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M.RAPHAEL
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Kampf um die Liebe

Der New Yorker Polizist John McClane wurde von seiner Frau verlassen, sucht Trost im Alkohol und wird des Dienstes enthoben.“ TV Dabei, Nr. 2, Fernsehprogrammbeilage der Zeitschrift, Die Ganze Woche, 15.01. - 21.01.2021, Programmankündigung für den Film: „Stirb langsam – Jetzt erst recht“ auf ATV2 am 19.01.21, Seite 61.

Dieser Satz drückt genau aus, warum ich so gegen die sexuelle Emanzipation der Frauen kämpfe. Aber es steckt viel mehr dahinter. Das zeigt auch der Beitrag von @Waagerl, Zitate und bösartige Herabwürdigungen gegen Frauen von „wahren Christen“, vom 13.01.21 und die dazugehörigen Kommentare. Natürlich bin ich @CollarUri dankbar für die Klarstellung.

Zuerst und noch einmal: Ich mag Frauen, besonders auch starke. Ich bin gerne mit ihnen zusammen. Ich bin noch nie von einer Frau enttäuscht worden. Ich singe im Kirchenchor mit vielen Frauen. Ich habe sie alle ohne Ausnahme sehr gerne. Meine Mutter war eine selbstbewusste und souveräne Frau. Sie blieb meinem Vater ihr ganzes Leben lang treu, obwohl es wie immer Versuchungen gegeben hat, weil sie in der Liebe Gottes lebte. Keine Frau muss die Ehe brechen. Lebenslange Treue gibt es tatsächlich. Selbst meine Freundin in Düsseldorf, trotz der einen schwierigen Erfahrung (Zwei Reiche), verbleibt mit in lieber Erinnerung. Und das war eine wirklich starke Frau. Wir hatten großen Spass zusammen (trotz Verbot offen Champagner trinken in einem kanadischen Autobahneinkaufszentrum). Ohne sie wüsste ich viel weniger über den Machtkampf zwischen Mann und Frau.

In diesem Sinn ist es meine Liebe zu den Frauen, die mir erlaubt, den Angriff auf die Liebe durch den Feminismus zu verstehen, zu kritisieren und zu bekämpfen. Wie McClane geht es heutzutage unzähligen Männern. Sie leiden fürchterlich und verlieren jeden Halt. Sie fallen in ein bodenloses Loch. Oft wird es für sie so unerträglich, dass sie sich auf die Seite des Feindes schlagen und sich einbilden, dass die sexuelle Freizügigkeit der Ehefrauen ein menschlicher Fortschritt sei. Sie ist es nicht. Sie führt in die absolute Lieblosigkeit. Sie führt in die Hölle.

Nachdem Eva im Paradies gesündigt hatte, richtete der Herr es so ein, dass ihre Töchter den Ungehorsam durch den Gehorsam gegenüber der Liebe wieder gut machen können. Durch ihre lebenslange Treue zu ihrem Ehemann bilden sie das Rückgrat des Grundvertrauens in die Wahrheit und Aufrichtigkeit des Lebens schlechthin. Ihre eheliche Treue spiegelt die bedingungslose Treue Gottes. Was für eine wunderbare Berufung! Es verwundert nicht, dass in Zeiten des zeitgenössischen moralischen Verfalls es für die meisten Menschen keine Wahrheit mehr gibt. Sie können nur noch zynisch alles lächerlich machen. Ihren Drogenkonsum, den sie benutzen um dem unerträglichen Nihilismus zu entgehen, verstecken sie hinter dem Schein einer schlauen Unverwundbarkeit („dem schlauen Fuchs kann niemand etwas vormachen“ und alle fallen auf die Knie vor Ehrfurcht).

Auch die Scheidungskinder sind Opfer in diesem Sinn. Sie werden durch die Untreue ihrer Mutter innerlich zerrissen. Sie fühlen die Gene ihres leiblichen Vaters. Sie lieben ihn deshalb sehr. So suchen Kinder, die ohne ihren leiblichen Vater aufgewachsen sind, oft mit großer Energie ihren wahren Papa. Satan weiß ganz genau, dass er die Kinder durch allseitige perverse Sexualität entwurzelt. Sie müssen ihre Geborgenheit verlieren. Dann kann er ihre Seelen fressen. Dann stimmen sie in die Selbstlüge des feministischen Gutmenschentums ein. Nun gilt „Stirb langsam – Jetzt erst recht“ durch eine unaufhörliche Glitzer und Spaß Illusion in den Medien. Nur nicht nachdenken, sondern selbst untreu sein. Nur das bietet ein wenig Trost. Das Opfer kann das Böse nicht alleine tragen. So wird es selber zum Täter. Das Böse vermehrt sich wie ein Virus oder Krebs!!!

Der Mensch ist eine untrennbare Einheit aus Seele, Geist/Psyche und Leib. Das ist katholisch. Camille Paglia ist in diesem Sinne eine richtige Katholikin (für ihre Homosexualität wird sie sich verantworten müssen; sie weiß das):

Wir tragen diesen dämonischen Willen auf ewig in uns. Die meisten Menschen verstecken ihn unter erworbenen ethischen Verhaltensformen und begegnen ihm nur in ihren Träumen, die sie beim Aufwachen rasch vergessen. Der Wille zur Macht ist angeboren; die sexuellen Rollen im Familienroman aber sind erworben. Die Menschen sind die einzigen Wesen, bei denen Bewußtsein und tierischer Instinkt derart miteinander verwoben sind. In der Kultur des Westens kann es ein rein körperliches, angstfreies sexuelles Verhältnis nicht geben. Jeder erotische Reiz, jede Form der Berührung, jeder Orgasmus ist geprägt durch Schattenbilder der Psyche.
Das Streben nach sexueller Befreiung ist zum Scheitern verurteilt. Alles Sexuelle wird beherrscht von Trieb und archaischem Zwang. Die Masken des Sexuellen im Familienroman werden durch den Gezeitenstrom der Regression, die Rückkehr in den ursprünglichen Auflösungszustand, den Ferenczi mit dem Ozean identifiziert, ausgelöscht. Ein Orgasmus ist Überwältigung, Selbstaufgabe oder Durchbruch. Die Natur hat keinen Respekt vor der menschlichen Identität. Deshalb wenden sich so viele Männer nach dem Geschlechtsverkehr ab oder ergreifen die Flucht: Sie haben die vernichtende Kraft des Dämonischen gespürt. Die Liebe westlichen Stils ist eine Überlagerung kosmischer Realitäten. Sie ist ein Abwehrmechanismus, eine Rationalisierung ungebändigter und nicht zu bändigender Kräfte. Wie die frühen Religionen dient sie der Bewältigung unserer Urangst.
Sexualität kann man nicht verstehen, denn Natur kann man nicht verstehen. Wissenschaft ist eine Methode zur logischen Analyse von Naturvorgängen. Sie vermindert die menschliche Angst vor dem Kosmos dadurch, daß sie die Bedeutung der Naturkräfte und häufig auch ihre Vorhersagbarkeit demonstriert. Aber die Wissenschaft spielt immer nur Fangeball. Die Natur bricht ihre eigenen Regeln, wann es ihr paßt. Wissenschaft kann keinen einzigen Blitzschlag verhindern. Die Westliche Wissenschaft ist ein Produkt des apollinischen Geistes: durch Benennung und Klassifizierung, durch das kalte Licht des Intellekts hofft sie, die archaische Nacht zurückzudrängen und zu überwinden.“
Paglia, Camille, Sexualität und Gewalt oder: Natur und Kunst, München 1996, entnommen aus, Die Masken der Sexualität, S. 14 – 16.

Nein, die Frauen haben kein Recht auf sexuelle Erfüllung. Ihr Leib, wie alles andere, gehört Gott. Alle Menschen gehören Gott. Die Frauen haben die große Berufung, ihr ganzes Leben ihrem Mann treu zu sein. Das verlangt unvorstellbar viel Kraft, einen starken Willen und eine vollkommene Hingabe an die Liebe Gottes. Eine solche Frau kann dann auch werden, was sie will, auch eine Rangierlokführerin in einem Stahlwerk. Warum nicht? Ich liebe meine Soldaten Schwestern. Aber wenn eine Frau Mutter wird, muss sie an die Kinder denken. Hat sie dann noch genug Zeit und Liebe übrig? Der Heilige Geist wird ihr das sagen. Eine Frau, die ein liebendes Kind Gottes ist, wird genau wissen, was sie zu tun hat, was der Wille Gottes genau für sie ist.

Mein Unter dem Pantoffel Artikel wird wohl auch deshalb so viel Widerstand ausgelöst haben, weil ich mich dem feministisch satanischen Gutmenschenschutzkollektiv ganz bewusst entziehe. Durch dieses soll die Freiheit, sich für oder gegen Gott entscheiden zu müssen, vernichtet werden. Nur so können sich die Selbstvergötzer selber für Gott halten. Die Konsenswahrheit der grünen Weiberherrschaft darf nicht in Frage gestellt werden. Hier eine Anmerkung zur ihrem Anspruch:

Die Übereinstimmung einer Gruppe von Menschen ist das Thema der Konsenstheorie der Wahrheit, die z.B. von Jürgen Habermas (*1929) vertreten wurde. Nach ihr ist eine objektsprachliche Proposition dann wahr, wenn sie in einem Diskurs, d.h. in einem durch Argumentation gekennzeichneten Gespräch, die Zustimmung aller finden kann. Das bedeutet also nicht, daß eine objektsprachliche Proposition schon deshalb wahr ist, weil sie die Zustimmung aller findet. Wer zur Wahrheit wandert, wandert nach einem Sprichwort allein. Allerdings strebt niemand danach, noch am Ende der Wanderung allein zu sein. Aber natürlich weiß auch der Konsenstheoretiker, daß eine Wahrheit möglicherweise auch nur von einer Minderheit oder gar von Einzelnen erkannt wird. Gleichwohl war sie schon zu einem Zeitpunkt wahr, als sie noch nicht die Zustimmung aller oder der meisten gefunden hat. Die Tragik manches schöpferischen Menschen, von Sokrates (469-399 v. Chr.) bis zu Julius Robert Mayer (1814-1878), dem Entdecker des physikalischen Grundgesetzes von der Erhaltung der Energie, bestand vielmehr darin, daß ihre Erkenntnisse nicht die Zustimmung der Zeitgenossen gefunden haben. Doch kann eine Behauptung im Prinzip auch dann wahr sein, wenn nur ein einziger sie erkannt hat. So kann im Falle eines Justizirrtums der verurteilte Angeklagte der einzige sein, der klar um seine Unschuld weiß.“ Ferber, Rafael, Philosophische Grundbegriffe 1, München 2008, S. 99.

Ich kann das Buch von Rafael Ferber nur empfehlen. Es ist relativ gut verständlich. Ich werde zukünftig immer wieder auf dieses zurückkommen.

Bitte nicht vergessen: Ich jage den Teufel. Ich mache das schon lange. Das erwähne ich ausdrücklich. Es geht hier nicht nur um ethisches Verhalten. Es geht um die Furcht vor Gott und dadurch die Vermeidung der Hölle.
Ulf Karsten Wittmann
Aha
geringstes Rädchen
Katholik25
Die Frau von John McClane wird schon ihre Gründe haben....