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Jesuitenkirche in Köln: "Wir zeigen alles außer religiöser Kunst"

Die von Jesuiten geführte Kirche St. Peter in Köln, in der die Eucharistie gefeiert wird, ist seit Jahrzehnten eine "Kunststation".

Guido Schlimbach, der zuständige Theologe, sagte am 2. Juli gegenüber Katholisch.de, dass die ausgestellte Kunst nicht dazu gedacht sei, den Glauben zu illustrieren: "Das können Sie in jeder anderen Kirche zeigen. Das interessiert uns überhaupt nicht."

Auf die Frage, ob jedes Kunstwerk in einer Kirche ausgestellt werden könne, antwortete Schlimbach negativ: "Wir würden zum Beispiel keine religiösen Kunstwerke in St. Peter ausstellen. Das ist eigentlich ein Ausschlusskriterium für uns."

Die Kirche ist frei von Einrichtungsgegenständen wie Kirchenbänken und die Religion ist kaum präsent. Die Besucher sind angeblich beeindruckt von der Architektur und "der spürbaren Andersartigkeit dieses leeren Raums".

Bild: © wikicommons CC BY-SA, AI-Übersetzung
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Salzburger

Theologe in Kunststation: Religiöse Werke würden …

Salzburger

Der BeFragte hat recht, daß "Kunst nicht verzweck"t werden darf - sofern wir Menschlein der Zweck wären (zu unsrer BeLehrung oder UnterHaltung usw.); doch gerade, weil "das Beschenkende, das Beglückende dabei ist ja, dass sie [=Kunst] eine Realität vermittelt, die weit darüber hinaus geht", gibt es keine Kunst ohne GOTTesErLebnis - wie die GOTTlose und somit kunstlose Moderne beweist. (Wenngleich selbst die demokratische AntiKunst noch zumindest den Sinn hat, den Teufel zu verraten.)

Salzburger

"Die Krise des Christentums im 19. Jahrhundert hat tausend religiöse Simulakren und eine authentische Religion hervorgebracht: die Kunst. Eine Religion, die schließlich fehlschlug, da ihre Adepten nicht begriffen, daß die Kunst nicht Gott, sondern Prophet gewesen ist. Dennoch sollten wir nicht die Theologie der Patres der ästhetischen Kirche mit der kaufmännischen Predigt der agnostischen Seminaristen zeitgenössischer Kunst verwechseln." (GOMEZ DAVILA)

martin

Mittlerweile ist es so, das, wenn ich Jesuiten höre an Häretiker denke

michael7

Leerer Raum, leere Herzen, leere Köpfe? ("Kirche" von angeblichen "Kirchenmännern" heute? Aber wohl kaum mehr die Kirche Jesu!).

niclaas

Wenn er schon keine religiöse Kunst zeigt, so akzeptiert er doch seinen Unterhalt aus einem religiösen Kontext.

Werte

Das Kreuzbild von Rubens wird sogar abgedeckt für die Leere

Die Bärin

Was Schlimbach aus "St. Peter" in Köln macht ist schrecklich. Es zeigt vor allem, dass er KEIN Theologe ist, sondern das Gegenteil!