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Papst in Spanien: Nein zu Polarisierung, Ja zum Frieden
Leo XIV. hat Politik und Gesellschaft in Spanien dazu aufgerufen, der „Kultur der Konfrontation“ eine Absage zu erteilen. Zugleich lobte er den Einsatz Spaniens für Frieden und Völkerrecht.

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Royal Family Welcomes Pope Leo at Madrid Palace | Shalom World News
Pope Leo received a majestic state welcome at Madrid's Royal Palace on Saturday, marking the start of his historic, week-long apostolic visit to Spain. The Pontiff was greeted with a formal military honour guard in the palace courtyard, presided over by King Felipe VI and Queen Letizia. In a significant moment for the Spanish monarchy, the royal couple was joined by their daughters, Princess Leonor and Infanta Sofía, marking the sisters' first official audience with a Pope as adults. Following the grand ceremonial reception, the Holy Father met privately with the royal family before addressing members of civil society and the diplomatic corps. The majestic palace arrival kicked off a busy seven-day itinerary that will see the Pope travel across Madrid, Barcelona, and the Canary Islands.

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Papst in Spanien: Nein zu Polarisierung, Ja zum Frieden
Leo XIV. hat Politik und Gesellschaft in Spanien dazu aufgerufen, der „Kultur der Konfrontation“ eine Absage zu erteilen. Zugleich lobte er den Einsatz Spaniens für Frieden und Völkerrecht.

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Papst in Spanien: Nein zu Polarisierung, Ja zum …
Samstagmittag im „Palacio Real“, dem Königspalast von Madrid: Kurz nach seiner Ankunft in Spanien, das er bis zum 12. Juni bereisen will, trifft der Papst auf die politische und gesellschaftliche Elite des Landes sowie auf Diplomaten. In seiner ersten großen Rede im Beisein von König Felipe VI. und dem sozialistischen Regierungschef Pedro Sánchez erinnert der Gast aus Rom zunächst an „die uralte Verbindung zwischen dem christlichen Glauben und diesem Land“. Und er lobt seine Gastgeber: „Es ist ein Volk voller Leidenschaft, das das Leben liebt und dies auch zeigt!“
Für „Prozesse der Läuterung und Versöhnung“
Doch schon im zweiten Absatz seiner Rede wirbt Leo „um eine tiefere Versöhnung und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kräften“ in Spanien, spricht von nötigen „Prozessen der Läuterung und Versöhnung“, vom Imperativ des Dialogs. Er beklagt die Orientierungslosigkeit vieler Menschen angesichts der Umbrüche unserer Epoche und stellt fest: „Unsere Zeit, die scheinbar von schrecklichen Ungleichgewichten und Konflikten erschüttert wird, schreit in ihrem Innersten nach Frieden...“
„Heute scheint die Versuchung, durch das Schüren von Polarisierungen an Popularität zu gewinnen, eher zu wachsen als abzunehmen; die Menschenwürde wird weiterhin verletzt. Deshalb brauchen wir Kultur, Innerlichkeit, eine freie und qualitativ hochwertige Bildung, wir brauchen Transzendenz. … Die katholische Kirche steht im Dienst dieses Verlangens des menschlichen Herzens. Nicht aufdringlich, sondern indem sie das Evangelium bezeugt...“
„Wir müssen jenen identitären Ansätzen entfliehen, die alles zu erklären scheinen, aber die Welt mit Gespenstern und Feinden bevölkern“
Es ist die neunte Reise eines Papstes nach Spanien, und die erste seit anderthalb Jahrzehnten. Außer Madrid wird Leo auch Barcelona und die Kanarischen Inseln besuchen.
(vatican news)