Leo XIV. akzeptiert den "prophetischen" Pakt von Franziskus mit den Vereinten Nationen über universelle Brüderlichkeit
Er verwendet viele ausweichende Formulierungen, um die Konservativen zu täuschen. Ein schönes Beispiel ist: 'Die Familie bleibt der wichtigste Ort der Erziehung. Die katholischen Schulen arbeiten mit den Eltern zusammen; sie ersetzen sie nicht".
Leo XIV. nennt aber auch den "Stern, der ihn leitet": den Global Compact on Education 2020 (10.1): "Ich nehme dieses prophetische Vermächtnis, das uns Papst Franziskus anvertraut hat, dankbar an."
"Es ist eine Einladung, eine Allianz und ein Netzwerk zu bilden, um für die universelle Brüderlichkeit zu erziehen."
Dieser Pakt wurde in Zusammenarbeit mit antikatholischen internationalen Behörden geschaffen, darunter UNESCO, UNICEF, UNDP, OECD, Weltbank und Umweltorganisationen, die mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung in Verbindung stehen. .
Leo XIV. will "die Wirtschaft und die Politik im Dienste der Menschheit erneuern und sich um unser gemeinsames Haus kümmern" (10.1).
Der wichtigste Satz lautet: "Fünf Jahre nach dem Pakt [...] reicht es nicht aus, zu bewahren: Wir müssen einen Neustart machen."
Und: "Der Pakt ist Teil einer umfassenderen globalen Bildungskonstellation: Charismen und Institutionen sind zwar unterschiedlich, bilden aber einen einheitlichen und leuchtenden Entwurf, der unsere Schritte in der Dunkelheit der heutigen Zeit leitet."
Leo XIV. ist der Ansicht, dass man im Bildungskontext "nicht die Fahne des Besitzes der Wahrheit hissen darf" (4.3). Für ihn hat das katholische Bildungswesen die Aufgabe, "die Brüderlichkeit wiederherzustellen".
Katholische Einrichtungen "bauen keine Mauern, sondern Brücken" (1.1) und sind selbst offen "für Aufnahme und Einbeziehung" (10.1).
Sie sind aufgerufen, mehr mit der Zivilgesellschaft, den politischen und administrativen Behörden und den Vertretern der produktiven Sektoren und Berufsgruppen zusammenzuarbeiten.
Außerdem "heißen unsere Einrichtungen Studenten und Familien willkommen, die nicht gläubig sind oder anderen Religionen angehören." (8.3)
Stilistische Anmerkung: Leo XIV. vermeidet eine präzise Sprache und verwendet zu viele farbenfrohe Metaphern und poetische Begriffe wie 'Leitsterne', 'Kompass', 'Navigationsbilder', 'der Tanz des Lebens', 'das Kaleidoskop der Bildung', 'stehendes Wasser im Sumpf', 'Brücken bauen' und so weiter. Er folgt einem vagen Optimismus und misstraut der Wahrheit und der katholischen Autorität und bevorzugt stattdessen den Dialog, das Gefühl und die weltliche Autorität.
Die katholische Kirche ist der weltweit größte Anbieter von nichtstaatlichen Bildungseinrichtungen.
Bild: Vatican News, AI-Übersetzung