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Aquila
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HENOCH UND ELIJA KOMMEN WIEDER (HOFFENTLICH BALD)!

HENOCH UND ELIJA

(Bibelstellen sind fett gedruckt, Erläuterungen dazu ohne Fettdruck.)

ZU HENOCH (hat natürlich nichts mit dem falschen Propheten „Enoch” zu tun, dessen Botschaften im Internet zuhauf verbreitet werden!)

Gen 5,1-32:
1 Dies ist das Buch der Geschlechterfolge Adams: Am Tag, da Gott den Menschen erschuf, machte er ihn Gott ähnlich. 2 Männlich und weiblich erschuf er sie, er segnete sie und gab ihnen den Namen Mensch an dem Tag, da sie erschaffen wurden. 3 Adam war hundertdreißig Jahre alt, da zeugte er einen Sohn, der ihm ähnlich war, wie sein Bild, und gab ihm den Namen Set. 4 Nachdem Adam Set gezeugt hatte, lebte er noch achthundert Jahre und er zeugte Söhne und Töchter. 5 Die gesamte Lebenszeit Adams betrug neunhundertdreißig Jahre, dann starb er. 6 Set war hundertfünf Jahre alt, da zeugte er Enos. 7 Nachdem Set Enos gezeugt hatte, lebte er noch achthundertsieben Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 8 Die gesamte Lebenszeit Sets betrug neunhundertzwölf Jahre, dann starb er. 9 Enoch war neunzig Jahre alt, da zeugte er Kenan. 10 Nachdem Enos Kenan gezeugt hatte, lebte er noch achthundertfünfzehn Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 11 Die gesamte Lebenszeit des Enos betrug neunhundertfünf Jahre, dann starb er. 12 Kenan war siebzig Jahre alt, da zeugte er Mahalalel. 13 Nachdem Kenan Mahalalel gezeugt hatte, lebte er noch achthundertvierzig Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 14 Die gesamte Lebenszeit Kenans betrug neunhundertzehn Jahre, dann starb er. 15 Mahalalel war fünfundsechzig Jahre alt, da zeugte er Jered. 16 Nachdem Mahalalel Jered gezeugt hatte, lebte er noch achthundertdreißig Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 17 Die gesamte Lebenszeit Mahalalels betrug achthundertfünfundneunzig Jahre, dann starb er. 18 Jered war hundertzweiundsechzig Jahre alt, da zeugte er Henoch. 19 Nachdem Jered Henoch gezeugt hatte, lebte er noch achthundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 20 Die gesamte Lebenszeit Jereds betrug neunhundertzweiundsechzig Jahre, dann starb er. 21 Henoch war fünfundsechzig Jahre alt, da zeugte er Metuschelach. 22 Nachdem Henoch Metuschelach gezeugt hatte, ging er seinen Weg mit Gott dreihundert Jahre lang und zeugte Söhne und Töchter. 23 Die gesamte Lebenszeit Henochs betrug dreihundertfünfundsechzig Jahre. 24 Henoch ging seinen Weg mit Gott, dann war er nicht mehr da; denn Gott hatte ihn aufgenommen.
25 Metuschelach war hundertsiebenundachtzig Jahre alt, da zeugte er Lamech. 26 Nachdem Metuschelach Lamech gezeugt hatte, lebte er noch siebenhundertzweiundachtzig Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 27 Die gesamte Lebenszeit Metuschelachs betrug neunhundertneunundsechzig Jahre, dann starb er. 28 Lamech war hundertzweiundachtzig Jahre alt, da zeugte er einen Sohn 29 und er gab ihm den Namen Noah - Ruhe - . Dabei sagte er: Er wird uns aufatmen lassen von unserer Arbeit und von der Mühe unserer Hände mit dem Erdboden, den der HERR verflucht hat. 30 Nachdem Lamech Noah gezeugt hatte, lebte er noch fünfhundertfünfundneunzig Jahre und zeugte Söhne und Töchter. 31 Die gesamte Lebenszeit Lamechs betrug siebenhundertsiebenundsiebzig Jahre, dann starb er. 32 Noah zeugte im Alter von fünfhundert Jahren Sem, Ham und Jafet.


Henoch war also der Urgroßvater Noahs.

Jesus Sirach 49,14: Kaum einer auf Erden kommt Henoch gleich, darum wurde er auch lebend entrückt.

Hebr 11,5: Aufgrund des Glaubens wurde Henoch entrückt und musste nicht sterben; er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; vor der Entrückung erhielt er das Zeugnis, dass er Gott gefiel.

Jud 14,15: 14 Auch ihnen gilt, was schon Henoch, der siebte nach Adam, geweissagt hat: «Seht, der Herr kommt mit seinen heiligen Zehntausenden, 15 um über alle Gericht zu halten und alle Gottlosen zu bestrafen wegen all ihrer gottlosen Taten, die sie verübt haben, und wegen all der frechen Reden, die die gottlosen Sünder gegen ihn geführt haben.»

Aus dieser Stelle ergibt sich, dass Henoch ein Prophet war, wahrscheinlich der erste Prophet der Menschheitsgeschichte.

Offb 11,1-4:
1 Dann wurde mir ein Messstab gegeben, der aussah wie ein Stock, und mir wurde gesagt: Geh, miss den Tempel Gottes und den Altar und zähle alle, die dort anbeten! 2 Den Hof, der außerhalb des Tempels liegt, lass aus und miss ihn nicht; denn er ist den Heiden überlassen. Sie werden die heilige Stadt zertreten, zweiundvierzig Monate lang.
3 Und ich will meinen zwei Zeugen auftragen, im Bußgewand aufzutreten und prophetisch zu reden, zwölfhundertsechzig Tage lang. 4 Sie sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen. 5 Wenn ihnen jemand Schaden zufügen will, schlägt Feuer aus ihrem Mund und verzehrt ihre Feinde; so muss jeder sterben, der ihnen schaden will. 6 Sie haben Macht, den Himmel zu verschließen, damit kein Regen fällt in den Tagen ihres Wirkens als Propheten. Sie haben auch Macht, das Wasser in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit allen möglichen Plagen, sooft sie wollen. 7 Wenn sie ihren Auftrag als Zeugen erfüllt haben, wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen, sie besiegen und töten. 8 Und ihre Leichen bleiben auf der Straße der großen Stadt liegen. Diese Stadt heißt, geistlich verstanden: Sodom und Ägypten; dort wurde auch ihr Herr gekreuzigt. 9 Menschen aus allen Völkern und Stämmen, Sprachen und Nationen werden ihre Leichen dort sehen, dreieinhalb Tage lang; sie werden nicht zulassen, dass die Leichen in einem Grab bestattet werden. 10 Und die Bewohner der Erde freuen sich darüber, beglückwünschen sich und schicken sich gegenseitig Geschenke; denn die beiden Propheten hatten die Bewohner der Erde gequält. 11 Aber nach den dreieinhalb Tagen kam von Gott her wieder Lebensgeist in sie und sie stellten sich wieder auf ihre Füße. Da überfiel alle, die sie sahen, große Angst. 12 Und sie hörten eine laute Stimme vom Himmel her, die ihnen zurief: Kommt herauf! Vor den Augen ihrer Feinde stiegen sie in der Wolke zum Himmel hinauf.
13 In dieser Stunde entstand ein gewaltiges Erdbeben. Ein Zehntel der Stadt stürzte ein und siebentausend Menschen kamen durch das Erdbeben um. Die Überlebenden wurden vom Entsetzen gepackt und gaben dem Gott des Himmels die Ehre. 14 Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt bald.

Henoch und Elija befindet sich nach Ansicht vieler Heiliger seit ihrer Entrückung im Paradies und kehren zur Zeit des Antichrists wieder auf die Erde zurück.

Wie viele Kirchenväter und Theologen annehmen, sind diese beiden in Offb genannten Zeugen Henoch und Elija.


ZU ELIJA
Elija wurde um 912 v. Chr. in Thisbe, heute el-Istib, 5 km nördlich von 'Ajlun in Jordanien geboren. Er wurde entrückt nach 850 v. Chr. östlich von Jericho in Palästina.
Elija, offenbar ein Besitzloser (1 Könige 17, 1. 3 - 6), wurde der größte Prophet im Nordreich Israel. Sein Anliegen war die ausschließliche Verehrung des einzigen und wahren Gottes. Die Berichte über ihn sind überliefert in den Büchern 1 Könige 17 - 19 und 21 sowie 2 Könige 1 - 2. Er wirkte in der Zeit des Königs Ahab im Nordreich Israel, der einen Ausgleich zwischen kanaanäischer und israelitischer Bevölkerung herstellen wollte durch Wiederzulassung der Baals-Verehrung und -Priesterschaft. Baal war ein Götze. Ahab stieß wegen seiner luxuriösen Hofhaltung auf heftigen Widerstand der ausgebeuteten Landbevölkerung. Elija wurde durch König Ahab und dessen heidnische Frau Isebel nach seiner Weissagung einer Dürre verfolgt, musste fliehen und wurde in der Wüste wundersam durch Raben und eine Witwe in Sarepta - dem heutigen Zeftâ im Libanon - ernährt (1 Könige 17, 9 - 16). Beim großen Wettstreit auf dem Berg Karmel tötete er 450 Baals-Priester, woraufhin endlich der langersehnte Regen fiel; Elija erwies so die Macht Gottes und festigte den gefährdeten Glauben des Volkes (1 Könige 18). Dennoch musste er wieder vor der Königin fliehen, er wanderte an den Gottesberg Horeb im Sinai, wo ihm Gott erschien und Elischa zu seinem Nachfolger bestimmte (1 Könige 19). Elija bezichtigte zu Recht König Ahab auch des Mordes aus Habgier an Naboth, dem Weinbergbesitzer (1 Könige 21). Nachdem er auch Ahabs Nachfolger Ahasja den Abfall vom Glauben an Gott vorgehalten und mit machtvollen Zeugnissen sein Wort bestätigt hatte (2 Könige 1), wurde Elija vor den Augen von Elischa im feurigen Wagen in den Himmel entrückt (2 Könige 2).
Besonders im Neuen Testament, wo sein Name 29 Mal vorkommt, spielt die messianische Erwartung immer wieder eine Rolle: Jesus wird gefragt, ob er Elija sei (Matthäusevangelium 16, 14), Johannes der Täufer oft mit Elija verglichen (Lukasevangelium 1, 17). Nach Jakobusbrief 5, 16 - 20 ist Elija als Mann von gewaltiger Gebetskraft Vorbild für die christliche Gemeinde. Im Kampf mit dem Antichristen wird er gemäß Offenbarung 11, 3 - 13 das Martyrium erleiden, danach aber auferweckt und zurückkehren, um den endzeitlichen Gegenspieler zu töten.

Nun einige der Bibelstellen, in denen von Elija die Rede ist:

2 Kön 2,1-11:

1 An dem Tag, da der Herr Elija im Sturmwind zum Himmel auffahren lassen wollte, ging Elija mit Elischa von Gilgal weg. 2 Unterwegs sagte Elia zu Elisa: »Bleib doch hier! Ich selbst muss nach Bethel, denn der Herr hat mich dorthin geschickt.« Doch Elisa wehrte ab: »So wahr der Herr lebt und du selbst lebendig vor mir stehst – ich verlasse dich nicht!« So wanderten sie gemeinsam hinunter nach Bethel. 3 Dort kamen ihnen einige Prophetenjünger entgegen, die in Bethel zusammen lebten. Sie nahmen Elisa beiseite und fragten ihn: »Weißt du es schon? Der Herr wird heute deinen Lehrer zu sich holen!« »Ja, ich weiß es«, antwortete Elisa, »redet bitte nicht darüber!« 4 Wieder sagte Elia zu seinem Begleiter: »Elisa, bleib doch hier! Ich muss weiter nach Jericho, denn der Herr hat mich dorthin geschickt.« Elisa antwortete: »So wahr der Herr lebt und du selbst lebendig vor mir stehst – ich verlasse dich nicht!« Sie wanderten gemeinsam weiter und kamen nach Jericho. 5 Auch hier sprachen einige Prophetenjünger, die in der Stadt wohnten, Elisa an und fragten ihn: »Weißt du, dass der Herr deinen Lehrer heute zu sich holen wird?« Und wieder antwortete Elisa: »Ja, ich weiß es. Sprecht bitte nicht darüber!« 6 Elia forderte Elisa zum dritten Mal auf: »Bleib du doch hier! Ich muss weiter an den Jordan, denn der Herr hat mich dorthin geschickt.« Doch Elisas Entschluss stand fest: »So wahr der Herr lebt und du selbst lebendig vor mir stehst – ich verlasse dich nicht!« Daraufhin gingen sie gemeinsam weiter. 7 Fünfzig Prophetenjünger aus Jericho folgten ihnen. Als Elia und Elisa den Jordan erreichten, blieben ihre Begleiter in einiger Entfernung stehen. 8 Elia zog seinen Mantel aus, rollte ihn zusammen und schlug damit auf das Wasser. Da teilte es sich, und die beiden konnten trockenen Fußes das Flussbett durchqueren. 9 Am anderen Ufer sagte Elia zu Elisa: »Ich möchte noch etwas für dich tun, bevor ich von dir genommen werde. Hast du einen Wunsch?« Da antwortete Elisa: »Ich möchte als dein Schüler und Nachfolger doppelt so viel von deinem Geist bekommen wie die anderen Propheten!«[1] 10 Elia wandte ein: »Das liegt nicht in meiner Macht. Aber wenn du siehst, wie ich von hier weggeholt werde, dann wirst du erhalten, worum du gebeten hast. Wenn nicht, dann geht auch dein Wunsch nicht in Erfüllung.« 11 Während die beiden so in ihr Gespräch vertieft weitergingen, erschien plötzlich ein Wagen aus Feuer, gezogen von Pferden aus Feuer, und trennte die Männer voneinander. Und dann wurde Elia im Sturmwind zum Himmel hinaufgetragen.

Jesus Sirach 48,1-11:
1 Da stand ein Prophet auf wie Feuer, seine Worte waren wie ein brennender Ofen.
2 Er entzog ihnen ihren Vorrat an Brot, durch sein Eifern verringerte er ihre Zahl.
3 Auf Gottes Wort hin verschloss er den Himmel, und dreimal ließ er Feuer herniederfallen.
4 Wie ehrfurchtgebietend warst du, Elija, wer dir gleichkommt, kann sich rühmen.
5 Einen Verstorbenen hast du vom Tod erweckt, aus der Unterwelt, nach Gottes Willen.
6 Könige hast du ins Grab geschickt, Vornehme von ihren Lagern hinweg.
7 Am Sinai hast du Strafbefehle vernommen, am Horeb Urteile der Rache.
8 Könige hast du gesalbt für die Vergeltung und einen Propheten als deinen Nachfolger.
9 Du wurdest im Wirbelsturm nach oben entrückt, in Feuermassen himmelwärts.
10 Von dir sagt die Schrift, du stehst bereit für die Endzeit, um den Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt, um den Söhnen das Herz der Väter zuzuwenden und Jakobs Stämme wieder aufzurichten.
11 Wohl dem, der dich sieht und stirbt; denn auch er wird leben.


Mal 3,23: Bevor aber der Tag des Herrn kommt, / der große und furchtbare Tag, / seht, da sende ich zu euch den Propheten Elija.

Joh 1,19-23
19 Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du? 20 Er bekannte und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Christus. 21 Sie fragten ihn: Was dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein. [22 Da sagten sie zu ihm: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Antwort geben. Was sagst du über dich selbst? 23 Er sagte: Ich bin die Stimme eines Rufers in der Wüste: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat.

Jak 5,17.18: Elija war ein Mensch wie wir; er betete inständig, es solle nicht regnen, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht auf der Erde.
Und er betete wieder; da gab der Himmel Regen und die Erde brachte ihre Früchte hervor.


ZU HENOCH UND ELIJA

* Worte der Muttergottes an Mélanie am 19. September 1846 in La Salette:
„[...] Die Kirche wird verfinstert, die Welt in Bestürzung sein. Aber Henoch und Elija, erfüllt vom Geiste Gottes, werden zur Stelle sein. Sie werden mit der Kraft Gottes predigen, und die Menschen guten Willens werden an Gott glauben, und viele Seelen werden getröstet werden. Sie werden durch die Kraft des Heiligen Geistes große Fortschritte machen und die teuflischen Irrtümer des Antichrists verurteilen. Wehe den Bewohnern der Erde! Es wird blutige Kriege geben und Hungersnöte, Pestseuchen und ansteckende Krankheiten. Es wird entsetzliche Hagelregen von Tieren geben; Donner, welche Städte erschüttern; Erdbeben, welche Länder verschlingen. Man wird Stimmen in den Lüften hören. Die Menschen werden ihren Kopf gegen die Wände schlagen. Sie werden den Tod herbeirufen, und andererseits wird der Tod ihnen Qualen bringen. Überall wird Blut fließen. Wer könnte da siegen, wenn Gott nicht die Zeit der Prüfung abkürzte? Durch das Blut, die Tränen und die Gebete der Gerechten wird sich Gott erweichen lassen. Henoch und Elija werden dem Tod überliefert. Das heidnische Rom wird verschwinden. Und Feuer vom Himmel wird herabfallen und drei Städte verzehren. Die ganze Welt wird von Entsetzen geschlagen. Viele werden sich verführen lassen, weil sie den wahren Christus, der unter ihnen lebte, nicht verehrt haben. Es ist Zeit. Die Sonne verfinstert sich. Nur der Glaube wird leben. Nun ist die Zeit da! Der Abgrund öffnet sich. Siehe da den König der Könige der Finsternisse! Siehe da das Tier mit seinen Untergebenen, das sich Erlöser der Welt nennt. Stolz wird es sich in die Lüfte erheben, um zum Himmel aufzusteigen. Er wird durch den Hauch des heiligen Erzengels Michael erstickt. Er stürzt herab, und die Erde, die sich seit drei Tagen in beständiger Umwälzung befindet, wird ihren Schoß voll des Feuers öffnen. Er wird verschlungen für immer mit all den Seinen in die ewigen Abgründe der Hölle. Dann werden Wasser und Feuer die Erde reinigen und alle Werke des menschlichen Hochmuts vertilgen, und alles wird erneuert werden. Dann wird man Gott dienen und verherrlichen.”

* Die hl. Hildegard sagt: „Henoch und Elija werden von Gott in geheimnisvoller Weise im Paradies unterrichtet. Gott zeigt ihnen die Werke der Menschen, als ob sie diese mit leiblichen Augen sehen würden. Die beiden Männer sind daher viel weiser als alle Weisen zusammen. Dieselbe Kraft, die Henoch und Elija von der Erde entrückt hat, wird sie zur Zeit des Antichrists im Sturmwind wieder zurückführen. Solange sie unter den Menschen weilen werden, werden sie immer nach 40 Tagen erquickt werden. Sie haben von Gott den Auftrag, dem Antichrist zu widerstehen und die Irrenden auf den Weg des Heils zurückzuführen [...] Die beiden, durch Alter und Gestalt außerordentlichen Männer werden alle Städte und Ortschaften durcheilen, wo zuvor der Antichrist seine Irrlehren ausgestreut hat und werden durch die Kraft des Heiligen Geistes echte Wunderwerke verrichten. Alles Volk wird sich über sie sehr verwundern. Die beiden werden wie mit Donnerschlägen den Anhang des Satans verwirren und zuschanden machen und die Christen im Glauben befestigen.”

* Der hl. Ambrosius schreibt: „Weil der Herr vom Himmel herabsteigen und in den Himmel auffahren sollte, hat er Elija in den Himmel erhoben, um ihn zu der Zeit, die ihm gefallen sollte, auf die Erde zurückzubringen.” „Das Tier, der Antichrist, steigt aus dem Abgrund auf, um gegen Elija und Henoch [...] zu kämpfen, die zum Zeugnis für den Herrn Jesus auf der Erde wiederhergestellt werden, wie wir in der Apokalypse des Johannes lesen.”

* Der hl. Isidor von Sevilla schreibt: „Elija, getragen in einem Feuerwagen, fuhr in den Himmel auf, um gemäß dem Propheten Maleachi am Ende der Welt zu kommen und Christus voranzugehen, um sein letztes Kommen mit großer Verkündigung zu verkünden [...] Danach wird der Herr kommen und den Antichrist und die ihn anbeten mit dem Wort seines Mundes, töten.“ „Dies wird in den letzten Zeiten sein, wenn Juda nach der Verkündigung des Elija zu Christus bekehrt wird.”
gennen
Danke @Aquila für die Erklärung.
Wolfi Pax
Ich verstehe nicht, warum manche Menschen am geoffenbarten Wort und der überlieferten Lehre der Katholischen Kirche nicht satt werden, immer zusätzliche Nahrung benötigen und sich dann buchstäblich eine Vergiftung einfahren. Wenn man Brot nur oberflächlich kaut, wird es im Mund nicht süß. Etwas mehr Tiefgang in der Betrachtung der Glaubensgeheimnisse kann davor bewahren, immer wieder einkaufen …More
Ich verstehe nicht, warum manche Menschen am geoffenbarten Wort und der überlieferten Lehre der Katholischen Kirche nicht satt werden, immer zusätzliche Nahrung benötigen und sich dann buchstäblich eine Vergiftung einfahren. Wenn man Brot nur oberflächlich kaut, wird es im Mund nicht süß. Etwas mehr Tiefgang in der Betrachtung der Glaubensgeheimnisse kann davor bewahren, immer wieder einkaufen zu gehen; der Kühlschrank ist voll!
Maria Katharina
Das glaube ich, dass Sie das nicht verstehen.
Hat aber absolut nichts mit "satt werden" zu tun.
😉 Oder glauben Sie, der HERR sendet seine Boten und Warner "just for fun"??
Sie müssen es ja nicht annehmen. War ja von jeher so. Hat sich nichts geändert!
Wolfi Pax
@Maria Katharina - ich glaube langsam auch, dass Sie das nicht verstehen.
Just for fun? Habe ich das je behauptet? Nein? Das schieben Sie mir unter.
Die Frage ist, wer entscheidet, unterscheidet und bestimmt, was und wann der Himmel gesprochen hat oder die irische PR-Landy oder wer auch sonst. Wen, was akzeptieren Sie denn als Referenz und Garant für Wahrheit und Lüge? Ich kann Ihnen diese …More
@Maria Katharina - ich glaube langsam auch, dass Sie das nicht verstehen.
Just for fun? Habe ich das je behauptet? Nein? Das schieben Sie mir unter.
Die Frage ist, wer entscheidet, unterscheidet und bestimmt, was und wann der Himmel gesprochen hat oder die irische PR-Landy oder wer auch sonst. Wen, was akzeptieren Sie denn als Referenz und Garant für Wahrheit und Lüge? Ich kann Ihnen diese Frage beantworten. Sie akzeptieren nur sich selbst. Sie machen Wahrheit von Ihrer eigenen Erkenntnis abhängig. Und damit werden Sie Schiffbruch erleiden - wie vor Ihnen all jene, die sich von der Katholischen Kirche aufgrund eigener Meinung und Überzeugung gelöst haben.
Maria Katharina
Habe ich gesagt, dass Sie das behauptet haben?
==
"Sie machen Wahrheit von Ihrer eigenen Erkenntnis abhängig. Und damit werden Sie Schiffbruch erleiden - wie vor Ihnen all jene, die sich von der Katholischen Kirche aufgrund eigener Meinung und Überzeugung gelöst haben."
===
Ach, Wolfi. Nichts dergleichen! Aber Sie werden es ja wissen, gelle?
🤪🤪🤪
Wolfi Pax
Wenn der eigene Erkenntnisstand und das eigene Erkenntnisvermögen zur Wahrheit wird, war das immer der Beginn von Häresie und Spaltung. Die Kirche allein bestätigt und verwirft. Der Laie hat dafür weder den Auftrag von Gott her noch die Gabe der Unterscheidung, die immer an das Hirtenamt geknüpft ist.
philipp Neri
Wie wahr, wie wahr, Maria Katharina! Volle Zustimmung. Wahr ist aber auch, dass der oder die, der oder die sich fälschlicherweise Prophet(in) nennen, zur Rechenschaft gezogen werden, sofern sie nicht rechtzeitig, dh umkehren und die Barmherzigkeit Gottes erfahren dürfen. Das letzte Wort wird der Gerechtigkeit folgen.
Maria Katharina
Dafür bedarf es halt der Gnade der Unterscheidung. Wenn man ganz mit dem HERRN verbunden ist und IHN an erste Stelle stellt, dann klappt das auch mit der Unterscheidung.
Eine lebendige Verbindung, den freien Willen wieder dem HERRN zurückgeben, ein gutes Fundamten (Glaube, Gebet, Beichte) sowie Bereitschaft zu Opfer und Sühne sollten da den Weg durchaus ebenen.
Der HERR sieht das Herz.
philipp Neri
Jeder Gesandte Gottes der Göttlichen Offenbarung, einschließlich der Sohn Gottes, hat einen "Nachäffer"! Bei einem wurde nur das erste "H" weggelassen! Eine andere wiederum maßt sich einen Namen einer Heiligen an und nennt sich "Maria Divine Mercy" und "Engel der Apokalypse". Was soll's, deren Botschaften sind anhand der Göttlichen Offenbarung leicht durchschaubar, wenngleich auch vieles …More
Jeder Gesandte Gottes der Göttlichen Offenbarung, einschließlich der Sohn Gottes, hat einen "Nachäffer"! Bei einem wurde nur das erste "H" weggelassen! Eine andere wiederum maßt sich einen Namen einer Heiligen an und nennt sich "Maria Divine Mercy" und "Engel der Apokalypse". Was soll's, deren Botschaften sind anhand der Göttlichen Offenbarung leicht durchschaubar, wenngleich auch vieles durchaus auch kirchlich anerkannten Privatoffenbarungen entspricht; der wissenschaftliche Ausdruck dafür ist: plagiiert! Das kann jeder fest im Katholischen-Glauben-Stehende auch leicht erkennen. Insofern sehe ich keine Probleme für jene, die ohne Kenntnis des Katholischen Glaubens einiges von den Botschaften der PR-Dame annehmen und auch leben - das betrifft vor allem die plagiierten Gebete aus dem Schatz der una sancta catholica et apostolica ecclesia.
Tina 13
🙏🙏🙏
Carlus shares this
1146
Tina 13
Christus erbarme Dich. 🙏🙏🙏
Maria Katharina
Sie wissen ja mal wieder alles, @Aquila. Ein einziger Prophet nur, der wahrlich im Auftrag des HERRN handelt, und der als falscher Prophet betitelt wird, dafür wird man zur Rechenschaft gezogen werden.