Interview Mit Adolf Eichman:"„Ich muß Ihnen ganz ehrlich sagen, hätten wir von den 10,3 Millionen Juden, die Korherr, wie wir jetzt nun wissen, ausgewiesen hat, 10,3 Millionen Juden getötet, dann wäre ich …More
Ein Verbrechen zu ignorieren, totzuschweigen, zu vergessen oder zu leugnen ist unchristlich weil unwahrhaftig. Ein solches Verhalten bereitet den Boden für das nächste Verbrechen.

Aus Sassen-Interview Mit Adolf Eichman:"„Ich muß Ihnen ganz ehrlich sagen, hätten wir von den 10,3 Millionen Juden, die Korherr, wie wir jetzt nun wissen, ausgewiesen hat, 10,3 Millionen Juden getötet, dann wäre ich befriedigt und würde sagen, gut, wir haben einen Feind vernichtet.”[20] „Ich war kein normaler Befehlsempfänger, dann wäre ich ein Trottel gewesen, sondern ich habe mitgedacht, ich war ein Idealist gewesen."

Eichman war der Logistiker (Transportorganisation der Juden in die Tötungsmaschinerie) der Wannsee Konfernez, an der er teilgenommen hat.
www.ns-archiv.de/…/wannsee-konfere…
Bonifatius-Franz
Danke für den Hinweis. Schöner Komfort.
POS
@Bonifatius-Franz

Sie können jeweils bis 10 Minuten nach Erstaufgabe Ihres Kommentars diesen noch bearbeiten!
Bonifatius-Franz
war in Zeile 2 und 5 = wahr (sorry)
POS
Der "Holocaust", so wie er heute offiziell ("politisch korrekt") (auch in der Wikipedia) geschichtlich dargestellt wird, ist in vielen wichtigen, wesentlichen, zentralen Einzelaspekten das Konstrukt einer jahrzehntelangen Festschreibung und Festhaltung durch direkten oder indirekten Einfluss mächtiger zionistischer Juden unter Androhung und Verhängung massiver Strafen gegenüber (auch ernsthaf…More
Der "Holocaust", so wie er heute offiziell ("politisch korrekt") (auch in der Wikipedia) geschichtlich dargestellt wird, ist in vielen wichtigen, wesentlichen, zentralen Einzelaspekten das Konstrukt einer jahrzehntelangen Festschreibung und Festhaltung durch direkten oder indirekten Einfluss mächtiger zionistischer Juden unter Androhung und Verhängung massiver Strafen gegenüber (auch ernsthaftesten, wissenschaftlich arbeitenden) Kritikern und damit Ausschaltung ihrer Gegendarstellungen.
Dieser "Holocaust" ist ein Kult, ja eine "Religion", eine "Religion", die die einzig wahre christliche Religion letztlich ersetzen, vernichten soll.

Siehe auch: Das antizionistische Judentum und "Neturei Karta"
Bonifatius-Franz
POS, Iacobus und Laudate
Wenn es auch nur irgendwie war ist, was verschiedene Kommentatoren mutmaßen, nämlich, dass die Geschichtsschreibung vom Judenmord im WK II auf dem Weg zu einer Zivilreligion ist, dann war es richtig von Williamson, das Thema anzusprechen. Dass er sich über Opferzahlen und Gaskammern geäußert hat, mag unklug sein, den entscheidenden Satz dieses Interviews kann man aber …More
POS, Iacobus und Laudate
Wenn es auch nur irgendwie war ist, was verschiedene Kommentatoren mutmaßen, nämlich, dass die Geschichtsschreibung vom Judenmord im WK II auf dem Weg zu einer Zivilreligion ist, dann war es richtig von Williamson, das Thema anzusprechen. Dass er sich über Opferzahlen und Gaskammern geäußert hat, mag unklug sein, den entscheidenden Satz dieses Interviews kann man aber nicht genug unterstreichen: "Historical truth goes by evidence, not by emotion!
Also: Mehr Nüchternheit! Dann wird aus dieser Geschichte keine Heilsgeschichte! Die Shoah ist dann das, was sie ist. Ein Verbrechen mehr seit Kain.
In diesem Zusammenhang muss man auch Johannes Paul II kritisieren. Dieser hat die vielleicht schlimmste Häresie des 20. Jh. zu Papier gebracht, als er formulierte, dass wir unser Heil den Kreuzigern von Golgatha verdanken. Durch Gewalt wird niemand erlöst - nur durch Geduld!
POS
@Laudate

Mit derselben Begründung könnte man auch Papst Benedikt XVI. kritisieren und sagen, dass dies oder jenes Thema ein "heikles" sei und "viel Staub aufwirbelt", z.B. das Thema "Glaube, Vernunft, Universität" in seiner Rede an der Regensburger Uni. - War doch klar. Eine Frage der Klugheit!
Monika Elisabeth
Dann sollte man halt mal abstauben, oder? Wäre vielleicht besser, für den Fall, dass ein nächster Ungläubiger (= Holocaust-Leugner) am Start ist.

Interessant finde ich auch immer jene Leute, die angeblich so gut darüber bescheid wissen, aus welchem Grund Bischof Williamson etwas gesagt haben will. Solche Fähigkeiten hätte ich auch mal gerne, dann müsste ich nicht mehr nachfragen.
POS
@Iacobus

Auch der Papst kann es sich eigentlich nicht erlauben Privatmeinungen als Privatmann zu äußern, also als Ratzinger-privat, da alles was aus seinem Mund kommt auch in der Optik des Papst-Ratzinger gesehen wird.

Richtig, aber er kann es sich erlauben, als Papst Privatmeinungen zu äußern. Das hat er ja schon viele Male getan. Siehe z.B. dies hier. Und so kann es sich auch Bischof Willia…More
@Iacobus

Auch der Papst kann es sich eigentlich nicht erlauben Privatmeinungen als Privatmann zu äußern, also als Ratzinger-privat, da alles was aus seinem Mund kommt auch in der Optik des Papst-Ratzinger gesehen wird.

Richtig, aber er kann es sich erlauben, als Papst Privatmeinungen zu äußern. Das hat er ja schon viele Male getan. Siehe z.B. dies hier. Und so kann es sich auch Bischof Williamson erlauben, als Bischof Privatmeinungen abzugeben.
elisabethvonthüringen
@josef O
Ich bin da dem lieben Josef noch eine Antwort schuldig...

Sie schreiben: Zugegeben, Sie sind vielleicht viel, viel kämpferischer, ich aber sehe die Sache einfach pragmatischer: Es gibt nicht nur GTv, sondern auch viele andere Portale, wo ich mich sinnvoll einbringen kann... und vor allem viel mehr bewegen kann... kath.net ist ein Beispiel dafür.

Nun..."kämpferischer" ist vielleicht …More
@josef O
Ich bin da dem lieben Josef noch eine Antwort schuldig...

Sie schreiben: Zugegeben, Sie sind vielleicht viel, viel kämpferischer, ich aber sehe die Sache einfach pragmatischer: Es gibt nicht nur GTv, sondern auch viele andere Portale, wo ich mich sinnvoll einbringen kann... und vor allem viel mehr bewegen kann... kath.net ist ein Beispiel dafür.

Nun..."kämpferischer" ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck; ich sehe die Dinge halt so, wie ich sie täglich in meinem Umfeld vor Ort und aus meinen "Tätigkeiten im christlichen/kath. Bereich" erfahren kann. Und da "geschieht" vieles in einer sehr großen Bandbreite...und ich muss mich da an gegebene Möglichkeiten halten.
Mit der "Bezeichnung" Häresie z. B.kann ich da vor Ort überhaupt nicht "punkten", weil niemand weiß, was das ist.
Man müsste das Wissen um die Lehre der Kirche "zurückholen", dann ergäben solche Diskussionen einen Zusammenhang und damit auch Sinn.
Meiner Meinung nach entstehen ja "Häresien" erst durch Aktionen, wie z. B. in Garsten...der Anfang geschieht immer im Kleinen (in doppelten Sinn des Wortes!)

Was man mit der persönlichen kath. Präsenz in "Sozial-media" Bereich ändern kann, weiß ich ehrlich gesagt (noch?) nicht...dass z. B. kath.net nun einen Prozess gegen Zulehner laufen hat, weiß niemand und interessiert auch niemand in meinem Umfeld.
Ob das "ETWAS" ändern wird, in der österr. Staatskirche, glaube ich , lieber Josef, auch nicht so recht....
Iacobus
@POS.:
Wenn ich mich zu Quantenphysik äußern würde und versuchen würde in einen Disput mit einem Fachmann zu treten, würde ich mich der Lächerlichkeit preisgeben. Genau das tut Williamson auf seine Weise. Und das schlimme dabei ist, daß er nicht nur sich selbst als Person sondern auch seiner Priesterbruderschaft und der Kirche in diesem Sinne schadet. Dabei ist es unwesentlich ob er im Namen …More
@POS.:
Wenn ich mich zu Quantenphysik äußern würde und versuchen würde in einen Disput mit einem Fachmann zu treten, würde ich mich der Lächerlichkeit preisgeben. Genau das tut Williamson auf seine Weise. Und das schlimme dabei ist, daß er nicht nur sich selbst als Person sondern auch seiner Priesterbruderschaft und der Kirche in diesem Sinne schadet. Dabei ist es unwesentlich ob er im Namen der Kirche reden wollte oder nicht, daß er Bischof ist stellt seine Aussagen unweigerlich in einen kirchlichen Kontext. Das ist genauso auch im Fall des Papstes. Auch der Papst kann es sich eigentlich nicht erlauben Privatmeinungen als Privatmann zu äußern, also als Ratzinger-privat, da alles was aus seinem Mund kommt auch in der Optik des Papst-Ratzinger gesehen wird.
POS
@Iacobus

Monika Elisabeth hat Ihnen sehr gut geantwortet - ganz in meinem Sinne!

Ein Bischof hat, wie jeder Mensch überhaupt, die Kompetenz (die Fähigkeit) und die Freiheit, zu allen Fragen nach eigenem Urteil Stellung zu beziehen. Und ein Bischof hat selbstredend die Kompetenz, auch zu umstrittenen Themen der Politik, der Wissenschaft(en), der Geschichte etc. seine Meinung zu äußern, solang…More
@Iacobus

Monika Elisabeth hat Ihnen sehr gut geantwortet - ganz in meinem Sinne!

Ein Bischof hat, wie jeder Mensch überhaupt, die Kompetenz (die Fähigkeit) und die Freiheit, zu allen Fragen nach eigenem Urteil Stellung zu beziehen. Und ein Bischof hat selbstredend die Kompetenz, auch zu umstrittenen Themen der Politik, der Wissenschaft(en), der Geschichte etc. seine Meinung zu äußern, solange er das in seinem Namen und nicht im Namen anderer, insbesondere der Kirche tut. Bischof Williamson hat im inkriminierten Interview klar und eindeutig nicht im Namen der Kirche gesprochen, auch nicht im Namen der Bruderschaft.
Verurteilenswürdig ist nicht, was Bischof Williamson aufgrund der ihm glaubwürdig erscheinenden Argumente (der Evidenz) geantwortet hat, sondern die absolut inakzeptable Weise, was daraus konstruiert wurde und wie mit ihm daraufhin (wie mit einem Verbrecher und Gottesleugner) umgegangen worden ist, sowohl von seiten der weltlichen, der jüdischen wie der kirchlichen Meinungsmacher und Kirchenvertreter bis nach Rom, den Vatikan, und bis hinauf zum Papst! Und verurteilenswürdig ist, dass Bischof Fellay Bischof Williamson bis heute unter Quarantäne hält.