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Enger Zusammenhang zwischen der Krise der Liturgie und Krise des Christusglaubens

(gloria.tv/ dsp) „Eine erneuerte, am Glauben der Kirche orientierte Katechese über die Eucharistie ist unerlässlich“, betonte Bischof Klaus Küng bei einem Vortrag über die Bedeutung der Eucharistie im 2. Vatikanischen Konzil an der Philosophisch Theologischen Hochschule St. Pölten. Das Konzil habe in der Liturgiekonstitution „Sacrosactum Concilium“ und in der Konstitution über die Kirche „Lumen Gentium“ diesen Glauben dargelegt, die Mitwirkung der Gläubigen verdeutlicht und die Eucharistiefeier als Höhepunkt und Quelle allen kirchlichen Tuns und Lebens neu bewusst gemacht.

Diese Erneuerung der Katechese über die Eucharistie müsse vor allem in der Ausbildung der Priester, Religionslehrer und aller, die einen Verkündigungsauftrag wahrnehmen, ansetzen.

Besondere Aufmerksamkeit gelte dabei dem, was das Konzil mit „voller, tätiger Teilnahme am liturgischen Leben“ gemeint hat, so Bischof Küng. Es zähle dabei in erster Linie die innere Teilnahme „im meditativen Nachvollzug und im Gebet“. Das Konzil habe den Wunsch gehabt, „dass die Texte verbessert und die Zeichen vereinfacht und für das heutige Empfinden leichter verständlich werden“, damit das Volk Gottes sie möglichst leicht erfassen und in voller, tätiger und gemeinschaftlicher Teilnahme mitfeiern könne, wie Küng ausführte.

Dieser innere Mitvollzug gebe allem äußeren Mitwirken überhaupt erst den wahren Sinn. Papst Benedikt XVI. habe deshalb die notwendige gemeinsame Verinnerlichung als „Überlebensfrage der Liturgie als Liturgie“ bezeichnet.

Fehlhaltungen in der Folge der Liturgiereform überwinden

Küng wies auf zwei „Fehlhaltungen“ in der Folge der Liturgiereform hin: Die eine sehe im 2. Vatikanischen Konzil „das Übel aller Übel“ und meine, darin die Ursache aller Fehlentwicklungen in den letzten Jahrzehnten zu erkennen. In Wirklichkeit sei das Konzil jedoch „ein prophetisches Wort am Ende des 20. Jahrhunderts und an der Schwelle einer neuen Epoche“, wie Küng betonte.

Die andere Fehlhaltung, die laut Küng überwunden werden müsse, bezeichne bereits die Wiederzulassung der alten Form des römischen Ritus als „nicht verzeihbare Todsünde“ und betrachte die bis jetzt vollzogene Liturgiereform als „non plus ultra“ ohne Möglichkeit zur Weiterentwicklung und Vertiefung. „Das stimmt so auch nicht.“

Küng wies auf eine öfter wiederholte Aussage von Papst Benedikt XVI. hin, nach der „die dringende Reform der Kirche in der Liturgie beginnt“. Das hänge damit zusammen, dass sie der Höhepunkt sei, dem alles kirchliche Tun zustrebe, und die Quelle, aus der das kirchliche Tun entspringe.

Als zentral für das Verständnis der Eucharistie bezeichnete Küng den Glauben an die „reale Gegenwart des Auferstandenen“ in der Liturgie. „Mit diesem Glauben steht und fällt die Liturgie und vor allem die Feier der Eucharistie.“ Wie Kardinal Koch sehe auch er, Küng, einen engen Zusammenhang zwischen der Krise der Liturgie und der Kirche mit einer Krise des Christusglaubens. Heutige Tendenzen zur „Entchristologisierung“ der liturgischen Gebetssprache würden auch eine „Entsakramentalisierung“ der Liturgie nach sich ziehen.

Notwendig sei als Ansatz „das gläubige Erkennen und das anbetende Tun in Liturgie und Alltag“, wie Küng abschließend sagte. In der Wiederentdeckung der mancherorts neu auflebenden eucharistischen Anbetung außerhalb der Eucharistie – sofern sie die Beziehung zur Eucharistiefeier wahre – sieht Küng eine positive Entwicklung. Die Haltung der Anbetung ist aber bei der Eucharistiefeier selber von größter Bedeutung, denn das Hochgebet sei „Anbetung schlechthin“.
Menschenfreund
@all. - Man liest die Artikel aufmerksam, erhofft sich dann über die Kommentare eine Vertiefung oder Ergänzung oder eine andere Sichtweise. Beim Lesen der Kommentare merkt man aber, dass die Kommentatoren die Artikel überhaupt nicht gelesen haben ( inhaltliche Divergenz ), oder nur auf gewisse Stich-und Reizworte auswerfe. ... So ein Forum ist eine Gestalt der katholischen Sozietät mit …More
@all. - Man liest die Artikel aufmerksam, erhofft sich dann über die Kommentare eine Vertiefung oder Ergänzung oder eine andere Sichtweise. Beim Lesen der Kommentare merkt man aber, dass die Kommentatoren die Artikel überhaupt nicht gelesen haben ( inhaltliche Divergenz ), oder nur auf gewisse Stich-und Reizworte auswerfe. ... So ein Forum ist eine Gestalt der katholischen Sozietät mit Aussenwirkung. Hier schauen auch Menschen rein, die sich, ganz unverfänglich, ein Bild von katholischer Kirche und den katholischen Christen machen wollen. Das sollte man vielleicht auch mal bedenken.
Tina 13
„Diese Erneuerung der Katechese über die Eucharistie müsse vor allem in der Ausbildung der Priester, Religionslehrer und aller, die einen Verkündigungsauftrag wahrnehmen, ansetzen.“

Da müsst ihr aber noch mehr Gas geben, statt viel rumeiern!

Wenn ihr die Umkehr nicht schafft, dann ist das alles ein großer Luftballon, der einfach nicht dicht ist und das wars dann.

Richtet die Augen auf zum Herr…More
„Diese Erneuerung der Katechese über die Eucharistie müsse vor allem in der Ausbildung der Priester, Religionslehrer und aller, die einen Verkündigungsauftrag wahrnehmen, ansetzen.“

Da müsst ihr aber noch mehr Gas geben, statt viel rumeiern!

Wenn ihr die Umkehr nicht schafft, dann ist das alles ein großer Luftballon, der einfach nicht dicht ist und das wars dann.

Richtet die Augen auf zum Herrn. No, kuschel mit der Welt!

Alles andere bleibt, gewollt und nicht gekonnt. Es gilt ganz oder garnet!

Hebr 2,17-18 Darum musste er in allem seinen Brüdern gleich sein, um ein barmherziger und treuer Hoherpriester vor Gott zu sein und die Sünden des Volkes zu sühnen. Denn da er selbst in Versuchung geführt wurde und gelitten hat, kann er denen helfen, die in Versuchung geführt werden.
gerdich
Prophetisch waren vielmehr die Worte der Konzilsgegner, die alle schlechten Früchte voraussagten, wie sie tatsächlich eingetreten sind.
Latina
bei mir brauchts das nicht,ich bin auch so tiefgläubig,die liebe Muttergottes an der seite,die mich zum HEILAND führt. Danke Herr Bischof Küng,unterstreiche das aber auch.
UNITATE!
seine exzellenz darf mit mutigem beispiel vorangehen....und in rom das alte offertorium die kanonstille und strengere rubriken einfordern!und eine internationale petition schalten für die reform der reform-eine art küng intervention!er hätte sicherlich einige kardinäle hinter sich!