Clicks1.8K
de.news
8

Bei den nachkonziliaren Reform-Katholiken wird die Gleichgültigkeit noch zunehmen - Von Pater Franz Schmidberger

In der Corona-Krise gehen die Auffassungen, auch bei Fachleuten, nach wie vor weit auseinander.

Sprechen wir vor allem über den Verlauf und über den Fortgang der Dinge auf geistigem und religiösem Gebiet.

Die Bischöfe haben es sträflich versäumt, von Anfang an das Volk zu Gebet und Bekehrung aufzurufen, wie dies sonst immer bei ähnlichen Seuchen in der Geschichte der Fall gewesen ist.

Sodann haben die meisten Bischöfe und ganze Bischofskonferenzen die Kirchen zugesperrt, noch bevor entsprechende staatliche Verfügungen vorlagen, anstatt mit den Gesundheitsbehörden über Maßnahmen für die Gläubigen beim Gottesdienst zu verhandeln.

Vor allem hätte das gläubige Volk aufgerufen werden müssen zum Gebet in den Kirchen und zum individuellen Sakramentenempfang.

Man sieht hier die verheerenden Auswirkungen der Neuen Theologie.

Was werden die weiteren Folgen sein? Jene Katholiken, die in der nachkonziliaren Zeit den Glauben bewahrt haben, werden eine neue Wertschätzung für die Heilige Messe und für die Sakramente gewinnen.

Sie werden begreifen, welch großes Geschenk diese sind, wie dankbar wir Gott dafür sein müssen und wie leicht wir sie auch auf einen Schlag verlieren können.

Bei den nachkonziliaren Reform-Katholiken, bei den Abständigen werden die Lauheit und Gleichgültigkeit noch zunehmen: „Es geht auch ohne die Sakramente und ohne eine Eucharistiefeier!“

Nur 4000 Katholiken von 23 Millionen haben in Deutschland die Petition zur schnellstmöglichen Wiedereröffnung der Kirchen unterschrieben.

Man gewahrt wenig vom großen Schmerz des Propheten Jeremias in seinen Klageliedern: „Ach, wie liegt öde die Stadt – einst reich an Bewohnern! Witwe ist sie geworden – einst Herrin der Völker. Über die Länder einst Fürstin, ward sie zur Fronmagd.“

Noch ein Wort in eigener Sache: Ab 15. August dieses Jahres übernimmt Pater Pascal Schreiber, gegenwärtig Distriktoberer der Schweiz, die Leitung des Seminars.

Ich selbst siedle in den deutschen Distrikt um, nicht etwa in den Ruhestand, sondern um beim weiteren Aufbau des Werkes zu helfen: Predigen von Exerzitien und Volksmissionen, Ausweitung des Priesterapostolates.

Der Text ist der Montagsaussendung vom 27. April entnommen.
Mk 16,16
Er hat natürlich recht! Aber ich wäre aus grundsätzlichen Überlegungen gegen jegliche Verhandlungen mit Kriminellen. Da die Bischöfe vom Glauben abgefallen sind und sich mit der Welt angefreundet haben, haben die auch ihr Gesicht verloren. Deshalb winseln die jetzt vor der Welt um Rechte, die über die Rechte überhaupt nicht zu befinden hat. Was innerhalb der Kirche geschieht geht die Ungläubigen …More
Er hat natürlich recht! Aber ich wäre aus grundsätzlichen Überlegungen gegen jegliche Verhandlungen mit Kriminellen. Da die Bischöfe vom Glauben abgefallen sind und sich mit der Welt angefreundet haben, haben die auch ihr Gesicht verloren. Deshalb winseln die jetzt vor der Welt um Rechte, die über die Rechte überhaupt nicht zu befinden hat. Was innerhalb der Kirche geschieht geht die Ungläubigen nichts an.
Mir vsjem
Wer jetzt noch ablenkt hat verloren
"Wie vermeide ich den Glaubensabrutsch"
Diesen Predigttitel dachte sich ein Schweizer Piusbruder aus und zeigt damit sofort auf die Gläubigen. Er geht einfach davon aus, dass die Gläubigen auf dem Abrutsch sich befinden, bzw. angeblich sich anschicken, im Glauben abzurutschen.
Soll man daraus schließen, dass Corona also vom lieben Gott zugeschickt ist, um vom …More
Wer jetzt noch ablenkt hat verloren
"Wie vermeide ich den Glaubensabrutsch"
Diesen Predigttitel dachte sich ein Schweizer Piusbruder aus und zeigt damit sofort auf die Gläubigen. Er geht einfach davon aus, dass die Gläubigen auf dem Abrutsch sich befinden, bzw. angeblich sich anschicken, im Glauben abzurutschen.
Soll man daraus schließen, dass Corona also vom lieben Gott zugeschickt ist, um vom Glauben abzurutschen? Die von Gott beabsichtigte Einsicht kommt nicht. Denn zuerst wäre zu fragen: was bedeutet das für uns, für uns Piusbrüder?
Pater Schmidberger geht noch einen Schritt weiter und lenkt auf die "Reform-Katholiken"? Wen hat denn diese Angelegenheit eigentlich wirklich getroffen? Die, die sonntags ihre Pflicht nicht erfüllen, doch überhaupt nicht. Darüber hinaus ist es keineswegs betrüblich, dass der Unfug wenigstens für einen bestimmten Zeitraum unterblieb. Was wollte denn der liebe Gott damit bezwecken? Wen wollte er wirklich wachrütteln? Nicht doch die Traditionsgemeinschaften?
Sie kommen nicht darauf, dass sie gemeint sein könnten! Wollte Gott nicht damit sagen:
Besinnt euch endlich, wie lange wollt ihr euch noch um Zusammenschluss bemühen, wielange noch in Gemeinschaft treten mit dem, dem meine Königsherrschaft zuwider ist? Mit dem, der dem Götzendienst huldigt?
Die Piusbruderschaft kommt nicht darauf, dass una-cum-Messen vor Gott ein Gräuel sind, denn sie demonstrieren damit Einheit mit Ketzern. Doch genau das haben die wahren Päpste doch verboten. Die Kirche weist im Canon ausdrücklich hin auf die "Rechtgläubigen" - "und alle, die den katholischen und apostolischen Glauben fördern"? Genau das aber tut ihr Führer in Rom eben nicht. Kann Gott ein Bündnis mit Rom gutheissen, während dort seine größten Feinde sich tummeln?

Nein, die Piusbruderschaft bekehrt sich nicht! Sie wird weiterhin nicht mehr gegen das Konzil aufstehen - was sie doch ehemals tat! Sie wird weiterhin nichts von "Umkehren" wissen wollen und weiterhin auf den Neuen Codex sich berufen, auf den neuen Katechismus verweisen, die Aufnahme und die Einladungen von Konzilsbischöfen in ihre Häuser pflegen, das Mittun, das Mitspracherecht der Diözesen bei den Eheschließungen gut heissen, sie wird weiterhin bekräftigen, die Neue Messe sei "gültig". Hier wäre doch die Frage angebracht: wenn sie gültig ist, warum sollen die Gläubigen dann dort nicht hingehen? Warum sollen sie eine "gültige Messe" nicht besuchen dürfen und 50 km weit am Sonntag zur Piusbruderschaft fahren, während die nächste "gültige Messe" in 300 - 500 m zu erreichen ist oder auch gleich um die Ecke?
Pater Schmidberger lenkt also ab auf die NOM-Anhänger, auf die Bischöfe. Dass die Piusbruderschaft einst von den neuen fraglichen Bischofsweihen sprach, davon hört man kein Wort mehr. Bei den NOM-Anhängern geht er sogar so weit, von "Lauheit und Gleichgültigkeit" zu sprechen, wenn diese ihren ungültigen gotteslästerlichen "Messen" nicht beiwohnen.

„Es geht auch ohne die Sakramente und ohne eine Eucharistiefeier!“
Also, Pater Schmidberger spricht ganz ungeniert von "Sakramente und "Eucharistiefeier" und dass man hätte aufrufen sollen zu diesen Gotteslästerungen!
Diese "Messen" sollen nach P. Schmidberger also weiterbestehen und weitergeführt werden und ihr sollen viele nachtrauern, wenn sie nicht stattfinden?
B-A-S
Pater Franz Schmidberger hielt am Ostersonntag dieses Jahres eine phantastische Predigt (für Schnellsucher ab: 39:29).

Piusfilm: www.youtube.com/watch
Tradycja i Wiara
B-A-S
Lieber @Tradycja i Wiara (sonst auch schon: Tradition und Glauben, kostenpflichte "katholische" Internetseite), haben Sie es notwendig, sich an dieser miesen und niederträchtigen, öffentlichen Schlammschlacht gegen die FSSPX zu beteiligen?

Wollen Sie nicht auch den Link der prompten Stellungnahme der FSSPX hier wiedergeben, denn bei jeder Erörterung muss bei intellektueller Redlichkeit auch …More
Lieber @Tradycja i Wiara (sonst auch schon: Tradition und Glauben, kostenpflichte "katholische" Internetseite), haben Sie es notwendig, sich an dieser miesen und niederträchtigen, öffentlichen Schlammschlacht gegen die FSSPX zu beteiligen?

Wollen Sie nicht auch den Link der prompten Stellungnahme der FSSPX hier wiedergeben, denn bei jeder Erörterung muss bei intellektueller Redlichkeit auch der altrömische Rechtssatz berücksichtigt werden: "Audiatur et altera pars". Gilt dies nicht auch in der Wissenschaftlichen Diskussion - Sie wissen, warum ich diese Frage stelle:

sspx.org/…/us-district-res…

Wenn Sie das Buch "Glaube ist mehr als Gehorsam" von dem heiligmäßigen Pfarrer Albert Drexel aufmerksam gelesen haben sollten, müssten Sie eigentlich in Erfahrung gebracht haben, welche Rolle die Bruderschaft von s. E. Marcel Lefebvre in Gottes Heilsplan einnimmt.
Lutrina
Wohnt er dann weiterhin in Zaitzkofen? 🤔
Ottaviani
er schreibt er siedelt um ich denke er wird in Porta caeli wohnen
Lutrina
Das ganz gewiß nicht.
Porta Caeli ist überhaupt nicht permanent mit Personal ausgestattet (nur zu Veranstaltungen). Oder glauben Sie, daß P. Schmidberger jetzt selbst kocht und wäscht🤭
Wenn dann wird er nach Stuttgart gehen.
Oder er bleibt eben in Zaitzkofen...