Erfolgsgeschichte oder Zeitbombe?
Plastik Erfolgsgeschichte oder Zeitbombe?
Plastik ist ein Erfolgsprodukt, von dem jährlich mehr produziert wird: 1950 waren es weltweit knapp zwei Millionen Tonnen. Bis 2014 stieg die Zahl auf 300 Millionen Tonnen. Welche Vor- und Nachteile Plastik hat und warum es gleichzeitig gut und schlecht für die Gesundheit sein könnte.
www.br.de/…/plastik-muell-m…
@Elista Biologisch abbaubares Plastik gibt es schon lange, mindestens 20 Jahre, aber es wurde nichts getan, um diesen Weg weiter zu verfolgen. Jetzt allmählich wachen die Leute auf! Wir könnten das Problem schon lange im Griff haben!
@Theresia Katharina
Zitat: "Bioplastik, also Plastik aus nachwachsenden Rohstoffen, ist bisher auch noch kein Ausweg: Plastik besteht bislang nur zu 0,36 Prozent aus den sogenannten Biokunststoffen. Zudem gibt es zu viele unterschiedliche Arten von Bioplastik, weil es noch keine Vorgaben gibt, aus welchen Bestandteilen es bestehen muss. Bisher sind nicht alle umweltverträglich. In den nächsten drei Jahren soll sich die Produktion von abbaubaren Biokunststoffen verdoppeln. Dazu laufen Tests, die europaweite Standards für möglichst schnell abbaubare Bioplastik-Arten bringen sollen ("Open Bio"). Fest steht bisher, dass sich Bioplastik schneller abbaut, wenn es rein, das heißt kein Gemisch, ist und wenn es im Sand den Gezeiten ausgesetzt ist. Am langsamsten zersetzt sich Bioplastik im freien Wasser"www.br.de/…/plastik-muell-m…
Es gibt bereits Plastik, das sich durch Bakterien abbauen läßt, siehe Müllbeutel für die Biotonne. Leider wird diese Strategie nicht weiter verfolgt, da die NWO ganz bewusst die Umwelt mit nicht abbaubarem Plastik verseuchen will z.B. treiben in den Ozeanen ganze Inseln aus Plastik!
Mal ganz ehrlich. Irgendwie ist es schon witzig, dass nun ausgerechnet jene, die früher für das Produkt Plastik durch Werbespots Reklame gemacht haben , nun auf dieser Schiene kommen. Denn, vielleicht erinnert sich noch jemand anders, schon in den 80er wurde mehr als deutlich, dass die umweltlichen Nachteile gegen die kurzweiligen Vorteile überwiegen. Und was ist passiert ? Es wurde noch mehr Plastik eingesetzt ! Denkt nur mal an den gewollten Rückgang der Glasflaschen zu günsten der Getränkeplastikflaschen. Erst wird mal wieder nicht Nachgedacht und dann, wenn man merkt man ist mal wieder auf dem Holzweg, stehen alle da, wie die belämmerten Schaft. Im Grunde ist es die menschliche Bequemlichkeit und die geliebte Verschwendung die Ursache unsers Dilemmas. Denn vieles, was mit Plastik umhüllt wird, ist ja nicht nur eine einmalige Sache, sondern wenn es nur zweifacht ist, kann man sich freuen. Denn so scheint es dreifach und mehr ist die Regel.
wie jede Erfindung immer Vor-und Nachteile. Besonders schädlich ist wohl diese dünne Plastikfolie zum Einwickeln von Lebensmitteln. Ich kaufe nie diesen so verpackten Käse in der Käsetheke, finde ich eklig.
Im Fisch auf den Tisch
Über die Nahrungskette kann Plastik in den menschlichen Organismus gelangen: Planktonorganismen im Wasser fressen Plastikfasern, weil sie nicht zwischen diesen und essbarem Plankton unterscheiden können. Das Plankton wird dann von kleineren Fischen gefressen, die wiederum von größeren Fischen. Die größeren Fische fangen dann wir Menschen - und so landen die Mikroplastik-Fasern aus dem Plankton auf unserem Teller. Die Zusatzstoffe im Plastik sind in der Regel fettlöslich und könnten sich im Fettgewebe von Fischen aber auch Menschen anreichern. Inzwischen sind Leberschäden, die durch Kunststoff verursacht wurden, bei verschiedenen Fischarten nachgewiesen worden.
2 weitere Kommentare von Elista
Warum kleines Plastik ein größeres Problem ist
Der Zerkleinerungsprozess von Plastik in Mikro- oder Nanoplastik, das heißt in für das Auge nicht mehr sichtbare Teilchen, verkleinert das Problem nicht, sondern vergrößert es: Je kleiner Plastik-Teile in der Umwelt sind, desto eher werden sie von Tieren als Nahrung aufgenommen und töten die Tiere langfristig und qualvoll.
Schuld an der Misere sind Industrie und Verbraucher. Das zeigt sich unter anderem in den Kläranlagen. Derzeit werden sie für die Filterung von Hormonen und Wirkstoffen aus Medikamenten aufgerüstet, die wir Menschen durch den Abfluss spülen. Aber gegen synthetische Kleider-Fasern etwa, ein typisches Beispiel für Mikroplastik, sind sie machtlos. Die 60 Millionen Tonnen Chemiefasern, die jährlich weltweit hergestellt werden, sind nur ein Problem. Dazu kommen winzige Polyethylen-Kügelchen zum Beispiel aus Pflegeprodukten wie Peeling-Cremes oder Duschbädern. Allein die Donau schwemmt jeden Tag rund 4,2 Tonnen Kunststoff ins Meer.
Warum zu viel Plastik ein Problem ist
30 Prozent der Kunststoffe werden für kurzlebige Wegwerfprodukte eingesetzt. Plastik selbst ist aber langlebig.
Sogar in Quellwasser, das direkt aus dem Boden sprudelt, sind Spuren von (Mikro-)Plastik nachweisbar.
Plastik ist nicht giftig, aber beigemischte Farbstoffe und Zusatzstoffe enthalten oft giftige Bestandteile.
Plastik zieht im Wasser Schadstoffe an wie ein Magnet.
Meeresbewohner halten Plastik für Nahrung. Unverdaulich sammelt es sich im Magen an, die Tiere können keine Nahrung mehr aufnehmen und verhungern bei lebendigem Leib.
Zwischen zwei und sieben Plastikpartikel nehmen viele Jung- und Kleinfische jeden Tag auf.
Krankheitserreger können sich auf Plastikmüll ansiedeln und in weit entfernte Regionen transportiert werden, in denen sie bisher nicht vorkamen.
Gegen Mikroplastik, z. B. aus synthetischen Kleider-Fasern, sind Kläranlagen machtlos.