Erzabt Korbinian Birnbacher (58) wurde nach zwölf Jahren im Amt überraschend nicht wiedergewählt. Im Interview mit der Tageszeitung haben die beiden nun zur Abtwahl und zur Entwicklung der Erzabtei St. Peter Stellung genommen.
Für Erzabt Korbinian war es eine eindeutige Ab-Wahl. Mit 58 Jahren nicht wiedergewählt zu werden, ist ein eindeutiges Zeichen des Konvents von St. Peter 24 Kapitulare haben gewählt und sind froh, dass die 12 Jahre "Erzabt Korbinian" vorbei sind.
Es ist gut für eine Benediktinerabtei, wenn der Abt nur für eine befristete Zeit gewählt wird und nach Ablauf der Amtszeit auch wieder jüngere Mitbrüder zum Zuge kommen können. Wo das nicht so ist, kann es leicht zu Machtmissbrauch und unguten Strukturen führen, die manchmal sogar in Tyrannei enden! Natürlich ist auch nichts dagegen einzuwenden, wenn ein umsichtiger, väterlicher Abt wiedergewählt wird! Wenn aber die Möglichkeit besteht, einen besseren Nachfolger zu wählen, muss der Amtsinhaber sein Bestes geben, wenn er wiedergewählt werden will!
@kyriake Bei den Benediktinern z. B. ist es strikt gegen die Regel des Heiligen Gründers. Aber das interessiert heute natürlich niemand. Trotzdem legt man die Versprechen auf die Regel ab. Für Gnade ist da nur noch wenig Platz.
@kyriake Das gehört zur Einhaltung einer Regel dazu: daß man ggf. darunter leidet. - Das wird auch dem Hl. Benedikt durchaus nicht unbekannt gewesen sein.
@kyriakeAch, Sie sind Mönch der Erzabtei? Entschuldigung, daß ich es an dem nötigen Respekt habe fehlen lassen. Aus Ihren Kommentaren konnte ich nicht erkennen, daß Sie Mönch sind.
@kyriake Dann bin ich Gott mal dankbar dafür, daß er Sie hat einsehen lassen, an Ihrem Profil zu arbeiten und mehr Geistigkeit auszustrahlen. Täte dem Ansehen des ganzen Klosters gut!
@kyriake Sie schrieben doch: "Einsicht ist der erste Weg zur Besserung!!" - Korrekt müßte es allerdings heißen: "Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung!" - Sie hätten uns mitteilen sollen, daß Sie konkret in die Abtswahl involviert sind. Wäre ehrlicher gewesen, von Ihrem Heimvorteil zu berichten.
@kyriakeSo etwas sollte bei Ihnen als Mönch nie über Ihre Lippen kommen. Und: ein Mönch sollte andere nicht blockieren. Oder machen Sie das mit Ihren Mitbrüdern im Kloster auch so? Dann sollte der neue Abt schnellstens aufräumen!
@kyriakeGENAU! - Jetzt haben Sie's erfaßt! - Eigentlich sollte dies jeder gutunterrichtete Katholik wissen. Was sich für anständige Christenmenschen schon nicht gehört, gehört sich erst recht nicht für einen Mönch.
@elisabethvonthüringen In dem Alter kann man schon Vater sein, also auch Vaterschaft ausüben. - Offensichtlich mit Ihnen, präferiere ich allerdings auch ältere Herrschaften, die ein solches Amt ausüben sollten. Man braucht schon einige Erfahrung in der Vaterschaft, um Vater einer (großen) Mönchsgemeinschaft zu sein - als Erzvater!