Wieder einmal machen Aktivisten gegen das Lebensrecht ungeborener Kinder mobil. In der Vergangenheit wehrte sich das katholisch geprägte Fürstenhaus in Vaduz stets gegen solche Vorstöße. Ein Gastbeitrag aus einem der letzten Länder, in dem Abtreibung noch nicht gänzlich salonfähig ist.
„Klar, es ist naheliegend, dass den Treibern hinter der Todeskultur daran gelegen ist, dass man in Arztpraxen offen für das Morden werben darf. Alles andere wäre auch inkonsequent. Dass aber auch jene Menschen, die Abtreibung für ein Verbrechen an Gott und der Menschheit halten, dafür bezahlen sollen, hat nochmals eine andere Qualität.“
„Es reicht den Betroffenen nicht, selbst tun und lassen zu können, was sie wollen, sondern alle anderen müssen sie dabei auch noch bestätigen, unterstützen und idealerweise beklatschen. Als könnten sie ihr Gewissen nur durch einen scheinbaren gesellschaftlichen Konsens beruhigen. Was für das ungeborene Kind gilt, gilt auch für die Gewissensbisse: ‚Aus den Augen, aus dem Sinn.‘“