Übersetzung des Berichts von Joseph Shaw über die demographische Zusammensetzung der traditionellen Gläubigen. Quelle sind die Antworten der weltweiten Umfrage der Internationalen Una Voce Föderation (FIUV).
Eva

PRO MISSA TRIDENTINA - Aktuell

Die Foederatio Internationalis Una Voce (FIUV oder Internationale Una Voce Föderation) hat dem Heiligen Stuhl kürzlich einen Bericht über die …
Daniel D. D.
Viele haben hier nicht verstanden, dass der Ritus nicht die Kirche retten wird. Die Kirche befindet sich in einer Glaubenskrise. Das ist der Punkt. Die Liturgie spielt eine wichtige Rolle, aber das Hauptproblem ist der Verlust an Glaubenssubstanz.
Die Liturgie setzt den Glauben voraus, aber sie schafft ihn nicht. Das haben Lefebvre und Co. nicht verstanden.
Magee
"Die Liturgie setzt den Glauben voraus, aber sie schafft ihn nicht." Da würde ich Ihnen aber rundweg widersprechen. Es gibt zahllose Beispiele, gerade von Künstlern und Intellektuellen, die vor dem Konzil durch die Berührung mit der katholischen Liturgie überhaupt erst zum Glauben fanden oder zur katholischen Kirche konvertierten. Und nach dem alten katholischen Grundsatz lex credendi lex orandi…More
"Die Liturgie setzt den Glauben voraus, aber sie schafft ihn nicht." Da würde ich Ihnen aber rundweg widersprechen. Es gibt zahllose Beispiele, gerade von Künstlern und Intellektuellen, die vor dem Konzil durch die Berührung mit der katholischen Liturgie überhaupt erst zum Glauben fanden oder zur katholischen Kirche konvertierten. Und nach dem alten katholischen Grundsatz lex credendi lex orandi durchdringen und befördern sich Glaube und Liturgie immer wechselseitig. Daher auch der totale, massenhafte Abfall vom Glauben mit der Einführung des NOM.
Daniel D. D.
Präziser formuliert bekamen diese Künstler einen Anstoß zur Konversion, aber der Glaube wurde dadurch nicht geschaffen. Da muss ich Ihnen widersprechen.
Magee
Liturgie kann Glauben hervorbringen, weil in ihr und durch sie die unmittelbare Gottesbegegnung ermöglicht wird: Cor ad cor loquitur.
Moselanus
Das Gesetz des Betens stellt das Gesetz des Glaubens auf, heißt es nicht umsonst in der ursprünglichen Fassung des berühmten Grundsatzes, nicht oder erst sekundär auch umgekehrt. Liturgie ist der gefeierte Glaube. Deswegen die wesentliche Unverfügbarkeit des Kultes.
Moselanus
@Pretorius: Welche Neuauflage meinen Sie? Die Editio typica von 1962? Stimmt. Hat große Nachteile. Im wesentlichen war das aber alles schon seit 1911 beabsichtigt und lag unter Pius XII. fertig vor. Johannes XXIII. hat es nur aus Verehrung für seinen Vorgänger in Kraft gesetzt. Wer ganz sichergehen will, müsste die Liturgie so feiern, wie sie beim Tode Leos XIII. war, höchstens aber bei …More
@Pretorius: Welche Neuauflage meinen Sie? Die Editio typica von 1962? Stimmt. Hat große Nachteile. Im wesentlichen war das aber alles schon seit 1911 beabsichtigt und lag unter Pius XII. fertig vor. Johannes XXIII. hat es nur aus Verehrung für seinen Vorgänger in Kraft gesetzt. Wer ganz sichergehen will, müsste die Liturgie so feiern, wie sie beim Tode Leos XIII. war, höchstens aber bei demjenigen von Pius XI. Weil Benedikt XV. 1920 auch nur veröffentlicht hat, was Pius X. für das Missale verfügt hatte, dabei aber noch nicht besonders weit gekommen war (anders als beim Brevier!). Aber selbst 1962 war die liturgische Substanz noch weitgehend intakt. Eine künftige Reform sollte grundsätzlich auf den Stand von 1920 zurückkehren, was nicht unbedingt jede Einzelheit umfassen muss. Aber so eine Reform kann man nicht eigenmächtig vollziehen.
Pretorius
Die Aktuelle welche nicht von 1962 stammt logischerweise. Moselanus Sie bringen da wieder einiges durcheinander, bitte lassen Sie es. Sie sind wie so oft der Überzeugung auf alles eine belehrende sowie korrigierende Antwort haben zu müssen mit Ihren Angaben welche oft weit her geholt sind. Trotzdem danke für den Versuch
Moselanus
Dann haben Sie aber nicht verstanden, worüber der Bericht handelt, den Sie kommentiert haben. Darin geht es nämlich um die Liturgie von 1962. Nicht um die nachkonziliare Liturgie allgemein oder speziell um die Messe Pauls VI., @Pretorius.
Ottaviani
können Sie das begründen oder fantasieren Sie nur vor sich hin
Pretorius
Es ist schwer zu vermuten dass diese Neuauflage sehr und zu Ungunsten der wahren lateinischen Messe verändert worden ist, also unbrauchbar und Bergoglio konform