So ein Schwachsinn, man hätte viel zu tun, wenn man jeden unangemessen bekleideten Priester groß zum Thema machen würde. Kritisiert wird z. B. bei Kardinal Marx, den ich eigentlich nie ohne priesterliche Kleidung sah, ja auch nicht seine Bekleidung, sondern das feige und anbidernde verhalten dieser Person, wenn er sein Bischofskreuz ablegt, oder unter seiner Kleidung versteckt, um bei Muslimen, Juden und weiß Gott, wem sonst noch, ja nicht anzuecken. Oder sein Verhalten, gegenüber seinen Glaubensbrüdern, die nicht seinen antikatholischen Weg mitzugehen, bereit sind. Oder gegenüber Bischöfen, die ihm zu traditionsverbunden sind, die er schon mal, mit Lügen und Verleumdnungen, aus den Amt jagt, oder seiner Anbiderung an die Protestanten usw, usw. Und dennoch, würde er so offensichtlich, wie es bei Kardinal Pell der Fall war, zu Unrecht im Gefängnis landen, die konservativen Gläubigen würden mit Sicherheit dann nicht noch auf ihn einprügeln. Wenn er so eindeutig zu Unrecht, des sexuellen Missbrauchs beschuldigt werden würde, dann dürften sie sicher sein, so würde ich auch dann, gegen diese Ungerechtigkeit protestieren und dann würde ich auch für ihn beten. Auf jeden Fall würde ich keine hämischen Kommentare schreiben und empfehlen, er solle sich fügen, ich würde nicht von einer rechtsstaatlichen, gerechten Entscheidung schreiben und ich würde mich mit Sicherheit nicht so offensichtlich zynisch über das Unglück eines unschuldigen Häftlinges freuen, wie sie das getan haben. Das ist doch das letzte und eines katholischen Christen nicht würdig. Und schon gar nicht eines katholischen Priesters. Am schäbigsten aber ist es, daß sie selbst jetzt noch versuchen, diesen Kardinal, Bischof und Priester, durch den Schmutz zu ziehen. Gehen sie bitte in sich und hören sie auf, Schmutz auf andere abzuladen, die ihnen nicht genehm sind. Schämen sie sich denn überhaupt nicht? Ich gehe Mal davon aus, sie sind tatsächlich Priester, gerade deshalb finde ich ihr Verhalten besonders verwerflich. Anlässlich der glorreichen Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus möchte ich anregen, auch bei unterschiedlichen Standpunkten, nicht ungerecht und freundschaftlich, miteinander umzugehen und bei allen unterschieden, immer fair zu bleiben und so wünsche ich ihnen auch gesegnete Ostertage. Frohe Ostern.