Müller: Heiliger Geist inspiriert Franziskus nicht zur Erfindung von Irrlehren
Müller weiß, dass die Macht der Politik, der Medien und der Banken, säkular ausgedrückt, "die sichere Seite" ist. Die Wahrheit hingegen trotzt dem Widerspruch und verspricht Leiden mit Christus. Müller weist auch auf zwei gravierende Fehler hin:
1. Dass ein Papst mit seiner maximalen apostolischen Autorität (plenitudo potestatis) sogar die hierarchische Verfassung der Kirche und ihr göttliches Recht (ius divinum) ändern könnte, indem er zum Beispiel seine Jurisdiktion an die Laien delegiert.
2. Dass der Heilige Geist den Papst zu einer völlig neuen Lehre inspirieren kann, die die Gläubigen blindlings akzeptieren müssen, auch wenn sie in offenem Widerspruch zur klaren Lehre der Heiligen Schrift, zur apostolischen Tradition und zu den früheren dogmatischen Definitionen der Päpste und Ökumenischen Konzilien steht.
Bild: Padre João Silveira, AI-Übersetzung