Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit.
„Gepriesen sei der dreieinige Gott: der Vater und sein eingeborener Sohn und der Heilige Geist; denn er hat uns sein Erbarmen geschenkt.“
Der Eingangsgesang zur Eucharistie am Sonntag nach Pfingsten gibt den Leitgedanken dieses Festtags wieder: die anbetende Feier des dreieinigen Gottes.
Das Fest wurde erst im späten Mittelalter in den liturgischen Kalender der römischen Kirche eingefügt. Woche, Tag und Stunde, Fest- und Werktag, jede liturgische Feier und alles Beten sind in diesem Festgeheimnis grundgelegt. Unser Glaube bekennt den dreifaltigen Gott, der in drei Personen trotzdem der Eine bleibt und ist. Das entzieht sich dem Verstehen und dem Hinterfragen des Menschen. Das Tagesgebet dieses Sonntags bittet deshalb darum, die Größe der göttlichen Dreifaltigkeit bekennen und ihre machtvoll wirkende Einheit verehren zu können. Da die Beschränktheit der Sprache und das theologische Hinterfragen die Größe Gottes nur ungenügend in Worte zu fassen vermögen, bleiben uns einzig Anbetung und Verherrlichung des unergründlichen Geheimnisses Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Am Fest der allerheiligsten Dreifaltigkeit heißt es in einem Hymnus aus dem Abendgebet der Kirche:
"O sel’ges Licht, Dreifaltigkeit
Du einzig mächt’ge Wesenheit,
schon sinkt der Sonne Feuerball
schenk’ unsern Herzen deinen Glanz."
Die liturgischen Texte ergehen sich nicht in Spekulationen, sondern wollen die Gläubigen ermutigen, das Geheimnis der Dreieinigkeit in ihr Leben aufzunehmen und aus diesem Geheimnis ihr Leben zu gestalten:
"Dich preist am Morgen unser Lied,
Dich rufen wir am Abend an,
Dich lobt durch alle Ewigkeit
demütig unser Lobgesang."
Aus dem Schott:
"Wir machen das Kreuzzeichen und sagen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Was hat das Kreuz mit den drei göttlichen Personen zu tun? Es ist das Zeichen des Sohnes, des Menschensohnes, der am Kreuz für uns starb. Im Sohn wohnt die Fülle der Gottheit; der Vater ist im Sohn und der Sohn im Vater durch den heiligen Geist. Der Heilige Geist ist auch die innige Zuwendung Gottes zu seiner Schöpfung, er ist die wesentliche Liebe. Und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm."
Präfation von der Heiligsten Dreifaltigkeit
In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott, immer und überall zu danken. Mit deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist bist du der eine Gott und der eine Herr, nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in den drei Personen des einen göttlichen Wesens. Was wir auf deine Offenbarung hin von deiner Herrlichkeit glauben, das bekennen wir ohne Unterschied von deinem Sohn, das bekennen wir vom Heiligen Geiste. So beten wir an im Lobpreis des wahren und ewigen Gottes die Sonderheit in den Personen, die Einheit im Wesen und die gleiche Fülle in der Herrlichkeit. Dich loben die Engel und Erzengel, die Kerubim und Serafim. Wie aus einem Mund preisen sie dich Tag um Tag und singen auf ewig das Lob deiner Herrlichkeit.
@pio molaioni
Jesaja 6, 13
13 Auch wenn nur der zehnte Teil darin bleibt, so wird es abermals verheert werden, doch wie bei einer Eiche und Linde, von denen beim Fällen noch ein Stumpf bleibt. Ein heiliger Same wird solcher Stumpf sein.
Mich hat das ganze Kapitel so bewegt, dass ich wenigstens diesen einen Vers 13 eingestellt habe, aber der Link aus der Übersetzung Bibelwissenschaft (kath.) dient dem ganzen Kapitel, - - - eine Pflichtlektüre.
Gott schenke uns, das wir alle gehören möchten zu dem HEILIGEN SAMEN.
Sehr geehrter lieber Herr
@pio molaioni
Sorry, ja, mir ist ein Tippfehler unterlaufen.... Wer war Mozart?.... , so sollte es heißen.
Mozart komponiert eine Messe, - wunderschön - und er verwendet für sie den von Ihnen eingestellten korrekten Namen. Doch hat es ihn davon abgehalten, das zu sein, was er schon war oder dann erst wurde?
In diesem Zusammenhang wollte ich nur meine Sichtweise erklären, dass nicht ausschlaggebend ist für unsere Seligkeit, welche Namen die Protestanten und Katholiken für die Festtage innerhalb eines Kirchenjahres verwenden, sondern allein die Umkehr zu Jesus mit allen begleitenden Forderungen für unser Leben, die der Taufe auf SEINEN NAMEN - JESUS CHRISTUS erwachsen, uns zur ewigen Seligkeit führt, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gleichwohl ist es gut, wenn man in rechter Weise spricht von einem Hochfest, wie Sie es bestätigt haben:
So ist es recht: Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit!
Das möchte ich in keiner Weise in Abrede stellen.
Wir haben gestern Jesaja 6, die Verse 1-13 gelesen - - - Jesajas Berufung zum Propheten - - - , doch wie lautete seine Botschaft von Gott an die Menschen?
Es lässt einen völlig erschauern. In der Zeit leben wir auch heute. Nur ein Stumpf blieb damals übrig, ein kleiner Rest heiliger Same, alle anderen kamen um, - - - so auch heute.
Würden unsere Pfarrer beider Konfessionen solche Predigten halten, oh,... wehe ihnen.
Und hinzu kommt noch der nicht enden wollende Kampf und Streit gegeneinander, als gäbe es kein Morgen. Und was macht "die Kirche von unten" als Konsequenz daraus? Sie wollen Predigten, nach denen ihnen die Ohren jucken, religiöse bunte Vielfalt. Das sie damit ihren eigenen Untergang beschlossen haben, wagt ihnen keiner mehr zu sagen.
Doch es gibt noch den Stumpf, den Heiligen Samen, und den findet man nur durch die Lenkung durch den Heiligen Geist.
Gott bewahre uns in IHM, in SEINEM NAMEN, in der Heiligen TRINITÄT .
Das wünsche ich uns allen.
@pio molaioni
◄ Joh. 3,16-18 ►
Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.
Der Glaube an den Namen Gottes, an den Namen der Heiligen Trinität ist ausschlaggebend. !!!
@pio molaioni
W. A. Mozart - KV 167 - Missa in honorem Sanctissimae Trinitatis in C major
Und wer weiß Mozart?
Es steht leider so auch im Messbuch des NOM.
Wieso leider?
◄ Apostelgeschichte 4:12 ►
Und ist in keinem andern-Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden.
Die katholische Bezeichnung lautet "In honorem Sanctissimae Trinitatis"
Was ist daran falsch?
Wir werden sich allein in dem Namen Jesu.
@SohnDavids
Vielleicht kann man es so erklären?
Die Heilige Dreifaltigkeit, oder auch die Trinität Gottes ist Geist, und ER wohnt in einem Licht, wo niemand hinzukommen kann. - -
Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist, - - -
und wir Menschen sind als SEIN Abbild geschaffen, - - -
1. der Leib,
2. die Seele, - das Leben in uns,
◄ 1.Mose 2:7 ►)
(also ward der Mensch eine lebendige Seele, - eingehaucht durch den Geist, und
3. der Geist (wir sind Geist begabt durch IHN nach SEINEM ABBILD)
◄ 1.Timotheus 6:16 ►
...., der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, da niemand zukommen kann, welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; dem sei Ehre und ewiges Reich! Amen.
Während ER allein Unsterblichkeit hat, müssen wir leider einmal sterben.
◄ Jesaja 40:25 ►
Wem wollt ihr denn mich nachbilden, dem ich gleich sei? spricht der Heilige.
◄ Johannes 4:24 ►
Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
@RupertvonSalzburg
Die Liebe des Vaters wird offenbar durch den Sohn im Hl. Geist.
Können Sie mir erklären, was das (im Hl. Geist) genau bedeutet?
"Die Liebe des Vaters wird offenbar durch den Sohn" - bis hierher verstehe ich es.
Die Liebe des Vaters wird offenbar durch den Sohn
im Hl. Geist. www.stjosef.at/predigten/a-dreifaltigkei…