Die Verhärteten
Begriffe wie „Synodalität“, „Austausch“, „Barmherzigkeit, „ an die Ränder gehen“ werden von kaltem Kalkül und herzloser Ignoranz widerlegt.
Weihbischof Athanasius Schneider fleht den Papst geradezu an, gegenüber der FSSPX so zu verfahren wie gegenüber der Kommunistischen Partei Chinas. Die hatte zu weihende Bischöfe benannt und Leo XIV. gab den Auftrag zur Weihe, wodurch er deren Exkommunikation verhinderte.
Seiner Eminenz Kardinal Müller, dem vielleicht wortreichsten Kritiker der Bischofsweihen, ist immerhin seine Leidenschaft in der Sache zugute zu halten.
Aber es enttäuscht und überrascht, wie leicht den Konservativen das bedrückende Wort „Exkommunikation“ über die Lippen kommt.
Radio Horeb, Bischof Eleganti, die Autoren von kath.net, Pater Wallner, EWTN, Bloggerin MaggStrauss, Blogger Mathias von Gersdorff, führend bei „Tradition, Familie und Privateigentum“, sowie andere mehr, die man als Herolde des überlieferten Glaubens wahrnahm, pochen auf einem von Pius XII. gegen die kommunistisch gegründete, häretische, chinesisch-katholische Nationalkirche eingeführten Paragraphen. Und finden den anderen Paragraphen im selben kirchlichen Gesetzbuch (Canon 1323 Nr. 4 und 7 CIC) nicht gut oder verschweigen ihn, der die Exkommunikation wegen echter oder zumindest gutgläubig vermuteter Notlage ausschließt – darum vertreten diese scheinbar Gesetzesorientierten gar keinen ehrlichen Rechtspositivismus, sondern lieblose Bequemlichkeit und Taktik.
Sie sind und waren mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. schon immer fertig, müssen ihr eigenes „Süppchen“ vor bischöflichen oder päpstlichen Angriffen hüten.
Das ist ihr innerer Widerspruch: Um ihrer Verteidigung des überlieferten Glaubens willen
lassen sie lautlos die Päpste Franziskus und Leo XIV. gewähren.
Was auch Letzterem in dessen Relativierung der Wahrheit, der Moral und der Kirche entgegenzuhalten wäre, könnten sie bei der FSSPX nachlesen: „Katholisches Glaubensbekenntnis zur Erleuchtung der Seelen“, fsspx.news/…documents/katholisches_glaubensbekenn…