Kirchliche Feste unmittelbar um Weihnachten- Hochfest der Gottesmutter am 01.Januar, Oktavtag von Weihnachten.

O Maria ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir unsere Zuflucht zu dir nehmen! Bitte für uns, o heilige Gottesgebärerin, ora pro nobis Sancta Dei Genitrix !

Mutter mit dem Himmelskinde steig herab auf Deutschlands Fluren, dass bald Terra Mariana Sancta Germania werde ! (Pater Kentenich, Schönstatt)
W.A.Mozart - K. 195 Litaniae Lauretanae de Beata Maria Virgine

VIRGO ANTE PARTUM - VIRGO IN PARTU - VIRGO POST PARTUM –
Jungfrau vor der Geburt, Jungfrau in der Geburt und Jungfrau nach der Geburt.

Die Christen der ersten Jahrhunderte in Rom feierten am 1. Januar ein Fest namens Natale Sanctae Mariae als allgemeinen Gedenktag für die Gottesmutter. Dabei wurde besonders der Geburt Christi als Gottmensch gedacht und ihrem daraus folgenden Ehrentitel „Gottesgebärerin“ am Oktavtag von Weihnachten, dem Tag der Geburt Christi, der zugleich als octava Domini (Oktav des Herrn) gefeiert wurde.

Hohe Feste wie Weihnachten und Ostern haben eine Oktav, werden also 8 Tage gefeiert, das gilt jeweils als eigene Festzeit.

Im Mittelalter übernahm die Kirche in Rom das Fest der Beschneidung und Namensgebung Jesu aus dem spanischen Bereich für denselben Tag.

Am Sonntag in der Weihnachtsoktav wird das Fest der heiligen Familie gefeiert. Wenn es keinen Sonntag in der Oktav gibt, dann wird der 30.Dezember genommen.

Weihnachten voraus gingen:
Am 18.Dezember: Mariae Erwartung, einst (1000 Jahre) ein kirchliches Hochfest mit eigener Oktav
Exspectatio Partus Beatae Mariae Virginis- Fest Mariae Erwartung am 18. Dezember

Am 26.Dezember ist Stephanus-Tag, an dem früher das Stephaniwasser geweiht wurde, Gedenktag des Märtyrertodes des hl.Stephanus, Diakon und erster Märtyrer der hl.Kirche. Er wurde zu Tode gesteinigt und seine Kleider wurden einem jungen Mann, Saulus, einem stringenten Christenverfolger zu Füßen gelegt. Er wurde durch ein Bekehrungserlebnis vor Damaskus zum glühenden Christus-Apostel, zum hl.Paulus.

Am 27.Dezember wird der hl.Johannes gefeiert, Apostel und Evangelist. Vielerorts wird noch der Johanneswein geweiht. Besonders aktuell ist seine Apokalypse (Offenbarung), Visionen, die er für die Endzeit von unserem Herrn Jesus Christus auf der Insel Patmos erhalten hat. Er ist der einzige Apostel, der in hohem Alter und nicht den Märtyertod gestorben ist. Er wurde aber trotzdem genug gepeinigt durch Verfolgung und Zwangsarbeit im Steinbruch.


Hl. Johannes, Apostel, Evangelist, Festtag 27. Dezember, Verfasser der…
2000 Jahre göttliche Prophetie aus der Offenbarung des Johannes

Der Ehrentitel „Gottesgebärerin“ besagt, dass ihr Sohn Jesus Christus bei der Geburt Gott und Mensch zugleich war und wurde auf dem Konzil zu Ephesus von 431 als Dogma festgeschrieben, was zuvor schon jahrhundertelang geglaubt worden war.

Dabei wird auch ihre Immerwährende Jungfräulichkeit betont durch die wunderbare Empfängnis und Wunderbare Geburt unseres Herrn Jesus Christus.:
Das Magnificat- Lobgesang der Gottesmutter: Meine Seele preist die Größe des Herrn

VIRGO ANTE PARTUM - VIRGO IN PARTU - VIRGO POST PARTUM –

Jungfrau vor der Geburt, Jungfrau in der Geburt und Jungfrau nach der Geburt.


Die Immerwährende Jungfräulichkeit Mariens ist ein Dogma

Ihre Unbefleckte Empfängnis (ohne Erbsünde) durch ihre hl. Mutter Anna war Vorausbedingung, denn die hl. Jungfrau Maria war ausersehen von ihrer Empfängnis an, Mutter des Gottessohnes Jesus Christus zu werden und dieser konnte nicht in etwas Sündhaftes kommen.

Die Unbefleckte Empfängnis der Gottesmutter wird von Satan besonders gefürchtet, weil ein Urbild der Tugend.

Der Immaculata Rosenkranz ist daher von der Gottesmutter besonders für diese schwierige Zeit am 13.Mai 1940 dem Sehermädchen Bärbel Rueß in Marienfried gegeben worden. Betet ihn viel, denn er hat eine besondere Macht gegen die Machenschaften des Widersachers Christi.
Rosenkranz. 5. Durch deine Unbefleckte Empfängnis regiere uns und uns…
Die Ereignisse und Botschaften der Muttergottes von Marienfried.
Heute vor 80 Jahren ist die Gottesmutter in Marienfried erschienen!

Papst Pius XI (+1939) legte das Fest Natale Sanctae Mariae auf den 11.Oktober, bei der Liturgiereform 1970 wurde es wieder auf den 1.Januar zurückverlegt.

Das Fest - auch im Sinne ihres Ehrentitels Gottesgebärerin - ist das erste Marienfest im Jahr, mit der Gottesmutter soll das Neue Jahr begonnen werden,was auch sehr sinnvoll ist.

Alles, was im Neuen Jahr auf uns zukommen wird, schon jetzt ins Unbefleckte Herz Mariens legen, denn ihre Fürsprache wird uns helfen, die Herausforderungen zu bewältigen.

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Am 03. Januar wird der Heiligste Name Jesu – besonders in den Ostkirchen -gefeiert und am 06.Januar, das Dreikönigsfest, Epiphania – die Gottheit Jesu Christi scheint als Säugling bereits auf.

Am Sonntag nach Dreikönig endet die Weihnachtszeit. Nur die Krippen bleiben noch in den Kirchen und zeigen an, dass die Weihnachtszeit bis zur Liturgiereform noch bis Mariä Lichtmess (2.Februar)gefeiert wurde, nämlich bis 40 Tage nach Weihnachten.

Auf die Fürsprache des Unbefleckten Herzens Mariens bewahre uns der Herr in 2022
(nach den Worten des hl.Paulus) vor allem im rechten Glauben.
Tina 13
🙏🙏🙏