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Finanzskandale: Diözesen nicht besser als der Vatikan

Zwischen 2003-2004 investierte die italienische Erzdiözese Pesaro 616.000 Euro bei der ValorLife Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft in Vaduz, Liechtenstein, und verlor alles. Das berichten Medien am 18. Oktober.

Das Geld stammte aus Pfarreien. Die Erzdiözese bestand nicht auf eine Rückzahlung, wahrscheinlich um einen Skandal zu vermeiden.

Erst kürzlich beschloss die Erzdiözese, eine Zivilklage gegen ValorLife zu starten. Die Firma wurde seither mehrmals verkauft.

Dem Klägeranwalt zufolge unterzeichnete die Erzdiözese einen spekulativen Investitionsvertrag mit hohem Risikokapital und nicht, wie beabsichtigt, Lebensversicherungen mit Kapitalgarantie. Es ist unklar, wie dies geschehen konnte.

Einige Jahre zuvor verlor die Territoriale Prälatur von Loreto in Italien durch eine schiefgelaufene Investition rund 11 Millionen Euro.

Bild: Pesaro, © wikicommons, CC BY-SA, #newsTpvuerxvka

Sunamis 49
ach ja
das erinnert mich an anselm grün...
Goldfisch
Was soll man sagen: Schuster bleib bei deinem Leisten. Wessen Aufgabe ist es mit Geld zu handeln, wessen Aufgabe ist es Seelen zu retten, wessen Aufgabe ist es, Gelübte einzuhalten??? Der Mensch denkt, doch Gott ......! Alles hat eben seinen Preis!
Katholik25
Wenn Priester Investmentbanker spielen
michael7
... und das Geld, das sie investieren, nicht ihr eigenes ist!