Die Heilige Dreifaltigkeit im Credo des hl.Athanasius. Und was ist mit dem Gottesnamen Jahwe?

Herr Jesus Christus, erbarme dich unser, gieße dein Heiliges Kostbares Blut aus und rette dein Volk aus den Klauern und Krallen des bösen Feindes, schütze es vor dessen üblen Plänen und führe es in deine Ewige Herrlichkeit.

Die Heilige Dreifaltigkeit ist ein tiefes Geheimnis, das wir erst im Himmel besser verstehen werden können, aber auch nicht ganz.

In der Hl.Kirche wurde in zurückliegenden 2000 Jahren viel gerungen um das Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit,
besonders der hl.Athanasius hat deswegen viel gelitten, war wegen der Auseinandersetzung mit den Arianern, die die volle Gottheit Jesu Christi bestritten,
15 Jahre im Exil und war 7 mal verbannt worden.
Sein Credo wird heute in der Kirche kaum noch benutzt, bemüht sich aber besonders um das Verständnis über die Struktur der Hl.Dreifaltigkeit.

Es ist besonders wichtig zu wissen, dass die 3 göttlichen Personen: Gottvater, Gottsohn und Gott Heiliger Geist, gleich ewig, gleich mächtig und von gleicher göttlicher Wesenheit und Substanz sind , eine Einheit im Handeln und
Ein Gott.

Sie sind aber unvermischt in den Personen.
Gottvater ist von niemandem gemacht oder gezeugt. Gottsohn ist gezeugt vom Vater vor aller Zeit und hat in der Zeit durch die Selige Jungfrau Maria Fleisch angenommen als einzige der drei Göttlichen Personen durch Überschattung des Heiligen Geistes, etwa wie Sonnenlicht durch das Glas geht, ohne es zu beschädigen. Gott Heiliger Geist ist weder geschaffen, noch gezeugt, sondern von beiden hervorgebracht.

Bilddarstellungen mit 3 gleich aussehenden Jünglingen im Kreis, die die Hl.Dreifaltigkeit darstellen sollen, sind daher irreführend.

Auch hing Gottvater nicht am Kreuz, wie manche behaupteten.
Gottvaterdarstellungen, die sich kaum von den gängigen Christusbildern unterscheiden, sind ebenso falsch und irreführend.

Die 3 göttlichen Personen sehen auch unterschiedlich aus.

Gottvater, Daniel 7,9
"Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und einer, der alt war an Tagen, sich setzte. Sein Gewand war weiß wie Schnee und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle, sein Thron Feuerflammen, dessen Räder ein loderndes Feuer."

Gottsohn, Offenbarung 5, 5 und 12-13
5 Aber einer der Ältesten sagte zu mir: »Weine nicht! Siehe, der Löwe aus dem Stamm Juda, der Erbe[1] aus der Wurzel Davids, hat gesiegt. Er ist würdig, die Schriftrolle zu öffnen und ihre sieben Siegel zu brechen.« 6 Und ich sah ein Lamm, das wie geschlachtet aussah. Es stand zwischen dem Thron und den vier lebendigen Wesen....(gekürzt)

12 Und sie sangen in einem gewaltigen Chor: »Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist. Es ist würdig, Macht und Reichtum entgegenzunehmen und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Lob.« 13 Und dann hörte ich, wie alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und im Meer sangen: »Lob und Ehre und Herrlichkeit und Macht stehen dem zu, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm für immer und ewig.«

Gott, Heiliger Geist
wird meist als Feuerzunge oder als Sturm beschrieben. Die hl.Kreszentia von Kaufbeuren hat ihn aufgrund einer Vision als Jüngling beschrieben.

Jahwe, der Gott der Juden im Alten Testament, ist eine Vorschattung der Heiligen Dreifaltigkeit. Das wird deutlich beim Auftauchen der 3 Männer bei den Eichen von Mambe am Zelt des alten Abraham, um ihm einen Sohn aus seiner alten Frau Sarah zu verkünden. Darüber lacht Sarah heimlich. Sollte Jahwe etwas unmöglich sein? Sagt einer der Männer. (Genesis, 18,1 -15 EU).

Der Name Jahwe bedeutet: Ich bin der ICH BIN DA. Das trifft auch auf die Heilige Dreifaltigkeit zu. Trotzdem sollten wir die beiden Gottesnamen nicht parallel verwenden.

Die Juden wollen es nicht und wir sollten das anerkennen, denn für sie ist der Messias, also unser Herr Jesus Christus, der Abgesandte Gottes, aber kein Gott. Ein Dreifaltiger Gott existiert nicht für sie. Wir wissen es auch nur, weil es unser Herr Jesus Christus offenbart hat. Erkennen kann man das sonst nicht.

Da es nur EINEN GOTT gibt, ist Jahwe, der verborgene Dreifaltige Gott, was die Juden aber nicht anerkennen. Lassen wir das so stehen. Sonst gibt es nur unzulässige Vermischungen: Jahwe sei identisch mit unserem Herrn Jesus Christus.

Mit dem Zerreißen des Tempelvorhanges bei der Kreuzigung unseres Herrn Jesus Christus ist der Alte Bund zerbrochen und der NEUE BUND begann. Das allein ist maßgebend für uns Christen, die wir auf die Hl.Dreifaltigkeit getauft sind.

Die Juden können jederzeit sich taufen lassen und dem Neuen Bund beitreten.
Da sie das nicht wollen, versuchen sie die Christen durch unzulässige Vermischungen auf ihre Seite zu ziehen, indem sie die christliche Praxis madig machen wollen.

Den christlichen Ritus versuchen sie als falsch oder unvollständig darzustellen,
so als müsste das Letzte Abendmahl als Paschamahl mit ungesäuerten Broten, Bitter-Kräutern und Wein vollzogen werden, sonst sei es nicht gültig.

Falsch, denn das Letzte Abendmahl war zwar ein jüdisches Passahmahl, aber es geschah etwas bis dahin Einmaliges, noch nie Dagewesenes:

Die Transsubstiation, die Wandlung des Brotes in das Fleisch und das Blut Jesu Christi. Die Einsetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes. Das immerwährende Zeichen des Neuen Bundes.

Auch ist der Sabbat nicht mehr für uns maßgebend, sondern der Sonntag als Tag der Auferstehung Jesu Christi, der eigentliche Beginn der neuen Woche.

Entscheidend ist für uns Christen die überlieferte Lehre der Heiligen Katholischen Kirche und die überlieferte Praxis.
Wir können für die Bekehrung der Juden nach wie vor beten, besonders bei der Karfreitagsfürbitte und bei Bedarf aufklären. Sie könnten dem neuen Bund beitreten und sich taufen lassen, aber das wollen sie nicht. Auch nicht die messianischen Juden.

Die Bekehrung der Juden können wir nicht bewirken und ihre Lehre und ihr Handeln kann
nicht der Maßstab unseres Handelns sein.

Die hl.Hildegard von Bingen prophezeite, dass am Ende der Tage unser Herr Jesus Christus sein Altes Volk an sich ziehen wird. Sie sagte auch aufgrund einer Vision: Den Titel Einzig Auserwähltes Volk Gottes haben die Juden verloren, aber den Titel Erst Auserwähltes Volk Gottes haben sie behalten, denn wir Christen haben den Titel Zweit-Auserwähltes Volk Gottes.
Obwohl sie den Titel Einzig Auserwähltes Volk Gottes durch eigene Schuld verloren haben, weil sie unseren Herrn Jesus Christus nicht als Messias anerkannt und stattdessen gekreuzigt haben, sind sie sauer auf die Christen, weil sie nicht bereuen wollen.

Kümmern wir uns nicht darum, das ist nun Sache der Juden, wie sie sich entscheiden wollen.

Halten wir uns auch von allen Sekten fern, besonders den Zeugen Jehovas, die Jesus Christus als Adoptivsohn Gottes sehen, der bei der Taufe am Jordan quasi adoptiert wurde. Den Dreifaltigen Gott lehnen sie ab, daher haben sie auch die Bibel massiv gefälscht und überall den Namen „Jehova“ eingesetzt, wenn von Gott die Rede ist.

Sie sind die raffinierte Auflage eines jüdisch geprägten Arianismus.

Halten wir unbedingt an der christlichen Überlieferung, der überlieferten, christlichen Praxis, die vollständig ist und keiner jüdischen oder andersartigen Nachbesserung bedarf, fest und an unserem Herrn Jesus Christus, dem echten Messias, Heiland, Erlöser, Herrn und Gott. Nur das ist für uns maßgebend, sonst nichts.

Das Athanasianische Bekenntnis:

„Jeder, der da selig werden will,
der muss vor allem den katholischen Glauben festhalten.

Jeder, der diesen nicht unversehrt und unverletzt bewahrt,
wird ohne Zweifel auf ewig verloren gehen.

Dies aber ist der katholische Glaube:
Wir verehren den einen Gott in der Dreifaltigkeit
und die Dreifaltigkeit in der Einheit,

ohne Vermischung der Personen
und ohne Trennung der Wesenheit.

Denn eine Person ist die des Vaters, eine andere die des Sohnes;
eine andere die des Heiligen Geistes.

Aber der Vater und der Sohn und der Heilige Geist haben nur eine Gottheit,
die gleiche Herrlichkeit, gleichewige Majestät.

Wie der Vater ist, so ist der Sohn
und so der Heilige Geist:

Ungeschaffen der Vater, ungeschaffen der Sohn,
ungeschaffen der Heilige Geist.

Unermesslich der Vater, unermesslich der Sohn,
unermesslich der Heilige Geist.

Ewig der Vater, ewig der Sohn,
ewig der Heilige Geist.

Und doch sind es nicht drei Ewige,
sondern ein Ewiger,

wie es auch nicht drei Ungeschaffene oder drei Unermessliche sind,
sondern ein Ungeschaffener und ein Unermesslicher.

Ebenso ist allmächtig der Vater, allmächtig der Sohn,
allmächtig der Heilige Geist.

Und doch sind es nicht drei Allmächtige,
sondern ein Allmächtiger.

So ist der Vater Gott, der Sohn Gott,
der Heilige Geist Gott.

Und doch sind es nicht drei Götter,
sondern ein Gott.

So ist der Vater Herr, der Sohn Herr,
der Heilige Geist Herr.

Und doch sind es nicht drei Herren,
sondern ein Herr.

Denn wie uns die christliche Wahrheit zwingt, jede Person einzeln für sich als Gott und als Herrn zu bekennen, so verbietet uns der katholische Glaube, von drei Göttern oder Herren zu sprechen.

Der Vater ist von niemandem gemacht,
weder geschaffen noch gezeugt.

Der Sohn ist vom Vater allein,
nicht geworden noch geschaffen, sondern gezeugt.

Der Heilige Geist ist vom Vater und vom Sohn,
nicht geworden noch geschaffen noch gezeugt, sondern hervorgehend.

Es ist also ein Vater, nicht drei Väter,
ein Sohn, nicht drei Söhne,
ein Heiliger Geist, nicht drei Heilige Geister.

Und in dieser Dreifaltigkeit ist nichts früher oder später,
nichts größer oder kleiner,
sondern alle drei Personen sind einander gleichewig und gleichrangig,

so dass in allem, wie bereits oben gesagt worden ist,
die Einheit in der Dreifaltigkeit
und die Dreifaltigkeit in der Einheit zu verehren ist.

Wer also selig werden will,
soll diese Auffassung von der Dreifaltigkeit haben.

Aber zum ewigen Heil ist es [ferner] nötig,
auch an die Fleischwerdung unseres Herrn Jesus Christus aufrichtig zu glauben.

Der richtige Glaube ist nun dieser: Wir glauben und bekennen,
dass unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes,
Gott und Mensch ist.

Gott ist er aus der Wesenheit des Vaters, vor den Zeiten gezeugt,
und Mensch ist er aus der Wesenheit der Mutter, in der Zeit geboren.

Vollkommener Gott, vollkommener Mensch,
bestehend aus einer vernünftigen Seele und menschlichem Fleisch.

Dem Vater gleich der Gottheit nach,
geringer als der Vater der Menschheit nach.

Doch obwohl er Gott und Mensch ist,
sind es nicht zwei, sondern ein Christus.

Einer aber nicht dadurch, dass die Gottheit in Fleisch verwandelt worden wäre,
sondern dadurch dass Gott die Menschheit angenommen hat.

Er ist ganz und gar einer nicht durch eine Vermischung der Wesenheit,
sondern durch die Einheit der Person.

Denn wie vernünftige Seele und Fleisch einen Menschen ergeben,
so ergeben Gott und Mensch einen Christus,

Er hat gelitten um unseres Heils willen, ist herabgestiegen zur Unterwelt,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,

Er ist aufgestiegen zum Himmel, er sitzt zur Rechten des allmächtigen Vaters,
von wo er kommen wird, um die Lebenden und die Toten zu richten.

Bei seiner Ankunft werden alle Menschen mit ihren Leibern auferstehen
und über ihre Taten Rechenschaft ablegen.

Und die Gutes getan haben, werden ins ewige Leben eingehen,
die hingegen Böses [getan haben], in das ewige Feuer.
Dies ist der katholische Glaube.
Jeder, der ihn nicht aufrichtig und fest glaubt,

kann nicht selig werden.“


Das Glaubensbekenntnis des hl. Athanasius von Alexandrien

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