Warschauer Kardinal "toleriert" homosexuelle Konkubinate
Seiner Meinung nach sollten Homosexuelle ihr Konkubinat eintragen lassen können, ohne diese Beziehung mit der Ehe gleichzusetzen, sagte der Kardinal am Mittwochabend gegenüber PolsatNews.pl.
Das polnische Regime ist gerade dabei, das homosexuelle Konkubinat zivilrechtlich anzuerkennen. Nycz muss wissen, dass solche Gesetze immer zu "homosexuellen Staatsehen" führen, einschließlich der Adoption von Kindern.
Die Kirche "wird sich nicht an der Ausarbeitung des Gesetzes beteiligen oder sich einmischen", sagte Kardinal Nycz. Er forderte eine "gewisse Toleranz" (= Duldung) seitens der Kirche für den Wunsch [einiger] Homosexueller [aber nicht z.B. von Geschwistern], Privilegien vom Staat zu erhalten.
Am Donnerstag versuchte ein Sprecher der Erzdiözese Warschau, den Schaden zu begrenzen.
Die [unterstützende] Erklärung von Kardinal Nycz zu homosexuellen Konkubinaten sollte nicht als Unterstützung für dieses Gesetz interpretiert werden. Homosexuelle Partnerschaften "bleiben moralisch inakzeptabel - es ist eine Sünde".
Bild: Kazimierz Nycz © Michał Józefaciuk / Kancelaria Senatu, CC BY-NC-ND, AI-Übersetzung