marthe2010 shares this
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Die Frau des christlichen Abendlandes.

„Und doch ist es gerade die Frau, welche durch ihren eigenen Abfall von den christlichen Idealen am bittersten leidet.
[…]
Das negative Wort: „Wenn die Frau fällt, so fällt ein ganzes Volk“, lautet positiv ausgedrückt: wenn die Frau gesundet, so gesundet ihr ganzes Volk. […]“
Gertrud von le Fort, Aufzeichnungen und Erinnerungen.
cyprian
O, doch! Jede/r ist zum Laienapostolat berufen, wenngleich das unterschiedlich aussehen kann. Aber wer den Glauben nicht auf irgendeine Art und Weise weitergibt, ist geistlich erstarrt! - "Entweder bist du ein Missionar; oder du bist ein Missionsfeld!"
DrMartinBachmaier
@cyprian: Ich stimme Ihrem letzten Posting zu mit Ausnahme der Abwertung der Christen, die in die Kirche gehen und ihre Gebete verrichten. Wenn sie das tun, sind sie, was die Glaubens-Praxis betrifft, bereits vorbildlich. Nicht jeder ist zum Laienapostolat berufen.
cyprian
Als ein hauptamtlicher Missionar muss man von der Kirche gesandt sein. Aber jeder Christ, jeder Getaufte (wobei es da auch sehr sehr viele Karteileichen gibt!) hat die Pflicht nach seinen Kräften und Möglichkeiten die christliche Botschaft weiterzugeben. Sehr viele Christen, auch Katholiken! - schmoren in ihrem eigenen Saft: gehen in die Kirche, verrichten ihre Gebete; und das war's dann schon. …More
Als ein hauptamtlicher Missionar muss man von der Kirche gesandt sein. Aber jeder Christ, jeder Getaufte (wobei es da auch sehr sehr viele Karteileichen gibt!) hat die Pflicht nach seinen Kräften und Möglichkeiten die christliche Botschaft weiterzugeben. Sehr viele Christen, auch Katholiken! - schmoren in ihrem eigenen Saft: gehen in die Kirche, verrichten ihre Gebete; und das war's dann schon. Einige gibt es auch, die immer und überall nörkelnd und meckernd und schimpfend auf ihr unkirchliches Umfeld reagieren. Doch leider steckt solch eine Freudlosigkeit nicht an sondern stößt ab. Schimpfen und toben, wenn zum Beispiel Kinder und Enkelkinder nicht mehr in die Kirche gehen bringt gar nichts und geht nach hinten los. In einer netten Art anderen Menschen von der Liebe Gottes erzählen und auch von all den Gnadenschätzen die die Kirche in den hl. Sakramenten anbietet ist bestimmt der bessere Weg. Insofern ist also jeder Christ "gesandt". Es war schon immer so, dass Priester allein und auf sich gestellt waren, wenn sie nicht treue Laien hatten, die das, was der Priester zu vermitteln versuchte, in ihrem Umfeld, in ihrem Alltag, weitergaben und anwendeten und bekräftigten.
DrMartinBachmaier
@cyprian: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich hier um eine Evangelikale handelt, und aus Sicht der Evangelikalen mag dieses Verhalten eine Art der Verkündigung sein.
Es gibt aber so eine Stelle in der Schrift, wo es heißt: "Wie kann einer reden (predigen), wenn er nicht gesandt ist?"
Der Sendungsauftrag ist was sehr Wichtiges, um sich nicht der Gefahr der Lächerlichkeit auszusetzen. Eigent…More
@cyprian: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich hier um eine Evangelikale handelt, und aus Sicht der Evangelikalen mag dieses Verhalten eine Art der Verkündigung sein.
Es gibt aber so eine Stelle in der Schrift, wo es heißt: "Wie kann einer reden (predigen), wenn er nicht gesandt ist?"
Der Sendungsauftrag ist was sehr Wichtiges, um sich nicht der Gefahr der Lächerlichkeit auszusetzen. Eigentlich bedarf es sogar des Sendungsauftrags durch die katholische Kirche.
Grundsätzlich gilt: Je offizieller, umso besser. Also einen Stand oder eine Demo mit ein paar Leuten anmelden. Dann kann man auch mal sprechen, um auf sich und den Stand aufmerksam zu machen. Dann können die Leute zum Stand gehen und sich informieren. "Welcher Verein ist denn das?", können die Leute fragen, und man kommt in ein Gespräch mit offiziellem Charakter, was Seriosität verleiht, zumindest aber nicht lächerlich wirkt.
Zur Not kann man so eine Aktion auch einzeln durchführen, aber nicht ohne den offiziellen Infostand, als dessen Mitglied man sich zuerst mal vorzustellen hat, bevor man zum Gebet einlädt.
cyprian
@DrMartinBachmaier - Ob freikirchlich anmutend oder nicht: was hier gebetet wird ist die Wahrheit! Sehen wir es mal so: hier werden die Umstehenden eingeladen, ein Gebet der Übergabe an Jesus zu sprechen. - Die Muselmanen, insbes. die Salafisten, predigen auch ganz massiv ihren "Glauben" und laden die Leute ein zum Podium zu kommen und das moslemische Glaubensbekenntnis zu sprechen: "Ich …More
@DrMartinBachmaier - Ob freikirchlich anmutend oder nicht: was hier gebetet wird ist die Wahrheit! Sehen wir es mal so: hier werden die Umstehenden eingeladen, ein Gebet der Übergabe an Jesus zu sprechen. - Die Muselmanen, insbes. die Salafisten, predigen auch ganz massiv ihren "Glauben" und laden die Leute ein zum Podium zu kommen und das moslemische Glaubensbekenntnis zu sprechen: "Ich glaube, dass es nur einen Gott gibt, und das ist Allah; und Muhamad ist sein Gesandter". Durch dieses Bekenntnis werden sie zum Moslems. Warum also denen das Feld überlassen? Feierliche Prozessionen (soweit es die noch gibt!) und solche missionarischen Straßenaktionen schließen einander nicht aus!
cyprian
Welch eine Unterschied zu der "Mission" der Salafisten! Viel mehr Christen sollten den Mut haben, offen für Jesus auf den Straßen zu missionieren!
Eugenia-pia
Wenn man bedenkt, wie die Zuschauer lässig und z.T. spöttisch dastehen, kann ich diese junge Bekennerin nur bewundern! Diesen Mut möge Gott uns allen geben! Besonders in der Stunde, wenn wir angesichts des Todes Zeugnis für Ihn ablegen sollen!
TMB
Auch wenn die Frau angestrengt und vielleicht sogar etwas verkrampft wirkt, finde ich es mutig, in der Öffentlichkeit dieses Signal zu geben. Im geschützten Raum der eigenen Kirchengemeinde ist das vergleichsweise einfach. Außerdem betet sie nicht nur, sondern verkündet auch, getreu unserem Bekenntnis "Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in …More
Auch wenn die Frau angestrengt und vielleicht sogar etwas verkrampft wirkt, finde ich es mutig, in der Öffentlichkeit dieses Signal zu geben. Im geschützten Raum der eigenen Kirchengemeinde ist das vergleichsweise einfach. Außerdem betet sie nicht nur, sondern verkündet auch, getreu unserem Bekenntnis "Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit." Respekt.
Markdorferin
das kleine Mädchen ist echt süß! Schaut sich um, keiner macht mit und keiner beobachtet sie und dann versucht es immer wieder auch hinzuknieen. auch wenn es zwischendurch mal wehtut!
Delphina
Mutig!
DrMartinBachmaier
Ich halte nichts von solchen freikirchlich anmutenden Aktionen. Sowas führt das Christentum eher ins Lächerliche. Man stellt seine Frömmigkeit nicht öffentlich zur Schau. Eine Ausnahme bilden nur kirchlich organisierte gemeinschaftliche Prozessionen und Wallfahrten
augustinus 4
Sehr mutig !
So wird Deutschland gerettet !
Möge Jesus es Ihr reichlich vergelten !
👍 😇
Bibiana
Liebe Eli -
bist immer gegen Frauen in der Kirche, willst einfach keine PastoralassistentINNEN oder GemeindereferentINNEN in unserer Kirche gelten lassen, bist auch sicher gegen MessdienerINNEN. Muss das sein?
Aber ansonsten soll frau am besten wohl immer innen tätig sein, aber ihr Wirken nach aussen nicht zur Geltung bringen?
Sehe ich auch anders.

🤨
elisabethvonthüringen
Gekünstelt würde das ganz sicher bei Pastoralassistentinnen und Gemeindereferentinnen, PGR-Innen usw. wirken; das hier ist echt!! 👍
Bibiana
@Melchiades

So ist es wohl
Melchiades
@Bibiana
Vielleicht ist es die innere Aufregung, die uns Menschen befällt ?
Melchiades
Berührend finde ich das kleine Mädchen, was sich auch etwas unsicher hinkniet, und dem Anschein nach, überhaupt nicht erfasst, was die junge Frau gerade sagt. Schön, dass ein Kinderherz, auch ohne das Warum zu wissen, einfach folgt.
Bibiana
Das süsse kleine Mädchen, dass sich immer wieder hinkniete und von allen unbeachtet blieb, gefiel mir. Die junge Frau in Jeans auf Knien dagegen weniger; ihr Gebaren wirkte irgendwie aufgesetzt.