Kothgasser verschied im Beisein seiner Familie sowie Erzbischof Franz Lackner, dem Regens des Priesterseminars und Seminaristen.
Er hatte im November eine Gehirnblutung erlitten und war seitdem schwer krank.
Am 9. Februar nahm er an einem Gottesdienst zur Feier des 60-Jahr-Jubiläums seiner Priesterweihe in der Kapelle des Salzburger Priesterseminars teil.
Biografie der Erzdiözese
Alois Kothgasser ist am 29. Mai 1937 in Lichtenegg im heutigen Bezirk Südoststeiermark geboren. Seine Heimatpfarre war St. Stefan im Rosental. 1955 trat er in den Orden der Salesianer Don Boscos (SDB) ein.
Sein philosophisch-theologisches Studium absolvierte Kothgasser an der Päpstlichen Hochschule der SDB in Turin-Crocetta, seine Promotion zum Doktor der Theologie erfolgte 1968. Am 9. Februar 1964 empfing er die Priesterweihe.
Von 1969 bis 1977 war er Dozent für Dogmatik an der Università Pontificia Salesiana in Rom. Zwischen 1978 und 1982 war er dort außerordentlicher Professor. Mehrere Gastprofessuren führten ihn unter anderem an die Salesianer-Hochschule in Bethlehem. Ab 1982 lehrte Kothgasser Dogmatik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern und war in verschiedenen akademischen Funktionen dort tätig. Von 1982 bis 1988 sowie zwischen 1994 und 1997 war er Rektor dieser Hochschule.
Die Ernennung zum Diözesanbischof von Innsbruck erfolgte am 10. Oktober 1997, die Bischofsweihe empfing er am 23. November 1997 im Dom zu St. Jakob in Innsbruck.
Von der Amtsübernahme am 10. Jänner 2003 bis zur Annahme des Rücktritts am 4. November 2013 war Kothgasser der 90. Bischof von Salzburg, der 89. Nachfolger des heiligen Rupert und der 78. Erzbischof.
Nachfolger Weihbischof Franz Lackner OFM aus Graz wurde am 12. Jänner 2014 in sein Amt als Erzbischof eingeführt.