Conde_Barroco
Auf schwedisch:

"Drick av den alla, detta är mitt blod, förbundsblodet som blir utgjutet för många till syndernas förlåtelse"
"för många" = für viele. Da gibt es auch keine Ausnahme.

Alle= alla

Manchmal wird noch ein "er" drangehängt. Das bedeutet "euch" also für euch, jene die im Kirchenraum versammelt sind (nochmal zur Verdeutlichung für die etwas Unkundigen).

Anscheinend ist die deutsche …More
Auf schwedisch:

"Drick av den alla, detta är mitt blod, förbundsblodet som blir utgjutet för många till syndernas förlåtelse"
"för många" = für viele. Da gibt es auch keine Ausnahme.

Alle= alla

Manchmal wird noch ein "er" drangehängt. Das bedeutet "euch" also für euch, jene die im Kirchenraum versammelt sind (nochmal zur Verdeutlichung für die etwas Unkundigen).

Anscheinend ist die deutsche Version weit und breit die einzige, die sich nicht an die Weisung der katholischen Kirche hält, oder wie?
Sogar die Diaspora-Kirche in Skandinavien hält sich an das "für viele"

Alle, oder "alla" wird nur am Anfang erwähnt. Es heißt: "Trinket ihr alle davon"

Ich verstehe einfach das Problem nicht. Der Papst wünscht, dass für viele gesagt wird. Warum wird dem nicht einfach nachgekommen? Weiss man es denn besser als unser heiliger Vater?
Klatscher
Gelobt sei Jesus Christus. In Ewigkeit. Amen.
cantate
... und dann in Freiburg selbst das "für alle" vor 100.000 Gläubigen gesprochen ...
Apollonia
"Das Latein fand ich etwas überflüssig. "

Nun, ich fand den lateinischen Part rund um die Wandlung sehr vielsagend. Nachdem sich die Deutschen Bischöfe geweigert hatten, die Messtexte, vor allem die Wandlungsworte "pro multis", also für viele und nicht für alle, zu ändern, hat unser Papst sie dezent darauf hingewiesen, daß sie Teil der Weltkirche sind...
Latina
ja,es war großartig und mir hat die rede von EB Woelki auch sehr gefallen
kircheundkatechese
Was ich bemerkenswert fand: Bei der Rede von Erzbischof Woelki wurde dieser immer wieder durch langanhaltenden Beifall unterbrochen, so daß der Papst aufstehen "mußte" und sich durch sonst von ihm ungewohntes ausdruckstarkes Winken zu uns dankbar und gerührt zeigte. Das Olymbiastadion war gewissermaßen eine "Gegendemonstration" gegen all die medialen Einseitigkeiten und Extreme, die bis dahein (…More
Was ich bemerkenswert fand: Bei der Rede von Erzbischof Woelki wurde dieser immer wieder durch langanhaltenden Beifall unterbrochen, so daß der Papst aufstehen "mußte" und sich durch sonst von ihm ungewohntes ausdruckstarkes Winken zu uns dankbar und gerührt zeigte. Das Olymbiastadion war gewissermaßen eine "Gegendemonstration" gegen all die medialen Einseitigkeiten und Extreme, die bis dahein (und leider heute weiter) über Bildschirme und Zeitungsseiten flogen und fliegen. Das Latein fand ich etwas überflüssig. Obwohl ich Latein kann, fühlte ich mich in diesen Passagen ausgeschlossen und habe nicht verstanden, warum das - angesichts der Massen Deutscher - sein mußte. Aber na ja ... Es hat dem Gesamterlebnis keinen Abbruch getan. Es war großartig!