05:04
Grosse Trauer über den Tod von Victoria Mary Thorn Grosse Trauer. Die katholische Lebensschutz-Heldin Victoria Thorn, Gründerin des Projekts Rachel, das Abtreibungsmüttern Heilung anbietet, ist in …More
Grosse Trauer über den Tod von Victoria Mary Thorn

Grosse Trauer. Die katholische Lebensschutz-Heldin Victoria Thorn, Gründerin des Projekts Rachel, das Abtreibungsmüttern Heilung anbietet, ist in der Osteroktav 72jährig unerwartet verstorben. Sie hinterlässt ihren Mann William, sechs Kinder und 17 Enkel. Nicht nur Lebensschutzorganisationen trauern. Sogar die von Franziskus in ihr Gegenteil verkehrte „Päpstliche Akademie für das Leben“ kommt nicht umhin, Thorn für ihr Lebenszeugnis zu danken. Erzbischof Jerome Listecki von Milwaukee, für dessen Diözese Thorn arbeitete und wo sie wohnte, sagte, Thorn habe Rachel im Alleingang und aus dem Nichts geschaffen. Pro-Life Wisconsin schrieb, dass Rachel mehr Mütter zur Heilung nach einer Abtreibung geführt hat, als sonst jemand auf dieser Erde.

Wie alles begann

Der Anfang. Als Victoria Thorn eine Jugendliche war, erzählte ihr eine enge Freundin, schwanger gewesen und auf Betreiben ihrer Mutter eine Abtreibung durchgeführt zu haben. Thorn bemühte sich um die schwer leidende Freundin, so gut sie konnte. Es war für Thorn eine lebensverändernde Erfahrung, zu sehen, welch traumatische Erfahrung die Abtreibung für eine Mutter bedeutet.

Viele Länder übernahmen Heilprogramm

Ein Lauffeuer. Das inzwischen international gewordene Projekt Rachel merkte bald, dass nicht nur Abtreibungsmütter der Hilfe bedürfen, sondern auch andere Verwandte, die in eine Abtreibung verstrickt sind. Thorn sagte, dass sich ihre Arbeit auf der ganzen Welt wie ein Lauffeuer verbreitete.

Promiskuität funktioniert biologisch nicht

Promiskuität. Gloria.tv filmte 2009 mehrere explosive Interviews mit Thorn. Sie berichtet darin von Vätern, die noch vor den Müttern wussten, dass eine Schwangerschaft unterwegs war. Vor Gloria.tv erklärt Thorn, dass Promiskuität nie ohne Folgen bleibt und dass das sogar physiologisch unmöglich ist. Denn das Gehirn produziere Bindungshormone, auch bei jenen die nur flüchtige Lust suchen. Der Frauenkörper brauche sechs Monate, um sich an das Gen-Material eines Mannes zu gewöhnen und diesen biologisch als den eigenen Partner zu erkennen. Auch das Immunsystem passe sich an den Sexualpartner an.

„Pille macht die Männer verrückt“

Das Affenexperiment. Thorn warnte vor Gloria.tv vor der chemischen Verhütung. Sie schilderte die Experimente des Anthropologen Lionel Tiger. Er brachte einen männlichen Affen mit drei Affenweibchen auf eine Insel, wo es weitere Affen gab. Doch das Männchen blieb seinen Weibchen treu. Dann wurden die Weibchen auf chemische Verhütung gesetzt. Das Männchen verlor das Interesse an ihnen und suchte auf der Insel nach anderen Affenweibchen. Dann wurden auch diese mit Verhütungsmitteln traktiert. Daraufhin degenerierte das Verhalten des Männchens. Die Spermaproduktion ging zurück. Es begann – was Affen sonst nicht tun - die Weibchen zu vergewaltigen und exzessiv zu masturbieren. Als bei den Affenweibchen die Verhütung abgesetzt wurde, kehrte das Männchen zu einem normalen Verhalten zurück, inklusive der Spermaproduktion. Er masturbierte nicht mehr und wandte sich wieder seinen drei Affenweibchen zu. Thorn erwähnte das Experiment in einem ihrer Vorträge, worauf ein Affenpfleger aus Chicago kommentierte: Das sehen wir bei den Primaten ständig, wenn wir die Weibchen auf Verhütung setzen.

Gott möge Victoria Thorn ihr gutes Werk vergelten und ihr das ewige Lebern schenken.
alfredus
@Ratzi Wehe, wer diesen Kleinen Bösses tut ... ! für den wäre es besser im Meer versenkt zu sein, als die Strafe die ihn erwartet, ewig und für immer zu ertragen ! Gewiss gibt es Schicksale die sich mildernt auswirken können, aber Gedankenlosigkeit, Unglaube und Emanzipation sind in jeder Hinsicht tötlich !
Solimões
Schrecklich diese "Aussprache" Reitschel für Rachel.
Ansonsten guter Beitrag.
Ratzi
Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein um seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist. [Mk 9,42-48]