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Kardinal bettelt, dass Synodensynode katholisch und biblisch bleiben möge Franziskus‘Synode der Synoden muss den Glaubenswahrheiten treubleiben. Diesen Appell lanciert der emeritierte Kardinal Paul …More
Kardinal bettelt, dass Synodensynode katholisch und biblisch bleiben möge

Franziskus‘Synode der Synoden muss den Glaubenswahrheiten treubleiben. Diesen Appell lanciert der emeritierte Kardinal Paul Josef Cordes im Vatikanmagazin. Der Kardinal bewegt sich auf dünnem Eis. Denn einerseits tut er so, als ob Franziskus mit seiner Synodensynode der Kirche – Zitat „neue Klarheit und ihrer Sendung neue Vitalität bringen möchte“, andererseits möchte er den katholischen Glauben verteidigen.

„Geist“ als Rechtfertigung für die eigene Bosheit

Cordes stellt fest, dass die Handreichung der Synode viel vom Heiligen Geist redet. Er bemerkt aber, dass auch Häretiker sich für ihren Irrglauben mehrheitlich auf den Heiligen Geist zu berufen pflegen. Als Beispiel nennt er die Kirche St. Lamberti in Münster, wo die Käfige der protestantischen Wiedertäufer zu sehen sind, die sich für ihr wildes Treiben auf den „Geischt“ berufen haben. Cordes warnt davor, irdisch-modische Zielen mit der göttlichen Inspiration zu verwechseln.

Am Ende bleibt: [Homo-]Sex oder Gott

Cordes bettelt, dass die Synode der von der Bibel offenbarten göttlichen Offenbarung treu bleibe. Dabei bemerkt er, wie fragwürdig dem synodalen Denken unüberholbare theologische Wahrheiten sind. Der Säkularismus höhle eine Vielzahl der Glaubensinhalte aus. Zitat: „Mediale Modewellen und ein schnell ausgesprochenes Verdikt des Anachronismus relativieren, übergehen oder negieren sie.“ Als Beispiele nennt Cordes die Gottheit Christi, seine eucharistische Realpräsenz, die Sakramentalität und Unauflösbarkeit der Ehe oder die Geschlechtsverschiedenheit als Ehekondition. Cordes betont, dass die vielbeschworenen Zeichen der Zeit, der angebliche Fortschritt der Wissenschaft oder Geschichtsphilosophien keine übernatürliche Offenbarung sind.

Die Synode wird Fundamente des Christentums erschüttern

Cordes warnt, dass der Heilige Geist als pauschale Legitimation für gewünschte synodale Schritte mißbraucht wird und die Bibel zu wenig Beachtung findet. Der Glaubensschatz sei ein für alle Mal vorgegeben. Zitat: „Muss man den Synodalen raten, die Lehre des ‚Katechismus der katholischen Kirche‘ immer zur Hand zu haben? Dann würden sich ihre Gespräche nicht in der Sackgasse des Mainstreams verlieren.“ Cordes fleht die Synodalen an, die grundlegenden christlichen Fundamente nicht anzutasten. Zitat: „Unvergessen soll unbedingt bleiben: Jesus Christus ist als Retter zu glauben und mutig zu bekennen.“

Selbstreferentieller Egotrip offenbart klerikalen [Homo-] Narzissmus

Cordes kritisiert, dass die synodale Handreichung die Treue zur Bibel nicht anspricht. Noch belangvoller ist für ihn, dass die Handreichung den gedanklichen Schwerpunkt verschiebt, vom Ziel auf irgendwelche Mittel. Es gehe mehr um die Kirche als um Christus. Die Kirche dränge gleichsam ihren Herrn in den Schatten.
Kirchen-Kater
"Noch belangvoller ist für ihn, dass die Handreichung den gedanklichen Schwerpunkt verschiebt, vom Ziel auf irgendwelche Mittel."
Eines der grundlegenden Probleme seit dem Konzil.
Am Ende der Synode steht dann ein weiteres kommunistisches Manifest. Die Märtyrer der Kirche sind ganz woanders.
elisabethvonthüringen
Gebet am Freitag
Es sind Finsternisse entstanden, als die Juden den Herrn Jesus gekreuzigt hatten. Und um die neunte Stunde rief der Herr Jesus mit lauter Stimme: „Mein Gott! Mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?“ Und mit geneigtem Haupte gab Er Seinen Geist auf.
Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich;
denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.
alfredus
Soweit sind wir schon, dass ein Kardinal die Teilnehmer der Synode-Synode ermahnen muß, katholisch zu bleiben ... ! Das ist leider nicht weit her geholt, denn man braucht nur zu sehen was unsere deutschen Bischöfe und Teilnehmer bei ihren Synoden-Versammlungen so alles fabrizieren und diskutieren ! Da ist vieles was nach außen dringt, nicht mehr katholisch. Aber das will Bischof Bätzing mit seine…More
Soweit sind wir schon, dass ein Kardinal die Teilnehmer der Synode-Synode ermahnen muß, katholisch zu bleiben ... ! Das ist leider nicht weit her geholt, denn man braucht nur zu sehen was unsere deutschen Bischöfe und Teilnehmer bei ihren Synoden-Versammlungen so alles fabrizieren und diskutieren ! Da ist vieles was nach außen dringt, nicht mehr katholisch. Aber das will Bischof Bätzing mit seinen Mannen auch nicht, sie wollen eine neue Kirche, ein neues Pastoral und die Frauenweihe ! Dabei fällt ihnen nicht auf, das Christenvolk folgt ihnen wie im Lutherjahr nicht, es will katholisch bleiben. So gesehen, bewegen sich die Bischöfe in einem luftleeren Raum ... !
Christof Bernhart
Synode ist ein Euphemísmus für die Perversion der katholischen Kirche in eine lutherianische Sekte