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„Franziskus irrt” – Prälat Nicola Bux

Papst Franziskus produziert „Häresien, Schismen und Kontroversen”. Das sagte der italienische Prälat Nicola Bux, ein Freund von Benedikt XVI. und Berater der Heiligsprechungskongregation. Bux äußerte sich am 13. Oktober im Interview mit dem italienischen Journalisten Aldo Maria Valli.

Bux bezog sich auf die „häretischen Aussagen” von Franziskus über die Ehe, die Moral und den Empfang der Sakramente.

Ferner kritisierte Bux, dass Franziskus die Kirche wie eine Föderation kirchlicher Gemeinschaften sehe – „ein wenig wie die protestantischen Gemeinschaften”.

Bux hält Amoris Laetitia (2016) für den Beginn der dogmatischen Verwirrung, die Franziskus verursacht hat. Doch seitdem sei die Situation „erheblich schlimmer” und „komplizierter” geworden.

Bux erwähnt auch den Versuch von Franziskus, die kirchliche Lehre über die Todesstrafe zu ändern. Wenn Franziskus damit richtig liege, dann müsse man daraus schließen, dass die Kirche in diesem Punkt zweitausend Jahre lang dem Evangelium widersprochen hat. Andernfalls irre Papst Franziskus.

Bild: Nicola Bux, #newsEnegvwcwqp
Ist er schon in Pension und hat sein Einkommen gesichert? Dann kann er ja reden.....oder?
Chris.Izaac
Kurz gesagt: Recht hat er. Nur was er nicht sagt: Das gilt doch für alle Päpste nach dem VII.
CollarUri
@Tobias.12 Ja. Wenn die Dubia unbeantwortet stehenbleiben, braucht keiner dem Jesuiten zu gehorchen. Das gewinnt an Gewicht im Laufe der Zeit. Zunächst heisst es nur, dass man in der einschlägigen Frage anderer Meinung sein könne. Später bedeutet es aber auch, dass der Jesuit der Beantwortung offensichtlich nicht mächtig ist und also nur ein Administrator ist.
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CollarUri
@Tobias.12 Bischöfe und Kardinäle müssen offiziell erklären, dass sie dem Jesuiten in bestimmten Punkten nicht gehorchen und das ihrige tun, um jenen wegen Ketzerei abzusetzen; Benedikt muss bleiben, wo und wie er jetzt ist, ausser dass man sich auf ihn beruft und die Bischöfe erlauben, in der Hl. Messe für ihn als Papst zu beten. Die Amtsgeschäfte sollen provisorisch verwaltet werden.
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Eva
Plus: Bux fordert auch, den Rücktritt von Benedikt XVI. noch einmal gründlich zu untersuchen.
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PIUS13
Schön, dass er das sagt. Und was tut er?
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