Berühmter Mariologe, der den Titel Co-Redemptrix nicht mag: Tucho fehlgeleitet, inkompetent, übermäßig radikal
Ihm persönlich missfällt der Titel 'Co-Redemptrix', aber als Theologe kann er die Tatsache nicht ignorieren, dass er auch im nachkonziliaren Lehramt auftaucht.
Er hätte den Titel nie als "immer unangemessen" bezeichnet, wie es Tucho tat. "Ich bevorzuge den intelligenten Ansatz von Lumen Gentium, der die frühere Terminologie weder stigmatisiert noch unkritisch übernimmt."
"Außerdem habe ich den Eindruck, dass die Notiz von ökumenischen Anliegen dominiert wird. Und das ist ein Fehltritt." Ein solches Anliegen sollte nicht dominieren, fügt er hinzu.
Darüber hinaus bezeichnet Pater Perrella die Note als "übermäßig lang" und "im Widerspruch zum römischen Lehramt, das sich immer durch Nüchternheit und Prägnanz ausgezeichnet hat".
Er fährt fort: "Obwohl das Dokument breit und umfangreich ist, fehlt ihm das historische Gedächtnis."
Tucho drückte sich "auf eine allzu radikale Weise" aus. Die Note sei "zu monophysitisch" und enthalte unedle Perlen, analysiert Pater Perrella. "Ich glaube, das Dokument hätte besser überdacht und verfeinert werden müssen, und vor allem hätte es auf Studien beruhen müssen, die von kompetenten Leuten durchgeführt wurden."
Bezüglich Tuchos Behauptung, die Päpste der letzten Zeit seien "besorgt" über marianische Titel, ist Pater Perrella anderer Meinung. "Ich habe nicht den Eindruck, dass die Päpste darüber besorgt waren. Ihre Sorge galt der unmittelbaren Rezeption von Lumen Gentium und des Konzils."
Perrella hebt eine wirklich dringende Sorge hervor: "Heute glauben viele nicht mehr an die Dreifaltigkeit oder die Göttlichkeit Christi."
AI-Übersetzung