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Wie heiß ist die Hölle? Was Sie noch nie zu fragen wagten…

Vortrag von Prälat Wilhelm Imkamp am 14. Oktober 2017 in Heiligenkreuz. Fachtagung des Instituts RPP.
RudyM
@Nujaa: "Das müßte dann, wie mein link unten zeigt, der Präfekt der Glaubenskongregation Ratzinger verschwiegen haben. Das halte ich für unwahrscheinlich."

Wieso halten Sie das für unwahrscheinlich? Ich gebne @Tradition und Kontinuität recht. Man will uns Wichtiges verschweigen.
Haben Sie sich schon eingehender mit den seit Jahrzehnten laufenden Speculationen über die 3. Botschaft beschäftigt…Mehr
@Nujaa: "Das müßte dann, wie mein link unten zeigt, der Präfekt der Glaubenskongregation Ratzinger verschwiegen haben. Das halte ich für unwahrscheinlich."

Wieso halten Sie das für unwahrscheinlich? Ich gebne @Tradition und Kontinuität recht. Man will uns Wichtiges verschweigen.
Haben Sie sich schon eingehender mit den seit Jahrzehnten laufenden Speculationen über die 3. Botschaft beschäftigt? Es gibt einen excellente Aufstellung auf der anglophonen Wikipedia dazu, die praktisch belegt, dass es noch eine verschwiegene 3. Botschaft gibt. Da ich in diesem Moment nicht viel Zeit habe, gebe ich vorerst eine sehr kurze Übersicht über einige Puncte: Die ersten beiden bekannten Teile (Geheimnisse 1 und 2) sind zum ersten ein Text, der mit den Worten "In Portugal wird das Dogma des Glaubens immer erhalten bleiben etc." endet. Es hieß bis zum Jahr 2000 immer, die 3. Botschaft werde mit dem "etc." fortgesetzt, und viele halten bereits den letzten Satz des 2. Geheimnisses für den ersten Satz des 3. Geheimnisses. Ich schließe mich dieser Meinung an, da dieser Satz inhaltlich nicht zum vorangegangenen Geheimnis passt, und warum sollte Sr. Lucia ein "etc". geschrieben haben, wenn es keine Fortsetzung gäbe?

Zu Cardinal Ratzinger: Glaubenspräfect Ratzinger selbst gab Anfang der 1980er der italienischen Zeitung "Jesus" ein vielbeachtetes Interview, in der er einige Angaben zum 3. Geheimnis macht, die nicht zur bloßen Vision, die im Hl. Jahr 2000 veröffentlicht wurde, passen. Er sprach unter anderem damals "von der Bedeutung der Letzten Dinge" und "von Gefahren, die dem Glauben und Leben der Christen drohen", die in der 3. Botschaft angesprochen wären. Eine Nichtveröffentlichung erfolge "zumindest vorerst nicht", so Cardinal Ratzinger in den frühen 1980ern, um keine Sensationsmacherei zu betreiben.

Und dann ist da noch der berühmte Dr. Malachi Martin, der 1959 zugegegen war, als Secretär Cardinal Beas, als der hl. Johannes XXIII. die 3. Botschaft las, und in einem Radiointerview in den späten 1990ern bestätigte er indirect die Speculation, dass die 3. Botschaft etwas mit der Herrschaft Satans über das Papsttum zu tun habe. Das Interview kann in Englisch auf youtube abgerufen werden.
Die klare Tendenz in der 3.-Geheimnis-Forschung ist, dass die 3. Botschaft, unter anderem, prophezeit, dass es einen großen Glaubensabfall geben werde, in dem auch die höchste Hierarchie der Kirche involviert ist. Es gibt zahlreiche wichtige Würdenträger, die sich dieser Meinung angeschlossen haben.
Wenn es so wäre, dann hätte das Papsttum tatsächlich kein großes Interesse, die 3. Botschaft wirklich zu publicieren. Leider halte ich es für sicher, dass auch der hl. Johannes Paul II. die 3. Botschaft nicht veröffentlichen wollte, oder vielleicht auch nicht konnte, vielleicht wegen Drohungen, vielleicht wegen der Herrschaft Satans über das Papsttum, und das betrifft damit logischerweise dann auch seinen ausführenden Cardinal Ratzinger, der ja auch als Papst später die Möglichkeit gehabt haben müsste, die echte 3. Botschaft in Eigeninitiative bekannt zu machen, es sei denn, er wurde selbst durch irgendwen daran gehindert. Vielleicht ist aber auch Ratzinger selbst ein mutwilliger Vertuscher. Eine 1 bekommt er von mir für seine Amtsführung jedenfalls nicht, ebensowenig die Päpste seit dem Jahr 1960 (mit Ausnahme Johannes Pauls I.).
@RudyM
Besonders dankbar bin ich dem em. Hl. Vater natürlich auch für die officielle Wiederzulassung des überlieferten Ritus'.
Da bin ich mit Ihnen vollkommen derselben Meinung.
Die 3. Botschaft von Fatima ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Ich habe allerdings den deutlichen Eindruck, dass man uns da etwas sehr Wichtiges verschweigen will.
RudyM gefällt das.
RudyM
@Tradition und Kontinuität: »"Das Maß aller Dinge" ist natürlich ein gewaltiger Ausdruck, den Papst Benedikt selbstverständlich nie für sich beanspruchen würde. Ich habe aber ein fast grenzenloses Vertrauen in die Intelligenz und die Glaubenstreue dieses Professors.

»Wenn ich mit Ratzinger in die Irre gehen sollte (was aber höchst unwahrscheinlich ist) wird es mir der Allmächtige hoffentlich …
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@Tradition und Kontinuität: »"Das Maß aller Dinge" ist natürlich ein gewaltiger Ausdruck, den Papst Benedikt selbstverständlich nie für sich beanspruchen würde. Ich habe aber ein fast grenzenloses Vertrauen in die Intelligenz und die Glaubenstreue dieses Professors.

»Wenn ich mit Ratzinger in die Irre gehen sollte (was aber höchst unwahrscheinlich ist) wird es mir der Allmächtige hoffentlich nachsehen.«


Leider kann es mit Benedicts des XVI. Glaubenstreue eben doch nicht so weit her sein, denn sonst hätte er, wie ich schon angesprochen habe, alle seine radicalmodernistischen Frühwerke mit dem Ausdruck des Bedauerns zurückgezogen, anstatt diese auch noch, in einer Art gesammelter Werke, als Papst neu auflegen zu lassen.
Ebenso verurteile ich seine skandalös modernistische Deutung der Berichte der Fátimaseherkinder aufs Schärfste.
Eine derart grenzenlose Huldigung wird der em. Papst deswegen durch mich deshalb niemals erfahren, auch wenn ich sein persönliches, bescheidenes Auftreten durchaus schätze und ich Seine Heiligkeit auch principiell sympathisch finde. Besonders dankbar bin ich dem em. Hl. Vater natürlich auch für die officielle Wiederzulassung des überlieferten Ritus'.
Ich kann ihm allerdings auch nicht nachsehen, dass er an der Leugnung der bloßen Existenz der 3. Botschaft von Fátima, und an der Vertuschung deren Inhalts, seit dem Hl. Jahr 2000 wesentlichen Anteil hat. Wenigstens als Papst hätte er die ernste Verpflichtung gehabt, die 3. Botschaft - die vom Papsttum seit 1960 entgegen Marias Anordnung unter Verschluss gehalten wird - endlich öffentlich zu machen, anstatt sich am himmelschreienden Skandal zu beteiligen, auch noch deren Existenz zu leugnen, und damit jene, die auf deren Existenz beharren, bewusst als wirre Verschwörungstheoretiker abzustempeln (diese Strategie kann ich nur als diabolisch bezeichnen). Sie sehen also, ich bin meilenweit entfernt, Benedict XVI. als großen Sohn der Kirche - gar als "Maß aller Dinge" - anzusehen, trotz meines Respects den ich Seiner Heiligkeit für die mutige Wiederzulassung des überlieferten Ritus' zolle.

Irrtumslosigkeit spricht die Kirche übrigens ausschließlich dem Lehramt der Kirche in endgültigen Fragen zu, sowie den theologischen Aussagen der Hl. Schrift.
@Heilwasser
a) Erlitt Jesus zur Erlösung der Seelen furchtbarste Qualen oder nicht ?
Ja, aber eben, damit die Gerechten in den Himmel kommen können. Draus kann man aber nicht schlussfolgern, dass die Bösen endlos gequält, auch physisch gequält, werden müssen.
b) c) und e) Ja, Gott will alle retten. Ich sehe das so, dass diejenigen, die Gottes Liebesangebot nicht annehmen, dies nach dem Tod …Mehr
@Heilwasser
a) Erlitt Jesus zur Erlösung der Seelen furchtbarste Qualen oder nicht ?
Ja, aber eben, damit die Gerechten in den Himmel kommen können. Draus kann man aber nicht schlussfolgern, dass die Bösen endlos gequält, auch physisch gequält, werden müssen.
b) c) und e) Ja, Gott will alle retten. Ich sehe das so, dass diejenigen, die Gottes Liebesangebot nicht annehmen, dies nach dem Tod schmerzlich und auf ewig bedauern müssen. Das ist alles andere als ein "leichtes Lüftchen", allein schon weil es kaum was Schlimmeres gibt als absolute Hoffnungslosigkeit. Warum aber dieser Glaube an eine endlose körperliche Folter, an Grausamkeiten ohne Ende? Wird Gott in einem endlosen Zorn die Untreuen auf ewig körperlich foltern? Das entspricht nicht meinem Bild eines guten und mitfühlenden Gottes. Keiner von uns armseligen und schlechten Menschen würde seinen Feind auf ewig grausam foltern wollen. Warum sollte also Gott, der an Güte alle Menschen überragt, solche Grausamkeiten veranlassen? Für mich besteht die Hölle aus selbstverschuldeten (und nicht von Gott veranlassten seelischen Leiden wegen des göttlichen Liebesentzugs. Möglicherweise müssen auch physische Leiden, die man anderen zugefügt hat, als körperliche Leiden abgestraft werden. Das aber im Gegensatz zu den seelischen Leiden in zeitlich begrenztem Rahmen. Wer endlich sündigt, der kann nicht endlos bestraft werden. Die Sünde wider den Heiligen Geist hingegen ist, da Gott unendlich ist, auch eine unendliche Sünde, und kann deshalb Ursache einer nie endenden (seelischen) Strafe sein. Damit habe ich für meinen Teil alles zu diesem (unangenehmen) Thema gesagt und werde mich bis auf weiteres dazu nicht mehr äussern..
Heilwasser
@Tradition und Kontinuität
Nur das ist sicher, was alle Kirchenväter aller Zeiten immer
geglaubt haben, kurz: Was alle zu allen Zeiten geglaubt haben.
Das kann ein einziger Theologe nicht aushebeln.

Sie schreiben unten, sie könnten sich nicht vorstellen, dass der Herr
die Seelen überhaupt so quälen lasse.

Derselbe Herr und Gott sagt die ganze Zeit, wie man gerettet wird:
In Seinem gekreuzigten …Mehr
@Tradition und Kontinuität
Nur das ist sicher, was alle Kirchenväter aller Zeiten immer
geglaubt haben, kurz: Was alle zu allen Zeiten geglaubt haben.
Das kann ein einziger Theologe nicht aushebeln.

Sie schreiben unten, sie könnten sich nicht vorstellen, dass der Herr
die Seelen überhaupt so quälen lasse.

Derselbe Herr und Gott sagt die ganze Zeit, wie man gerettet wird:
In Seinem gekreuzigten Sohn, der selbst fürchterlich gequält wurde.

Ein paar Fragen:
a) Erlitt Jesus zur Erlösung der Seelen furchtbarste Qualen oder nicht ?
b) Wünscht sich nun der Schöpfer, dass man die Erlösung in Jesus
Christus annimmt, oder nicht ?
c) Sagt der Herr, dass ein einziger demütiger Reueakt über seine
Sünden die Seele rettet oder nicht ? (Es könnte nicht leichter für uns sein,
während sich Jesus das allerschwierigste Leid auflud.)
d) Bettelt der Herr nicht die ganze Zeit flehentlich um die Reue
der Seelen und die Hinkehr in Liebe zu Jesus ?

Zum Verständnis der Höllenqualen:
Jeder, der Jesus und damit die vom Vater angebotene Erlösung (von der
Hölle, wovor sonst) nicht annehmen will, obwohl Jesus selbst dafür
Höllenqualen auf sich genommen hat, der hat leider die Hölle verdient.
Das ist gerecht. Wer die Sünde wählt, wählt die Beleidigung Jesu und
Gottes. Ein solcher verschmäht die unendliche Liebe Gottes, die unend-
liche Liebe Christi am Kreuz und legt sich mit der Allmacht Gottes an.
Ein solcher fordert den Zorn Gottes heraus.
Warum soll also die Hölle ein leichtes Lüftchen sein ?

Könnten Sie bitte a) bis d) beantworten ? Herzlichen Dank.
@RudyM M
Ich kann Sie verstehen, dass Sie meinen Enthusiasmus etwas dämpfen wollen. "Das Maß aller Dinge" ist natürlich ein gewaltiger Ausdruck, den Papst Benedikt selbstverständlich nie für sich beanspruchen würde. Ich habe aber ein fast grenzenloses Vertrauen in die Intelligenz und die Glaubenstreue dieses Professors. Als gläubiger Katholik brauche ich einfach eine Person, an der ich mich …Mehr
@RudyM M
Ich kann Sie verstehen, dass Sie meinen Enthusiasmus etwas dämpfen wollen. "Das Maß aller Dinge" ist natürlich ein gewaltiger Ausdruck, den Papst Benedikt selbstverständlich nie für sich beanspruchen würde. Ich habe aber ein fast grenzenloses Vertrauen in die Intelligenz und die Glaubenstreue dieses Professors. Als gläubiger Katholik brauche ich einfach eine Person, an der ich mich orientieren kann. Und das ist weder der augenblickliche Papst mit seinem Revolutionsdrang, noch die FSSPX (hier stellvertretend für eine gewisse Form der Tradition), die auch gute Reformen nicht akzeptieren will. Wenn ich mit Ratzinger in die Irre gehen sollte (was aber höchst unwahrscheinlich ist) wird es mir der Allmächtige hoffentlich nachsehen.
RudyM
@Tradition und Kontinuität: "Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Ich durch Sie erfahren durfte, dass Josef Ratzinger meine Sicht der Fatima-Vision teilt. Mir war das, selbst als guter Kenner der Ratzinger-Schriften und als Fan des Papa Emeritus bislang nicht bekannt. Jetzt weiss ich, dass ich recht habe mit meiner Skepsis, denn Ratzinger ist für mich in theologischen und religiösen Fragen das Maß …Mehr
@Tradition und Kontinuität: "Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Ich durch Sie erfahren durfte, dass Josef Ratzinger meine Sicht der Fatima-Vision teilt. Mir war das, selbst als guter Kenner der Ratzinger-Schriften und als Fan des Papa Emeritus bislang nicht bekannt. Jetzt weiss ich, dass ich recht habe mit meiner Skepsis, denn Ratzinger ist für mich in theologischen und religiösen Fragen das Maß aller Dinge."

Skeptisch bin ich selbst auch, allerdings vor allem gegen Modernisten, und gegen jene, die nicht im Einklang mit der Tradition der Kirche lehren, und darum natürlich auch gegen Prof. Joseph Ratzinger (mit seiner bekannt zutiefst radicalmodernistischen Lehrgeschichte), auch wenn er der Würde nach ein emeritierter Papst ist, und mit "Heiligkeit" anzusprechen ist.
Was soll es allerdings bedeuten, dass Sie nun "wüssten", dass Sie mit Ihrer Skepsis "recht hätten", bloß weil irgendein deutscher Professor, der überhaupt nicht sagen kann, was die Fátimakinder gesehen haben (selbst wenn er Cardinal und sogar Papst war), aufgrund seiner akademischen "Überlegenheit" behauptet, er wüsste es besser als die Seherkinder selbst?
Ich denke jedoch, dass selbst der em. Papst - trotz mancher selbstgefälliger modernistischer Theorien - zumindest bescheiden genug wäre, um zurecht den Anspruch zurückzuweisen, er könnte als einfacher Mensch für die Kirche "das Maß aller Dinge" sein, wie Sie sich versteigen zu behaupten. Das Maß aller Dinge sollte in der Kirche natürlich Christus sein - und Er ist es natürlich auch -, Der uns bis heute durch das Lehramt der Kirche lehrt - und nicht irgendein modernistischer Professor aus Deutschland, selbst wenn er Cardinal und Papst war, und der heute zumindest die Würde eines emeritierten Papstes trägt.
@RudyM M
Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Ich durch Sie erfahren durfte, dass Josef Ratzinger meine Sicht der Fatima-Vision teilt. Mir war das, selbst als guter Kenner der Ratzinger-Schriften und als Fan des Papa Emeritus bislang nicht bekannt. Jetzt weiss ich, dass ich recht habe mit meiner Skepsis, denn Ratzinger ist für mich in theologischen und religiösen Fragen das Maß aller Dinge.
RudyM
@Tradition und Kontinuität: "@Winfried »Ja, aber genau diese Vision ist sehr umstritten. Möglicherweise "verarbeiteten" die Kinder Bilder, die man ihnen, gemäß der damaligen Pädagogik, im Religionsunterricht geschildert hatte. Ein Gott, der seine Geschöpfe, auch die untreuen, so quält oder quälen lässt, ist für mich absolut unvorstellbar. Deshalb habe ich auch Bedenken gegenüber Fatima, …Mehr
@Tradition und Kontinuität: "@Winfried »Ja, aber genau diese Vision ist sehr umstritten. Möglicherweise "verarbeiteten" die Kinder Bilder, die man ihnen, gemäß der damaligen Pädagogik, im Religionsunterricht geschildert hatte. Ein Gott, der seine Geschöpfe, auch die untreuen, so quält oder quälen lässt, ist für mich absolut unvorstellbar. Deshalb habe ich auch Bedenken gegenüber Fatima, jedenfalls was die Höllenvision betrifft. Und ich kann Ihnen versichern: mit diesen Bedenken stehe ich nicht allein."«

Vertreter der lefebvrianisch-traditionalistischen Piusbruderschaft haben diese unhaltbaren, subjectiven Bedenken zurecht und dankenswerterweise mit den Worten gebrandmarkt, dass hier mit der Fátimaoffenbarung skandalöserweise so umgegangen wird, so wie Modernisten mit der Hl. Schrift umgehen. Die Piusbrüder schrieben diese Kritik damals mit ausdrücklichem Bezug zu Cardinal Ratzinger, der ebenso behauptete, die Fátimakinder hätten irgendwelche "Bilder in frommen Büchern gelesen" und übernommen. Diese Behauptung ist wirklich ärgerniserregend, und ich fühle mich von solchen subjectiv-modernistischen Überlegungen ernsthaft abgestoßen. "Umstritten"! Für Modernisten ist doch alles an unserem Glauben, das ihnen nicht passt, "umstritten", weil Christus eben generell in der gottlosen Welt "umstritten" ist, das heißt auf gut Deutsch, dass Er und Seine göttliche Lehre von der gottlosen Welt abgelehnt werden.

Alles, was irgendjemandem, ohne jegliche Begründung nicht passt, wird zur "Dichtung" erklärt. Ich kenne modernistische Schriftexegesebücher gut genug, um zu sagen, dass von diesen einfach willkürlich Schriftstellen, die dem jeweiligen Autor nicht in den Kram passen, genommen werden, um eben zur "rédactionellen Dichtung" erklärt zu werden.

Es erstaunt mich nicht wirklich, dass selbst ein Cardinal Ratzinger zu solch unhaltbaren, modernistischen Interpretationen greift, denn der frühe Professor Ratzinger war wahrhaft ein radicaler Modernist. Erst in späteren Jahren entschärfte Prof. Ratzinger seine Ansichten, und näherte sich dem Lehramt der Kirche an, ohne jedoch seine früheren modernistischen Schriften zu widerrufen. Leider muss man zuungunsten Joseph Ratzingers sogar sagen, dass dieser seine besonders häretischen Frühwerke auch noch als Papst neu auflegen ließ, anstatt diese in Demut zurückzuziehen. Ich habe niemals zu jenen gehört, die Joseph Ratzinger zu einem sogenannten "Mozart der Theologie" hochstilisierten. Er war Professor, spricht zweifellos eine wunderschöne akademische Sprache, und er wurde Papst, deshalb sein hohes Ansehen auch als Theologe. Diese Lebensstationen sollten einem rechtgläubigen Katholiken jedoch keineswegs ausreichen, um einen mittelmäßigen modernistischen Theologen zu einem "Idol der Theologie" zu erheben. Da Joseph Ratzinger, der em. Papst Benedict XVI., seine häretischen Werke nie zurückgezogen hat, muss man ehrlicherweise sagen, dass es mit Joseph Ratzingers Theologie nicht so weit her sein kann, trotz einiger richtiger Einsichten zur Kirche, die er manchmal hat. Joseph Ratzingers Modernismus schlägt jedoch gerade in seinen Interpretationen zur Fátimaoffenbarung durch. Vergessen wir nicht, Joseph Ratzinger - Benedict XVI. - ist dieselbe Person, die eine äußerst unrühmliche Rolle in der Vertuschung der 3. Botschaft von Fátima spielt. Seit dem Hl. Jahr 2000, seit der Veröffentlichung der Vision des 3. Geheimnisses im Auftrag des hl. Johannes Paul II., wird sogar die Existenz der eigentlichen 3. Botschaft von Fátima geleugnet, und Joseph Ratzinger hat als Glaubenspräfect des hl. Johannes Paul II. und als Papst der Jahre 2005 - 2013 wesentlichen Anteil daran. Er wird immer mit dieser Schuld leben müssen, und als solch Schuldigen sollten ihn die Verehrer U. L. Frau von Fátima auch benennen. Benedict XVI. hat einfach keinen echten Respect gegenüber U. L. Frau von Fátima, so muss man es offen aussprechen, und Benedict XVI. steht damit zu seiner Schande fast lückenlos in einer Reihe mit fast sämtlichen Päpsten seit dem hl. Johannes XXIII. (der ja verantwortlich ist, das die 3. Botschaft von Fátima 1960 nicht veröffentlicht wurde.), mit Ausnahme Johannes Pauls I., der zu kurz regierte, um an der Verschwörung gegen die 3. Botschaft von Fátima schuldig zu werden.
@Winfried
Ja, aber genau diese Vision ist sehr umstritten. Möglicherweise "verarbeiteten" die Kinder Bilder, die man ihnen, gemäß der damaligen Pädagogik, im Religionsunterricht geschildert hatte. Ein Gott, der seine Geschöpfe, auch die untreuen, so quält oder quälen lässt, ist für mich absolut unvorstellbar. Deshalb habe ich auch Bedenken gegenüber Fatima, jedenfalls was die Höllenvision …Mehr
@Winfried
Ja, aber genau diese Vision ist sehr umstritten. Möglicherweise "verarbeiteten" die Kinder Bilder, die man ihnen, gemäß der damaligen Pädagogik, im Religionsunterricht geschildert hatte. Ein Gott, der seine Geschöpfe, auch die untreuen, so quält oder quälen lässt, ist für mich absolut unvorstellbar. Deshalb habe ich auch Bedenken gegenüber Fatima, jedenfalls was die Höllenvision betrifft. Und ich kann Ihnen versichern: mit diesen Bedenken stehe ich nicht allein.
Und natürlich haben die Menschen nach dem Jüngsten Gericht einen Körper. Was sollte die Auferstehung der Toten denn sonst bedeuten, die Seele braucht ja aufzuerstehen, da sie unsterblich ist. Außerdem, ein Mensch der keinen Körper hat, kann logischerweise auch keine physischen Schmerzen empfinden.
Winfried
„Unsere Liebe Frau zeigte uns ein großes Feuermeer, das in der Tiefe der Erde zu sein schien. Eingetaucht in dieses Feuer sahen wir die Teufel und die Seelen, als seien es durchsichtige schwarze oder braune, glühende Kohlen in menschlicher Gestalt. Sie trieben im Feuer dahin, emporgeworfen von den Flammen, die aus ihnen selber zusammen mit Rauchwolken hervorbrachen. Sie fielen nach allen …Mehr
„Unsere Liebe Frau zeigte uns ein großes Feuermeer, das in der Tiefe der Erde zu sein schien. Eingetaucht in dieses Feuer sahen wir die Teufel und die Seelen, als seien es durchsichtige schwarze oder braune, glühende Kohlen in menschlicher Gestalt. Sie trieben im Feuer dahin, emporgeworfen von den Flammen, die aus ihnen selber zusammen mit Rauchwolken hervorbrachen. Sie fielen nach allen Richtungen, wie Funken bei gewaltigen Bränden, ohne Schwere und Gleichgewicht, unter Schmerzensgeheul und Verzweiflungsschreien, die einen vor Entsetzen erbeben und erstarren ließen. Die Teufel waren gezeichnet durch eine schreckliche und grauenvolle Gestalt von scheußlichen, unbekannten Tieren, aber auch sie waren durchsichtig und schwarz.“
(Hervorhebung von mir)

@Tradition und Kontinuität
Da die Verdammten keinen Körper besitzen, dürfte das Thema "physisch" auch kein Problem sein. Wie es nach dem Jüngsten Gericht sein wird, weiß ich nicht. Jedenfalls haben die Seherkinder die Hölle so gesehen, wie sie die Gottesmutter ihnen gezeigt hat.
RudyM gefällt das.
Heilwasser
@Tradition und Kontinuität
Das Erdinnere hat viele Schichten und ist tatsächlich groß genug,
um diese Seelen dort zu fassen. Sooo viele Menschengenerationen
gibt es nämlich gar nicht.

Wenn das Offenbarungsthema "Feuer der Hölle" in philosophisch diskutabler
Weise gegeben wäre, könnte man über konkrete Vorstellungen diskutieren,
aber das ist wirklich nicht der Fall. Es handelt sich um ein Feuer. …Mehr
@Tradition und Kontinuität
Das Erdinnere hat viele Schichten und ist tatsächlich groß genug,
um diese Seelen dort zu fassen. Sooo viele Menschengenerationen
gibt es nämlich gar nicht.

Wenn das Offenbarungsthema "Feuer der Hölle" in philosophisch diskutabler
Weise gegeben wäre, könnte man über konkrete Vorstellungen diskutieren,
aber das ist wirklich nicht der Fall. Es handelt sich um ein Feuer. Und es wird
gesagt, dass es ein "geistiges Feuer" ist, aber mindestens genauso fühlbar
wie das Feuer im irdischen Leib.

Das "Feuer der Hölle" ist ganz konkret. Viele Arme Seelen durften Heiligen
genau beschreiben, wie es für sie wirklich (also real !) ist: Nämlich noch
viel schlimmer als der Erdenpilger das leibliche Feuer empfindet. Er empfindet
es ja auf Erden auch nur über die Seele, welche den Leib empfinden lässt.
Ohne die Seele würde der Leib gar nichts empfinden. Somit wird verständlich,
dass das geistige Feuer nicht minder spürbar ist oder gar eine philosophische
Denkkonstruktion wäre.

Die Bilder des Mittelalters in den Kirchen sind überhaupt nicht falsch, sondern
sogar ganz exakt richtig. Genauso muss man sich das vorstellen. Wenn heute
im Jahre 2017 Mystiker solche Bilder vom Fegefeuer oder der Hölle bekommen,
ist es ganz genauso: Die Seelen befinden sich in diesem Feuer und zwar
angekettet und können selbst nichts mehr für sich tun. Jene im Fegfeuer können
noch Gebetshilfe von Erdenpilgern bekommen, wodurch sie ein leichteres Feuer
bekommen, weil sie in eine höhere Schicht kommen. Es gibt auch Orte, wo kein
heißes Feuer ist, sondern Kälte, aber das vielleicht ein anderes mal.

Der "Wurm des Gewissens" - nun ja, man sollte eben wissen, dass der Wurm
des Gewissens wirklich so stark sticht, wie wenn Würmer an einem herum-
fressen würden und die Mystiker erzählen es so, dass es in der Hölle wirklich
so empfunden wird. Es gibt auch Beispiele von Toten, die diese Realität anzeigen:
Da war einmal ein Ordensbruder, der sehr unkeusch war. Als er starb (und nicht
bereute), wollten die Ärzte den Leichnam wegbringen lassen, der aber von
lauter Würmern angefressen war. Aus Nase und Mund krochen lauter Würmer
heraus.

Diese angeblichen Bilder bewahrheiten sich oft als viel direkter und realer als
man zunächst annimmt, wenn auch die Hölle von einem geistigen Feuer
entzündet ist. Wenn aber die leibliche Welt ein Gleichnis auf die geistige
ist, kann es so anders nicht sein, weil sie ja ein "Gleichnis" ist. Sie kommt
der geistigen Welt "gleich".
@Heilwasser
Wenn es jetzt auf der Erde Milliarden von Menschen gibt, warum sollen im
Erdinnern nicht auch Milliarden Platz haben ? Das ist ganz und gar nicht" grotesk".

Weil es Generationen und Jahrtausende übergreifend so viele Milliarden wären, dass diese weder auf der Oberfläche, geschweige denn im viel kleineren Innern der Erde Platz finden würden.
Ich glaube schon, dass die Theologie im …Mehr
@Heilwasser
Wenn es jetzt auf der Erde Milliarden von Menschen gibt, warum sollen im
Erdinnern nicht auch Milliarden Platz haben ? Das ist ganz und gar nicht" grotesk".

Weil es Generationen und Jahrtausende übergreifend so viele Milliarden wären, dass diese weder auf der Oberfläche, geschweige denn im viel kleineren Innern der Erde Platz finden würden.
Ich glaube schon, dass die Theologie im Laufe der Zeit verschiedene Interpretationen der Offenbarung geben kann. Könnte es nicht sein, dass das "Feuer der Hölle" ein Bild ist für die verzehrende Sehnsucht nach Gott, der unwiderruflich verloren ist? Und der "Wurm, der sticht", ein Bild für nie endende Gewissensbisse?
Heilwasser
@Tradition und Kontinuität
Danke für Ihre Beantwortung. Ich darf Ihrem Kommentar vermutlich
entnehmen, dass Sie meinen, die Theologie könnte sich ändern.

Die Theologie als wiss. Disziplin verstanden, kann sich in ihren
sicheren Inhalten niemals ändern, weil sie von der Gottrede,
welche offenbart ist, ausgeht
. Es handelt sich um vom Schöpfer
selbst vorgegebenes Wissen, das im Laufe der Jahrhund…Mehr
@Tradition und Kontinuität
Danke für Ihre Beantwortung. Ich darf Ihrem Kommentar vermutlich
entnehmen, dass Sie meinen, die Theologie könnte sich ändern.

Die Theologie als wiss. Disziplin verstanden, kann sich in ihren
sicheren Inhalten niemals ändern, weil sie von der Gottrede,
welche offenbart ist, ausgeht
. Es handelt sich um vom Schöpfer
selbst vorgegebenes Wissen, das im Laufe der Jahrhunderte
einzelnen auserwählten Personen immer wieder bestätigt wurde.
D.h., dass die Übereinstimmung der Lehre der Kirchenväter unumstößlich
für alle Zeiten gilt.
D.h., dass die Dogmen wirklich in der Wahrheit liegen und zwar für immer.
D.h., dass alle (!) immergültigen Wahrheiten sich nie ändern können.

Das einzige, was fortschreiten kann, ist die Tiefe der Erkenntnis,
aber nicht die Richtigkeit der Erkenntnis. Wenn 2000 Jahre lang
die Heiligen ganz konkret sagen, die Hölle ist eine furchtbare Pein
und zwar nicht metaphorisch, dann kann sich das nicht ändern.
Wenn viele Heilige gleichzeitig sagen, die Hölle ist in der Erde,
kann sich das nicht ändern, usw.. Ausgeschlossen !

.................
Zu Ihren Anmerkungen:
"Lasset die Kleinen zu mir kommen" heißt nicht, dass sie automatisch,
egal welche Sünden sie haben, gerettet werden, denn über "diese Kleinen"
sagt Jesus auch:
Mt 18,6 Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er in der Tiefe des Meeres versenkt würde.

Wenn es so schlimm ist, einen von den Kleinen zu verführen, sodass diese vom rechten
Weg abkommen und sich der Sünde zuwenden, kann das nur daran liegen, weil sie eben
durch die Sünde verloren gehen können.

Daher gilt wie immer:
Mk 16,16 Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.

Glaube und Taufe ist notwendig. Ohne Taufe kommt niemand ins Himmelreich.
Absolut niemand. Ungetauft gestorbene Kinder kommen nicht ohne Taufe
zur Anschauung Gottes. Das ist Lehre der Kirche und mystisch gesichert.
Aber dafür gibt es die "Taufe der Ungeborenen", die "Begierdetaufe",
sodass Jesus die Gebete der Kirche auf diese Kinder anwendet, sodass sie
in die Anschauung Gottes kommen. Die Taufe ist also notwendig. Der hl.
Pater Pio hat diese Begierdetaufe der Ungeborenen und ungetauft Gestorbenen
oft gebetet.

Man darf sich das nicht immer so kompliziert vorstellen. Alles hat seinen Sinn.
Man darf nicht an der Lehre verzweifeln, weil man grad nicht verstanden hat,
wie das gehen könnte. Die Lehre der Kirche ist richtig. Bei der Anwendung
gibt es gewisse Geheimnisse, welche dafür sorgen, dass alles absolut gerecht von-
statten geht. Der Herr ist absolut gerecht. Da gibt es überhaupt gar nichts, was
in der Anwendung nicht funktionieren könnte. Man muss es nur richtig auf
das konkrete Beispiel anwenden können.

Fazit:
Kinder können ab einem bestimmten Zeitpunkt sündigen und ab 7 Jahren
schwer sündigen. Ab 7 können sie also theoretisch verloren gehen, je nachdem.
Don Bosco hat es gesehen. Er hatte nicht nur eine Höllenvision, sondern er wurde
von einem Engel an die Pforten der Hölle mitgenommen. Wenn der Herr es
einmal so offenbart, tut er es immer wieder so. Diese Lehre kann sich am grünen
Tisch keinesfalls ändern. Gewisse "Irrtümer" in der Kirchengeschichte sind gewiss
nicht im Bereich der Offenbarung zu finden, sondern dort, wo Menschen etwas
nicht genau wussten oder gewisse Fehler gemacht haben, aber das ist
bis Vat. II in einem sehr sehr geringen Ausmaß vorhanden.

Konkrete Frage an Sie, weil ich Ihren Kommentar an Winfried grade lese:
Wenn es jetzt auf der Erde Milliarden von Menschen gibt, warum sollen im
Erdinnern nicht auch Milliarden Platz haben ? Das ist ganz und gar nicht
"grotesk".
@Winfried
Da sind Bilder, die man interpretieren muss. Zu diesem Zweck haben wir ja Professoren der Theologie. Nun, über manches lässt sich ja streiten. Aber dass sich Milliarden von Menschen im Innern unserer doch recht kleinen Erde herumtummeln, erscheint mir dann doch reichlich grotesk, ja eigentlich unmöglich, rein physisch gesehen.
Winfried
"also diese(r) Ort(e), befindet sich in der Erdkugel, innen drin
Unfassbar, dass es heute noch Menschen gibt, die so was glauben."

@Tradition und Kontinuität
In Fatima hat die Gottesmutter den Kindern die Hölle gezeigt. Sie öffnete ihre Hände, von denen Strahlen ausgingen, und die Kinder konnten die Hölle - im Innern der Erde - sehen.
Nicht umsonst ist auch in Offb von einem Feuersee die Rede, …Mehr
"also diese(r) Ort(e), befindet sich in der Erdkugel, innen drin
Unfassbar, dass es heute noch Menschen gibt, die so was glauben."

@Tradition und Kontinuität
In Fatima hat die Gottesmutter den Kindern die Hölle gezeigt. Sie öffnete ihre Hände, von denen Strahlen ausgingen, und die Kinder konnten die Hölle - im Innern der Erde - sehen.
Nicht umsonst ist auch in Offb von einem Feuersee die Rede, der aus Feuer (glühendem Magma) und brennendem Schwefel (Erdinneres) besteht. Ähnliches gilt auch für viele andere Höllenvisionen. Wie wir uns das konkret vorstellen sollen, und wie dies nach der Auferweckung der Toten, incl. der ewigen Verdammnis der gefallenen Engel (Geistwesen), sein wird, ist eine andere Frage. Die Hölle ist ein Ort, an dem "ewiges Feuer brennnt" und der "Wurm nicht stirbt" (Mk 9,48). Zu sagen, wie dies viele Theologen tun, die Hölle sei lediglich Gottesferne, ist eindeutig zu wenig. Die Behauptung, die Hölle sei leer, stimmt schon gar nicht.
Heilwasser gefällt das.
@Heilwasser
Kinder können nicht in die Hölle kommen und selbstverständlich gelangen auch ungetaufte Kinder zur Anschauung Gottes. Jesus hat gesagt: "Lasset die Kleinen zu mir kommen", aber es ist nicht überliefert, dass er sie zuvor getauft hätte. Es ist unbedingt notwendig, theologisch auf dem neuesten Stand zu argumentieren (Ratzinger!). Was Kirchenväter, und mögen sie noch so verdienstvoll …Mehr
@Heilwasser
Kinder können nicht in die Hölle kommen und selbstverständlich gelangen auch ungetaufte Kinder zur Anschauung Gottes. Jesus hat gesagt: "Lasset die Kleinen zu mir kommen", aber es ist nicht überliefert, dass er sie zuvor getauft hätte. Es ist unbedingt notwendig, theologisch auf dem neuesten Stand zu argumentieren (Ratzinger!). Was Kirchenväter, und mögen sie noch so verdienstvoll sein, gesagt haben, zählt nicht, wenn es von der heutigen Theologie widerlegt wurde. Insofern ist Theologie eine Wissenschaft wie eine andere auch. Es würde ja auch niemandem einfallen, sich in der Medizin prioritär an den Richtlinien des späten Mittelalters oder gar der Antike zu orientieren. Obwohl es auch damals schon wertvolle Erkenntnisse gegeben hat, aber eben auch Irrtümer, die später widerlegt wurden.
Heilwasser
Wenn Augustinus behauptet hat, die ungetauften Kinder,
die sterben, würden auch die "poena sensus" erfahren,
könnte ich das gut verstehen, weil ja ein Kind bis etwa 7
Jahre (voller Vernunftgebrauch) sündigen kann und
danach schwer sündigen kann (d.h. ab 7 wird die schwere
Beleidigung Gottes auch als solche angerechnet).

Ein Kind hat sogar ein sehr scharfes und gut funktionierendes
Gewissen. …Mehr
Wenn Augustinus behauptet hat, die ungetauften Kinder,
die sterben, würden auch die "poena sensus" erfahren,
könnte ich das gut verstehen, weil ja ein Kind bis etwa 7
Jahre (voller Vernunftgebrauch) sündigen kann und
danach schwer sündigen kann (d.h. ab 7 wird die schwere
Beleidigung Gottes auch als solche angerechnet).

Ein Kind hat sogar ein sehr scharfes und gut funktionierendes
Gewissen. Sünde kann auch beim Kind nicht belohnt werden.

Don Bosco hat in seiner Höllenvision gesehen, dass Kinder
in die Hölle kommen können, z.B. wenn sie lügen und nicht
gehorsam sein wollen. Natürlich kommt es auf den Grad
der Bosheit an. Für gewöhnlich hat ein Kind ein gutes Herz,
aber manche sind auch schon als Kind ziemlich boshaft.
Keine Sorge: Jesus möchte alle retten und er sieht auch
das Leben voraus. Es geht sicher keiner verloren, der sich
in späteren Jahren hätte noch bessern können, aber manche
würden sich eben nicht bessern, daher sterben sie schon früher.
Auch das ist ein Akt der Barmherzigkeit Gottes, weil es in der
Hölle unterschiedliche Grade der Pein gibt. Manche kann der
Herr eben nur noch vor der schlimmeren Höllenpein bewahren.

Der Herr unterscheidet natürlich zwischen Gläubigen und
Unwissenden.

Und der Erlöser lässt jedem seinen eigenen Willen.

Man darf bitte nicht vergessen, dass die Erlösung so einfach
ist: Man muss nur seine Sünden bereuen und einen einzigen
wahren, demütigen Akt der Reue machen.

Ist das zuviel verlangt ???

Ich les grad Ihren Kommentar, Tradition und Kontinuität :
Nachdem Sie es doch schon so oft gehört bzw. gelesen haben,
wie können Sie nur auf die Idee kommen, dass die Hölle nicht
in der Erde wäre ? Natürlich ist sie in der Erde, wo sonst ?
Hätten Sie ernsthaft gedacht, Sie sind gescheiter als alle Heiligen
der Kirchengeschichte ? Hätten Sie ernsthaft gedacht, die sog.
"Aufklärung" hat ein wahres Interesse an geistigen Fragen ?
Konkrete Frage: Warum setzen Sie sich nicht mit der Realität
der Hölle in der Erde auseinander ? 2. Frage: Wieso denken Sie,
ausweichen sei eine Lösung ?
Bedenken Sie, im Jenseits wird
es mit absoluter Sicherheit so sein. Da wird es keine Ausweich-
Möglichkeit geben, weil Jesus bei seinem Tod mit seiner
Seele in die Hölle "hinabgestiegen" ist. Das ist ein ganz zentraler
Glaubensartikel, den die Modernisten zwar nicht wahrhaben
wollen, ändern tun sie damit aber nichts.
also diese(r) Ort(e), befindet sich in der Erdkugel, innen drin
Unfassbar, dass es heute noch Menschen gibt, die so was glauben.
Heilwasser
Wie heiß die Hölle ist, möchte keiner erfahren, aber eines ist sicher:
So heiß, wie sie gekocht wurde. Es ist ein Ort der Strafgerechtigkeit
Gottes und er, der Ort, ja genau, "der Ort", genau: verschiedene Orte
der Pein gibt es dort, also diese(r) Ort(e), befindet sich in der Erdkugel,
innen drin (vgl. Röm. Kat., St. Hildegard, Ehrw. Maria v. Agreda, u.a.).

Die "aufgeklärte" Menschheit meint ja,…Mehr
Wie heiß die Hölle ist, möchte keiner erfahren, aber eines ist sicher:
So heiß, wie sie gekocht wurde. Es ist ein Ort der Strafgerechtigkeit
Gottes und er, der Ort, ja genau, "der Ort", genau: verschiedene Orte
der Pein gibt es dort, also diese(r) Ort(e), befindet sich in der Erdkugel,
innen drin (vgl. Röm. Kat., St. Hildegard, Ehrw. Maria v. Agreda, u.a.).

Die "aufgeklärte" Menschheit meint ja, die Hölle verniedlichen, umdeuten
oder ganz leugnen zu können - meist mit einem verschmitzten Lächeln
gegenüber jenen, die noch daran glauben - , aber mal genau nachgedacht:

Wenn es die Hölle nicht gäbe, so wie alle Heiligen glaubten, würde der
Erlösertod keinen Sinn machen. Und genau das zeigt sich bei den
Zweiflern: dass sie den Tod Jesu nicht verstehen, weil sie sich eine
eigene Höllenvorstellung, wenn überhaupt, zusammengezimmert
haben. Aber nein: Der Tod Jesu ist ein geschichtliches Faktum,
und sich damit nicht ernsthaft auseinandersetzen zu wollen, ist
Dummheit und schlimmste Selbsttäuschung.

Nochmal ganz klar:
Jesus Christus hat wirklich eine unfassbar wunderbare Tat begangen,
als Er die Menschen durch seinen Sühnetod und seine Auferstehung
von der ewigen Verdammnis erlöst hat (natürlich nur jene, die Seine
Liebestat annehmen. Er zwingt ja nichts auf.) Wenn Er selbst der Sohn
Gottes war und ist, dann hätte er doch niemals diesen Tod sterben müssen,
wenn die Seelen nicht (!) an die Hölle und den Teufel verloren gehen
könnten.

Wer freut sich denn bitte nicht, dass er aus einem Brunnen gerettet wird,
in den er hineingefallen ist ?
Klaus Elmar Müller
Ein geistvoller, leidenschaftlicher Vortrag! Aber ohne mich mit Hochwürden Herrn Prälaten im geringsten vergleichen zu wollen, hier doch zwei Anmerkungen: 1. Zur Demut Gottes gehört, dass seine beseligende Anschauung von Angesicht zu Angesicht nicht das absorbiert, was noch zum Himmel gehört: die "Gemeinschaft der Heiligen" (Apostolisches Glaubensbekenntnis) und die verklärte Welt (das …Mehr
Ein geistvoller, leidenschaftlicher Vortrag! Aber ohne mich mit Hochwürden Herrn Prälaten im geringsten vergleichen zu wollen, hier doch zwei Anmerkungen: 1. Zur Demut Gottes gehört, dass seine beseligende Anschauung von Angesicht zu Angesicht nicht das absorbiert, was noch zum Himmel gehört: die "Gemeinschaft der Heiligen" (Apostolisches Glaubensbekenntnis) und die verklärte Welt (das himmlische Jerusalem verklärt das irdische Jerusalem). 2. Wenn, wie der hochwürdige Herr Prälat Imkamp uns zitierte, das Feuer der Hölle Gott zum Ursprung hat, dann kann es nur das Liebesfeuer Gottes sein, das die Verdammten verabscheuen und, zöge Gott es liebevoll zurück, doch als qualvolle Erinnerung an die Begegnung mit Gott beim Gericht ewig bleiben wird.
intellego1
Danke für das Einstellen dieses Vortrages. Super.
Eugenia-Sarto
@pio molaioni Dem stimme ich natürlich zu. Nur: Ist die neue Messe eine wirkliche Liturgie? Ich bezweifle das.
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Raffi2211
Und eines ist mir leider auch aufgefallen.

Jesus ist gekommen damit alle menschen gerettet werden,die sein opfer annehmen.
Also nicht jeder Mensch.
Joh 3:16: "Denn so sehr liebte Gott die Welt, daß er seinen eingeborenen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengehe, sondern ewiges Leben habe."

Mt 26:27-28: "Und er nahm einen Kelch, sagte Dank, gab ihnen und sprach: "Trinket …Mehr
Und eines ist mir leider auch aufgefallen.

Jesus ist gekommen damit alle menschen gerettet werden,die sein opfer annehmen.
Also nicht jeder Mensch.
Joh 3:16: "Denn so sehr liebte Gott die Welt, daß er seinen eingeborenen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengehe, sondern ewiges Leben habe."

Mt 26:27-28: "Und er nahm einen Kelch, sagte Dank, gab ihnen und sprach: "Trinket alle daraus, denn dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden (2Mos 24,8)."

Für die vielen!

Aller menschen in der möglichkeit .
Aber nicht für die, die es nicht annehmen.

Muslime können nicht gerettet werden,denn sie leugnen den Sohn.
1Joh 2:23: "Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater."
Raffi2211
Also, einen satz passt nicht ganz.
Laut Evangelium.,Jesu worte ist doch jemand sicher in der Hölle.

Danke an meinen Freund Marcellus, der mich darauf aufmerksam gemacht hat.

Mt 26:24: "Der Menschensohn geht zwar hin, wie geschrieben steht von ihm, doch wehe jenem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird; besser wäre es ihm, er wäre nicht geboren - jener Mensch.""

Ich denke das ist …Mehr
Also, einen satz passt nicht ganz.
Laut Evangelium.,Jesu worte ist doch jemand sicher in der Hölle.

Danke an meinen Freund Marcellus, der mich darauf aufmerksam gemacht hat.

Mt 26:24: "Der Menschensohn geht zwar hin, wie geschrieben steht von ihm, doch wehe jenem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird; besser wäre es ihm, er wäre nicht geboren - jener Mensch.""

Ich denke das ist vollkommen klar das judas sicher in der Hölle ist.
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Eugenia-Sarto
So so, werter @pio molaioni , der Sie doch sonst soviel Wert auf wahre und ehrfürchtige Liturgie legen! Wie sind denn Ihre Worte zu verstehen?
Raffi2211
Ich habe den vortrag jetzt zwei mal gehört.
Und bin echt sehr begeistert,denn er bringt es völlig auf dem punkt.
In der heutigen zeit hat man kaum noch ein sünden verständnis.
Also ich kann tun und lassen was ich möchte, denn Gott schaut ja in mein Herz usw usw.

Super Vortrag.
Ich wünschte der Papst und der klerus in Rom würden sich diesen Vortrag mal anhören.
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CollarUri
Die grosse Lücke findet sich an der Grenze zur Schweren Sünde. Zwar können auch lässliche Sünden noch gefährlich werden, indem wir sie z. B. nicht bereuen oder stolz darauf werden, dies macht sie dann eben schwer; aber es gibt doch einen Massstab, nach welchem Sünden regelmässig als schwer zu bezeichnen sind. Dieser Massstab wird wohl von vielen Menschen verdrängt, sonst hätten wir mehr Beichten.
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Raffi2211
Danke für den Vortrag.
Ja wo geht dir Kirche nur hin? ?
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Eugenia-Sarto
Die Ent - eschatolisierung der heutigen Zeit ist die Zerstörung der Mission.
Sehr guter Vortrag. Danke!
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Eugenia-Sarto
Die Art des Feuers ist nicht das Gleiche wie das Feuer auf der Erde, denn es brennt auch die Geistseele.
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Einen weiteren Kommentar von Eugenia-Sarto
Eugenia-Sarto
Interessant. Das Feuer der Hölle ist nach dem Vortragenden gemäss der Kirche ein körperliches Feuer. Dem wird ja heute vielfach widersprochen, nachdem Rahner und sein Schüler Vorgrimmler in Münster das Feuer der Hölle geleugnet hatten.
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