Papst Leos "Öko-Spleen" oder echte Osterbotschaft?
LEO XIV.:
Jesus, in einem Garten auferstanden, habe den Paradiesesgarten wiederhergestellt.
Magdalena sei nicht ganz im Unrecht gewesen, als sie in Jesus den Gärtner sah.
Christen, die dem auferstandenen Jesus nachfolgen wollen, müssten sich darum zur "Ökologie" bekehren.
So kämen wir, die Geschichte verändernd, zum "neuen Jerusalem".
Der Heilige Geist möge uns befähigen, auf die Stimmen der Benachteiligten zu hören.
So Papst Leo XIV. bei der Generalaudienz vom 19. November 2025 über Christi Auferstehung.
EINWÄNDE:
-Bisher erhofften wir uns doch Einsprechungen vom Heiligen Geist selber und nicht aus einer sozialen Gruppe, den Benachteiligten.
-Und unsere Osterfreude war bisher Jesu Sieg über unseren Tod.
-Drittens haben wir bisher das neue Jerusalem am Jüngsten Tag und vom Himmel herabkommend erwartet und nicht als Ergebnis unseres eigenen Handelns.
FRAGEN:
1. Wer versteht die folgende Aussage des Papstes und hält sie keineswegs für missverständlich (neues Kriterium für die …Mehr
Der "Schrei der Erde" bedeutet die Schreie der Verdammten, die unter der Erde sind und ausbrechen wollen. Die Hölle befindet sich ja im Erdinneren. Im übrigen sollte man sich nicht mit den Ausdünstungen dieser Ketzer, sondern mit echter Theologie befassen, wie z. B. Pater Isaac: youtube.com/watch?v=1ki_djhOkag
Der Scheinpapst Prevost spricht Worte des "Bösen Wolfes" - wer ihm nachfolgt wird ins ELEND geführt!
Wir müssen unser Herz etwas weiter machen. Die Natur ist ein großes Wunder Gottes. Wir achten viel zu wenig darauf. Wenn wir die Sprache des Papstes nicht richtig verstehen, müssen wir uns mehr bemühen, seine Anliegen zu begreifen.
Ich bin gespannt auf die Weihnachtsbotschaft, wie er da sein Anliegen zur Geltung bringt. Hoffentlich wird er Mariens ökologische Rolle zu Bethlehem nicht für Protestanten missverständlich überbetonen.
@Eugenia-Sarto, Sie haben eine weniger zynisch-ironische Antwort verdient. Das Anliegen des Heiligen Vaters ist klar: die Armut bekämpfen und die Natur schützen. Er sieht beides im Zusammenhang; sein Vorbild Papst Franziskus machte den amerikanischen Kapitalismus verantwortlich. Eine linke Auffassung. Mehr als das stört mich, wie Leo Jesu Wunder und jetzt die Auferstehung auf seine politische Auffassung zurechtbiegt. Mir fehlt noch die Phantasie, wie er das in seiner Weihnachtsbotschaft hinbekommt. Aber ich erwarte genau das.
Eines hat mir zu denken gegeben; ein Artikel bei "katholisches info" hat sich intensiv mit den seltsamen und abzulehnenden Meinungen von Kardinal Fernandes "Tucho" ausgelassen. Kein Wort über Papst Leo. Tucho scheint sehr viel Einfluß im Vatikan zu haben, nicht zum Guten.
Eine Beurteilung über den Papst steht noch aus. Ich vermute, daß der Papst öfters falsch interpretiert, wenn nicht sogar verleumdet wird.
Wenn einer Macht und Möglichkeit hat, falsche Deutungen klar zu stellen, dann doch der Heilige Vater bei seinen vielen Auftritten vor Kameras und Mikrophonen. Ich war gerührt, als ich ihn zum ersten Mal auf die Loggia des Petersdomes treten sah. Möge mein sonst sicherer erster Eindruck nicht trügen. Aber Verständnis für die alte Liturgie hat er nicht, meint, es ginge lediglich um ruhige Feierlichkeit, kennt nicht die theologischen Argumente für den überlieferten Ritus - eine Blamage für einen nicht mehr jungen Theologieprofessor und Kardinal, entweder gelogen oder ein Zeichen hochgradigen Desinteresses bzw, von Ignoranz. Es darf auch gar nicht ein Anliegen sein, den Papst zu beurteilen - da empfinde ich wie Sie, liebe @Eugenia-Sarto ! Aber es muss ein Anliegen sein, die überlieferte katholische Lehre und das Evangelium zu verteidigen, was eine Beurteilung päpstlichen Handelns notgedrungen miteinschließt. Leo XIV. ist nicht gewillt, "Fiducia supplicans", die spontane Segnung in Sünde lebender Paare, zu revidieren. Das heißt: Unsere Glaubensprobe, dass Petrus auch heute der Fels sei, dauert noch an.
Ich glaube, daß der Papst nur die Konzilstheologie studieren konnte. Daher ist sein Niveau nicht auf der Linie der Tradition. Aber er könnte nachstudieren, oder? einige prominente Tradis hat er ja wohlwollend empfangen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf und schätze, daß er 3 Jahre zum Aufholen braucht.
Natürlich müssen wir die wahre Lehre verteidigen. Aber hier auf Gloria???