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Ehemaliger Präsident der Vatikanbank: Wie viel hat er gestohlen?

Angelo Caloia, der ehemalige Präsident der Vatikanbank, der Anwalt der Bank Gabriele Liuzzo und dessen Sohn Lamberto, die gesternverurteilt wurden, benutzten eine einfache Methode, um zu stehlen.

Sie verkauften 29 der Bank gehörende Immobilien unter Wert und oft an sich selbst. Damit eigneten sich die Differenz an.

Die Staatsanwaltschaft ermittelte einen Fehlbetrag von €57 Millionen. Eine Schätzung der Vatikanbank und der vatikanischen Immobilienverwaltungsgesellschaft lag noch höher.

Vor dem Prozess boten Caloia und Liuzzo einen Vergleich in Höhe von rund €13 Millionen an, der jedoch abgelehnt wurde.

Bei der abschließenden Anklageerhebung forderten die Kläger eine vorläufige Entschädigung von "nur” €35 Millionen, die ihrer Meinung nach unzweifelhaft auf Veruntreuung zurückgeführt werden konnte.

Bei der Urteilsverkündung ordneten die Richter jedoch an, dass Caloia und Liuzzo etwas mehr als €24 Millionen zurückzahlen müssen.

#newsBcdodlxptz

jamacor
Goldfisch
Ja bei der Menge, da kann man wohl mal den Überblick verlieren. Eigenartigerweise, passiert das dem bodenständigen Volk fast nie. Die drehen jeden Euro 2 x um ...; aber die arme Kirche - Bergoglio wollte ja eine arme Kirche - hat nun wohl genau das erreicht. Zum Schämen!