Klaus Elmar Müller
Gelungene Analyse: "Grundsätzlich scheint dieses Motu Proprio das Ende des Versuchs von Benedikt XVI. zu markieren, eine Hermeneutik der Kontinuität zwischen dem Zweiten Vatikanischen Konzil und der früheren Lehre der Kirche herzustellen. Der Glaube an die Kontinuität zwischen dem vorkonziliaren und nachkonziliaren Lehramt begründet ein Wohlwollen der traditionellen Messe gegenüber. Die …More
Gelungene Analyse: "Grundsätzlich scheint dieses Motu Proprio das Ende des Versuchs von Benedikt XVI. zu markieren, eine Hermeneutik der Kontinuität zwischen dem Zweiten Vatikanischen Konzil und der früheren Lehre der Kirche herzustellen. Der Glaube an die Kontinuität zwischen dem vorkonziliaren und nachkonziliaren Lehramt begründet ein Wohlwollen der traditionellen Messe gegenüber. Die militante Feindseligkeit von Franziskus gegenüber der traditionellen Messe zeugt hingegen von der Überzeugung, dass die Konzilskirche, um mit Kardinal Benelli zu sprechen, eine andere Natur besitzt als die Kirche, die ihr vorausging."