Die Christen müssen bekennen, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist.
Das glauben die Christen. Und so lehrt es die Dogmatik.
Das Konzil von Ephesus lehrt mit dem hl. Cyrill von Alexandrien: "Wenn jemand sagt, er (Christus) habe für sich selbst das Opfer dargebracht und nicht vielmehr für uns allein, so sei er ausgeschlossen."
Das Konzil von Trient sagt von Jesus Christus: qui sua sanctissima passione in ligno crucis...pro nobis Deo Patri satisfecit. ( Er hat durch sein heiligstes Leiden am Holz des Kreuzes .. für uns Gott dem Vater genuggetan.)
Das erste Vatikanum wollte die Lehre zum dogma erheben.
Isaias (53,4) weissagt vom Gottesknecht, d.i. der Messias, dass er, der Sündenlose, um unserer Sünden willen an unserer Stelle leiden und wie ein unschuldiges Opferlamm sterben werde, um uns Frieden und Gerechtigkeit zu erwirken.
Christus selbst sagte: "Der Menschensohn ist gekommen, sein Leben hinzugeben als Lösepreis an Stelle vieler" (Mt 20, 28) und "Ich gebe mein Leben für meine Schafe" (Joh 10, 15).
Diese Wahrheit gilt es zu bekennen und zu verteidigen. denn es gibt Irrlehrer, die das bestreiten. Die einen sagen, er sei nicht wirklich gestorben, die anderen behaupten, er sei nicht auferstanden, wieder andere sagen, er habe sich nicht für den Sohn Gottes gehalten.
In neuerer Zeit wird sogar innerhalb der katholischen Kirche von prominenten Kirchenführern behauptet, dass Christus nicht für die Sünden gestorben sei, dass es sich beim Tode Christi nicht um ein Sühnopfer für die Menschen handele.